Bereits von 1996 bis 2020 war er Rathaus-Chef dieser Gemeinde. Heute setzte er sich mit 59 Prozent gegen CSU-Kandidatin Silvia Hartmann durch.
(ty) Ein bemerkenswertes Comeback ist Karl Huber am heutigen Sonntag in der Gemeinde Ernsgaden gelungen. Bei der Bürgermeister-Wahl holte sich der 69-Jährige, der für die neue Gruppierung "Ernsgaden Miteinander" und die Freien Wähler (FW) ins Rennen gegangen war, mit deutlichem Abstand den Sieg vor seiner Konkurrentin Silvia Hartmann (CSU) und eroberte damit einen Posten, den er schon viele Jahre lang innehatte. Bereits von 1996 bis 2020 war Huber bekanntlich Rathaus-Chef von Ernsgaden. Der aktuelle Vize-Landrat kam heute auf gut 59 Prozent der Stimmen, die CSU-Kandidatin und Rechtsanwältin auf knapp 41 Prozent.
Der bisherige Bürgermeister Hubert Attenberger muss – das war schon im Vorfeld der heutigen Wahl klar – seinen Platz in Kürze räumen. Denn seine Partei-Freunde von der örtlichen CSU hatten ihn nicht mehr zu ihrem Kandidaten gekürt, sondern sich intern für Silvia Hartmann als Hoffnungsträgerin entschieden. Zum einzigen Widersacher der bisherigen Vize-Bürgermeisterin wurde mit Karl Huber ein Altbekannter – der nun weitere sechs Jahre lang die Geschicke der kleinen Gemeinde im nördlichen Landkreis Pfaffenhofen lenken darf. Die Wahl-Beteiligung lag heute bei 68,5 Prozent.





