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Schleierfahnder haben an einer Autobahn-Rastanlage einen 53-jährigen Türken aus Ingolstadt dingfest gemacht, der unter Mordverdacht steht.

(ty) Bayerische Schleierfahnder haben am Dienstag an der Rastanlage Hochfelln an der Autobahn einen 53-jährigen Türken aus Ingolstadt festgenommen, der unter Mordverdacht steht und offenbar wochenlang auf der Flucht war. Der Mann war an der A8 einer verdachtsunabhängigen Kontrolle unterzogen worden, dann klickten die Handschellen. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern-Süd heute mitteilte, befand sich der Mann auf der Rückreise aus der Türkei, als er beim Verlassen der Rastanlage von den Schleierfahndern kontrolliert wurde. Inzwischen sitzt der Beschuldigte in U-Haft.

Nachdem die Schleierfahnder der Mann gestoppt hatten, ergaben die Recherchen schnell, dass gegen den 53-Jährigen ein aktueller Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München II vorlag. Nach den bisherigen Ermittlungen, die von der Kripo Fürstenfeldbruck geführt werden, hatte der Mann vor etwa vier Wochen seiner seit mehreren Jahren von ihm getrennt lebenden Ehefrau in den späten Abendstunden an ihrem Wohnort aufgelauert und dann versucht, sie von hinten zu erwürgen. „Der erwachsene Sohn konnte schließlich rettend eingreifen, woraufhin der Ehemann die Flucht ergriff“, heißt es weiter. „Die Frau hatte bereits kurzfristig das Bewusstsein verloren und musste notärztlich versorgt werden.“

 

Nach dem Vorfall damals hatte sich der Mann den heutigen Angaben zufolge offenbar in die Türkei abgesetzt. Bei seiner Rückfahrt klickten jetzt prompt die Handschellen. Der Beschuldigte wurde inzwischen dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Laufen vorgeführt sowie anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Hintergrund der ihm vorgeworfenen Tat „dürfte ein bereits seit längerem schwelender Beziehungsstreit gewesen sein“, sagte ein Polizei-Sprecher.


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