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Laut Umweltbundesamt ist der Verkehr zu einem knappen Fünftel für die deutschlandweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Wie steht es um Ihren verkehrsbedingten CO2-Ausstoß?

Sommerzeit ist Reisezeit. Ob mit Pkw, Bahn, Schiff oder Flugzeug – ist der Mensch unterwegs, verursacht er fast immer Emissionen. Und diese sind nicht unerheblich: Laut Umweltbundesamt war 2014 der Verkehrsbereich zu einem knappen Fünftel für die deutschlandweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Die einzelnen Verkehrsmittel emittieren je nach Antriebsart und Kraftstoff unterschiedlich viel Stickstoffoxide, Feinstaub und Treibhausgase.

Beim Vergleich der Verkehrsmittel ist es außerdem wichtig, die Auslastung des jeweiligen Verkehrsmittels zu berücksichtigen, da sich die CO2-Bilanz pro Person verbessert, je mehr Personen im Fahrzeug mitreisen. Ein Auto ist im Schnitt mit 1,5 Personen besetzt und hat daher eine Auslastung von etwa 30 Prozent. Die Bahn dagegen ist mit durchschnittlich 42 Prozent ausgelastet.

Wegen der vergleichsweise hohen Auslastung schneidet deshalb der Reisebus im Umweltvergleich sogar besser ab als die Bahn. Prinzipiell reduziert jede Strecke, die alternativ zum Pkw mit Bus oder Bahn (oder, wenn möglich, sogar zu Fuß oder mit dem Fahrrad) zurückgelegt wird, den CO2-Ausstoß, da die öffentlichen Verkehrsmittel ohnehin nach Fahrplan verkehren.

Eine Besonderheit gibt es beim Flugverkehr. Weil die Emissionen in Höhen ausgestoßen werden, in denen sie größere Schäden anrichten als gleiche Mengen am Boden, ist die Klimawirksamkeit des Flugverkehrs mindestens drei Mal höher, als es der Treibstoffverbrauch nahelegt. Der direkte CO2-Ausstoß von Flugzeugen wird deshalb in aller Regel mit dem so genannten RFI-Faktor (Radiative Forcing Index) multipliziert, um den Klimaschaden zu errechnen, so der VCD.

Um Ihren ganz persönlichen, reise- und verkehrsbedingten CO2-Ausstoß zu ermitteln, können Sie auf Energie(spar)tipps, Folge 27: Klimaschutz beim Garteln  gehen und dort – wenn Sie mögen – auch gleich Ihre CO2-Emissionen kompensieren. Das ist übrigens einfacher als gedacht, probieren Sie es einfach mal aus!

Vergleich der Emissionen einzelner Verkehrsträger im Personenverkehr in Personen-Kilometer (Quelle: Umweltbundesamt, 2012: Daten zum Verkehr www.umweltbundesamt.de/publikationen/daten-verkehr) 

Beratung und Sprechstunde

Weitere Tipps und Infos sowie eine energiefachliche Beratung erhalten Sie am Landratsamt Pfaffenhofen bei der Fachstelle „Energie und Klimaschutz“ sowie bei den Energie-Experten, die immer montags nach Anmeldung im Landratsamt kostenfrei zur Verfügung stehen. Melden Sie sich bei Doris Rottler, sie ist telefonisch erreichbar unter der Rufnummer (0 84 41) 27 - 398 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die nächsten Energiesprechstunden des Landkreises Pfaffenhofen finden am Montag, 3. Juli, und am Montag, 10. Juli, jeweils von 17.30 bis 20 Uhr in der Sonnenstraße 3 in Pfaffenhofen (Sachbereich Energie und Klimaschutz des Landratsamts) statt. Termine können bei Doris Rottler unter oben genannten Kontakt-Daten vereinbart werden.

Unsere Serie

Unsere Zeitung veröffentlich jede Woche einen ganz konkreten Energie(spar)tipp. Autoren dieser Ratschläge und Hinweise sind die Experten von der zuständigen Fachstelle am Pfaffenhofener Landratsamt. 

 

Bisherige Folgen:

Energie(spar)tipps, Folge 35: Vergleichen Sie mal Ihren Stromverbrauch

Energie(spar)tipps, Folge 34: Gebäude-Begrünungen

Energie(spar)tipps, Folge 33: Gutes Landkreis-Klima

Energie(spar)tipps, Folge 32: Zuschuss für Batteriespeicher

Energie(spar)tipps, Folge 31: Zuschuss für Solaranlagen

Energie(spar)tipps, Folge 30: Lüften Sie richtig!

Energie(spar)tipps, Folge 29: Bio, regional, saisonal

Energie(spar)tipps, Folge 28: "Coffee to go" im Mehrwegbecher

Energie(spar)tipps, Folge 27: Klimaschutz beim Garteln 

Energie(spar)tipps, Folge 26: Zuschuss kassieren

Energie(spar)tipps, Folge 25: Was ist CO2-Kompensation?

Energie(spar)tipps, Folge 24: Ab aufs Fahrrad!

Energie(spar)tipps, Folge 23: Der tückische Rebound-Effekt 

Energie(spar)tipps, Folge 22: Tricks für Hauseigentümer

Energie(spar)tipps, Folge 21: Besonders sparsame Haushaltsgeräte

Energie(spar)tipps, Folge 20: Gegen die Lebensmittel-Verschwendung

Energie(spar)tipps, Folge 19: Nachhaltiges Konsumieren

Energie(spar)tipps, Folge 18: Intelligente Stromzähler

Energie(spar)tipps, Folge 17: Das EU-Energie-Label

Energie(spar)tipps, Folge 16: Rohrleitungen dämmen!

Energie(spar)tipps, Folge 15: Zuschüsse für neue Fenster

Energie(spar)tipps, Folge 14: So läuft das mit dem Thermostat

Energie(spar)tipps, Folge 13: Der hydraulische Abgleich 

Energie(spar)tipps, Folge 12: Richtig heizen mit Holz

Energie(spar)tipps, Folge 11: Lassen Sie den Energieberater kommen!

Energie(spar)tipps, Folge 10: Die persönliche CO2-Bilanz

Energie(spar)tipps, Folge 9: Erdbeeren zum Silvester-Menü?

Energie(spar)tipps, Folge 8: Klimafreundliches Weihnachten 

Energie(spar)tipps, Folge 7: Was bedeuten eigentlich Watt und Kilowattstunde?

Energie(spar)tipps, Folge 6: Die Heizungspumpe 

Energie(spar)tipps, Folge 5: Checken Sie Ihren Stromverbrauch

Energie(spar)tipps, Folge 4: Plastik-Pause 

Energie(spar)tipps, Folge 3: LED-Lampen 

Energie(spar)tipps, Folge 2: So heizen Sie richtig

Energie(spar)tipps, Folge 1: So lüften Sie richtig


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