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Die Handschellen klickten für den 46-jährigen Österreicher im Kreis Fürstenfeldbruck. Er hat laut Gericht seine Frau über Jahre misshandelt und missbraucht.

(ty) Zielfahnder des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) haben laut heutiger Mitteilung am vergangenen Freitag in Mammendorf (Kreis Fürstenfeldbruck) einen 46-jährigen Österreicher festgenommen, nach dem europaweit gesucht worden war. Der Mann war den Angaben zufolge in seinem Heimatland wegen mehrerer Verbrechen der Vergewaltigung am 25. Januar dieses Jahres vom Landgericht Feldkirch rechtskräftig zu einer achtjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Nach Feststellung des Gerichts hatte er seine Frau über mehrere Jahre hinweg auf das Schwerste misshandelt sowie massiv vergewaltigt.

Seine Haftstrafe trat der Verurteile laut LKA jedoch in Österreich nicht an, sondern setzte sich ab. Der Zielfahndungs-Dienststelle des Landeskriminalamts Vorarlberg/Österreich lagen – so wurde heute berichtet – zunächst unbestätigte Hinweise vor, wonach sich der Gesuchte in Bayern aufhalten könnte. Aufgrund eines europäischen Haftbefehls der österreichischen Sicherheitsbehörden beauftragte die Generalstaatsanwaltschaft München dann das bayerische Landeskriminalamt mit der Zielfahndung nach dem 46-Jährigen.



Den Zielfahndern des bayerischen LKA gelang sei es nun gelungen, „nach umfangreichen operativen Maßnahmen, den Aufenthaltsort des Gesuchten zu ermitteln“ sowie ihn am Morgen des vergangenen Freitags an seinem – erst kürzlich – angetretenen Arbeitsplatz widerstandslos festzunehmen. Der 46-jährige sei daraufhin noch am selben Tag dem Ermittlungsrichter vorgeführt worden, der wiederum auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft München eine so genannte Festhalte-Anordnung erlassen habe. Die österreichischen Behörden seien über die erfolgte Festnahme in Kenntnis gesetzt worden. Über die Auslieferung des 46-Jährigen werde nun das Oberlandesgericht München entscheiden.


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