Laut Gemeinde-Verwaltung geht es aktuell um naturschutz-fachliche Untersuchungen: Wertvolle Lebensräume sollen identifiziert und berücksichtigt werden.
(ty) Der geplante Hochwasserschutz für die Gemeinde Ernsgaden sowie für den Geisenfelder Ortsteil Ilmendorf und den Vohburger Ortsteil Rockolding nimmt weiter Gestalt an. Das wurde gegenüber unserer Redaktion aus dem Rathaus von Ernsgaden bestätigt. Im Auftrag des Wasserwirtschaftsamts von Ingolstadt haben den Angaben zufolge "umfangreiche ökologische Kartierungs-Arbeiten" begonnen, "die eine zentrale Grundlage für die weiteren Planungen bilden" sollen. Der Ernsgadener Bürgermeister Karl Huber spricht von einer Weichenstellung für den Hochwasserschutz in seiner Kommune.
"Im Rahmen der Umwelt-Planung werden im gesamten Projekt-Gebiet verschiedene naturschutz-fachliche Untersuchungen durchgeführt", erläuterte die Gemeinde-Verwaltung von Ernsgaden. "Dazu zählen Brutvogel- und Horst-Kartierungen, Fledermaus-Erfassungen sowie die Dokumentation von Baumhöhlen und so genannten Habitat-Bäumen", heißt es weiter. Ziel dieser Arbeiten sei es, wertvolle Lebensräume zu identifizieren sowie bei der Ausgestaltung möglicher Hochwasserschutz-Maßnahmen frühzeitig zu berücksichtigen. Die Kartierungen erfolgen laut Mitteilung aus dem Rathaus von Ernsgaden bis voraussichtlich Ende September dieses Jahres.
Beauftragt worden sei damit ein Ingenieur-Büro, das auf Umwelt-Planung und ökologische Fachgutachten spezialisiert sei. "Mit den aktuellen Untersuchungen wird ein wichtiger Schritt hin zu einem wirksamen und zugleich naturverträglichen Hochwasserschutz unternommen", so die Gemeinde-Verwaltung von Ernsgaden. Die Ergebnisse fließen der Ankündigung zufolge in die weiteren Planungen ein "und tragen dazu bei, Lösungen zu entwickeln, die sowohl den Schutz der Bevölkerung als auch die Belange von Natur und Landschaft in Einklang bringen".
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