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Vohburg: Bürgermeister Martin Schmid (SPD) über den Krieg in der Ukraine, das Jahr 2022 in seiner Gemeinde, abgeschlossene Projekte und eine Großbaustelle.

(ty) Es ist gute Tradition, dass sich die Bürgermeister zum Jahresende mit Weihnachts- und Neujahrsgrüßen an ihre Bürger wenden, oft wird das verknüpft mit einer Rückschau und einem Ausblick. Unsere Zeitung veröffentlicht auch heuer wieder die Ausführungen aller 19 Rathaus-Chefs aus dem Landkreis Pfaffenhofen im Wortlaut. Nachfolgend lesen Sie die Gedanken von Martin Schmid (SPD), Gemeinde-Oberhaupt von Vohburg: 

"Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Jahr 2022 neigt sich mit großen Schritten seinem Ende zu und das Weihnachtsfest steht vor der Tür. Wieder einmal Zeit für ein kurzes Innehalten und eine Rückschau auf das ablaufende Jahr.

Wir alle hatten die Hoffnung, dass 2022 die Pandemie nur noch eine untergeordnete Rolle in unserem Miteinander spielt. Leider waren zu Jahresanfang noch deutliche Einschnitte im Alltag notwendig, um die Pandemie in den Griff zu bekommen. Jetzt scheint es aber, dass wir wenigstens diese Krise einigermaßen in den Griff bekommen haben.

Unvorstellbar für uns alle war jedoch der Angriffs-Krieg im Februar von Russland auf die Ukraine. Das menschliche Leid macht uns alle betroffen und eine Welle der Hilfsbereitschaft ging durch unseren Landkreis und auch bei uns in Vohburg. Die mit den Krieg einhergehenden wirtschaftlichen Folgen, insbesondere die Energie-Krise, werden uns aber auch in den kommenden Jahren begleiten. Nichts ist mehr, wie es einmal war. 

Gearbeitet und geschaffen haben wir aber in diesem Jahr auch wieder vieles in unserer Stadt. Mit einer Einweihung des digitalen Museums im Pflegerschloss der Stadt Vohburg konnte das größte Projekt des Jahres 2021 und 2022 im September dieses Jahres eingeweiht werden. Ich lade Sie alle ein, uns hier einen Besuch abzustatten und einen etwas 'anderen' Museums-Besuch zu erleben.

Mit der Sanierung des 'Auertor' erstrahlt eines unserer vier Stadttore im neuen Glanz. Nach gut sechs Monaten Bauzeit und einer Investition von knapp 370 000 Euro kann sich unser östliches Stadttor, der den Zugang von der 'Au' in die Altstadt seit jeher ermöglicht, wieder sehen lassen. Am Tag des offenen Denkmals überzeugten sich bereits viele Mitbürgerinnen und Mitbürger von der gelungenen Sanierung. 

In den Baugebieten Rockolding, Dünzing und Irsching konnten die Erschließungs-Arbeiten abgeschlossen werden und somit können auch in den kommenden Jahren in unseren Ortsteilen Bauplätze zur Verfügung gestellt werden. 

Zukunftsfit konnte unsere Schule während den Sommer-Ferien gemacht werden. In jedes Klassenzimmer wurde WLAN gebracht und digitale Tafeln wurden ebenfalls angeschafft, sodass wir eine moderne Lernatmosphäre für die Schülerinnen und Schüler schaffen konnten.

Im kommenden Jahr werden wir mit der dringend notwendigen Sanierung der Donaustraße eine große Baustelle in Angriff nehmen, die uns vieles, insbesondere unseren Gewerbetreibenden in der Innenstadt, abverlangen wird. Wir werden alles daran setzen, um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.

Ebenfalls werden die Arbeiten zur Sanierung des Bernbauer-Stadls bereits im Frühjahr 2023 aufgenommen werden. Mit der Neugestaltung und der Ansiedlung der Markthalle wird ein Meilenstein für die Entwicklung der Innenstadt im kommenden Jahr fertiggestellt. 

Herzlich bedanken möchte ich mich bei allen, die mit großen Engagement für unsere Heimatstadt arbeiten, beim gesamten Stadtrat, den vielen ehrenamtlichen Helfern und Amtsinhabern in den Vereinen und nicht zuletzt bei den Mitarbeitern der städtischen Einrichtungen. Herzlichen Dank besonders unseren Feuerwehren für ihre vielen Stunden, die sie für unsere Sicherheit erbracht haben.

Ihnen allen wünsche ich, über Weihnachten und zum Jahreswechsel etwas zur Ruhe zu kommen und sich an besinnlichen Stunden zu freuen. Schöpfen wir etwas Kraft im Kreise unserer Familien, damit wir im kommenden Jahr 2023 mit neuer Energie starten können und die neuen Projekte konstruktiv angehen können. 

Ihr Bürgermeister

Martin Schmid"

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