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Pharma-Unternehmen baut den Produktions- und Entwicklungs-Standort massiv aus. Laut Gutachten entsteht dadurch eine zusätzliche Brutto-Wertschöpfung in Höhe von mehr als 1,1 Milliarden Euro in Deutschland.

(ty) Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat am vergangenen Freitag ein neues Gebäude zur Produktion von Krebs-Medikamenten von Daiichi-Sankyo am Standort in Pfaffenhofen an der Ilm besichtigt. Das teilte der Betrieb am heutigen Montag mit. Seit dem Jahr 2022 investiert das japanische Pharma-Unternehmen in Pfaffenhofen nach eigenem Bekunden zirka eine Milliarde Euro, um den Produktions- und Entwicklungs-Standort bis zum Jahre 2030 auszubauen. Ein Austausch zu gesundheitspolitischen Themen sei ebenfalls Teil des Besuchs-Programms der Ministerin gewesen.

"Wir bauen in Pfaffenhofen eine Schlüssel-Technologie für die Herstellung neuer, komplexer Krebs-Therapien", erklärt Benoit Creveau, Geschäftsführer von Daiichi-Sankyo in Deutschland. "So leisten wir einen substanziellen Beitrag zur weltweiten Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Medikamenten gegen Krebs." Damit solche Investitionen auch in Zukunft nach Deutschland kommen, braucht es seinen Worten zufolge verlässliche Rahmenbedingungen, die Innovation, Produktion und Versorgungs-Sicherheit stärken. "Das ist wichtig, um in einem herausfordernden globalen Wettbewerbs-Umfeld dauerhaft als Standort bestehen zu können."

Bundesministerin Nina Warken (von rechts), Klaus Zwiorek ("Head of Manufacturing Site Management" bei Daiichi-Sankyo in Pfaffenhofen) und der Bundestags-Abgeordnete Christian Moser (CSU) aus Pfaffenhofen im Gespräch mit einer Mitarbeiterin im Werk von Daiichi-Sankyo in Pfaffenhofen.

Die wirtschaftliche Bedeutung des derzeitigen Investments in Pfaffenhofen reiche über Daiichi-Sankyo hinaus, heißt es aus dem Unternehmen. Eine vom Beratungs- und Wirtschafts-Prüfungs-Unternehmen Deloitte durchgeführte Studie zeige, dass die Investition eine zusätzliche Brutto-Wertschöpfung von mehr als 1,1 Milliarden Euro in Deutschland schaffe, davon rund 412 Millionen Euro allein im Freistaat. "Neben mindestens 350 zusätzlichen Stellen, die derzeit direkt bei Daiichi-Sankyo entstehen, werden indirekt auch viele weitere Arbeitsplätze entlang der Wertschöpfungskette unterstützt, insbesondere bei Partner-Unternehmen und Zulieferern in Bayern und in ganz Deutschland. "

Daiichi-Sankyo ist ein weltweit tätiges Gesundheits-Unternehmen, das sich nach eigenem Bekunden zum Ziel gesetzt hat, ein verlässlicher Innovator im Gesundheitswesen zu werden und durch herausragende Wissenschaft und Technologie das Leben der Menschen zu verbessern. Das Unternehmen erforsche und entwickele neue Behandlungs-Standards, um vielfältigen medizinischen Bedürfnissen zu begegnen und weltweit zur Verbesserung der Lebensqualität beizutragen. Mit einem strategischen Schwerpunkt in der Onkologie treibe Daiichi-Sankyo ein branchenführendes Portfolio an Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten voran und identifiziere gleichzeitig neue, bahnbrechende Technologien, um innovative Medikamente bereitzustellen, die Patientinnen und Patienten, medizinischen Fachkräften sowie der Gesellschaft zugute kämen und die medizinische Praxis veränderten.

Von links: Benoit Creveau (Geschäftsführer von Daiichi-Sankyo in Deutschland), Veronika Rozenahl ("Head of Translational Research Center Europe" bei Daiichi-Sankyo), Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, Matthias Kühn (Werks-Leiter von Daiichi-Sankyo in Pfaffenhofen) und Jörg Kösterke ("Head of Technology Unit Europe" bei Daiichi-Sankyo).

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