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Der nördliche Teil ist ausschließlich für Wohnmobile, Caravans und Zugfahrzeuge mit Wohnanhängern vorgesehen. Der südliche Bereich bleibt kostenfrei für Pkw.

(ty) Der Markt Manching hat den Parkplatz "Am Braunweiher" neu geordnet und damit nach eigenem Bekunden die Rahmenbedingungen für Wohnmobil-Reisende sowie für Besucherinnen und Besucher weiter verbessert. Ziel der Änderungen ist es laut Mitteilung aus dem Rathaus, "die Stellplatz-Situation zu entzerren, die vorhandene Infrastruktur dauerhaft zu sichern und den beliebten Wohnmobil-Standort in Manching attraktiv weiter zu entwickeln". Künftig sei das Areal in zwei klar getrennte Bereiche unterteilt. Der nördliche Teil des Parkplatzes sei ausschließlich für Wohnmobile, Caravans sowie Zugfahrzeuge mit Wohnanhängern vorgesehen. Der südliche Bereich bleibe weiterhin kostenfrei für Pkw. Für beide Bereiche gelte eine maximale Parkdauer von 72 Stunden.

Mit der neuen Aufteilung reagiere man auf die bisherige Situation, "dass Pkw häufig die speziell für Wohnmobile vorgesehenen Stellflächen belegten und dadurch die Kapazitäten für Reisemobile deutlich eingeschränkt wurden", erklärt die Gemeinde-Verwaltung. "Durch die klare Trennung der Bereiche erhalten Wohnmobil-Gäste künftig verlässlich nutzbare Stellmöglichkeiten. Bei Bedarf beziehungsweise an stark frequentierten Tagen könne auch die benachbarte Schotter-Fläche genutzt werden. Gleichzeitig sei beschlossen worden, den Wohnmobil-Stellplatz kostenpflichtig zu machen. Hintergrund seien die laufenden Ausgaben für die Bereitstellung und den Betrieb der Infrastruktur – insbesondere der Wasserver- und Entsorgungs-Station, der Müllentsorgung sowie der regelmäßigen Wartung der Anlagen.

Der Gemeinderat hatte die neue Regelung sowie die Preisgestaltung bereits in seiner Sitzung vom 23. April ausführlich beraten und beschlossen. Die Gebühr beträgt den Angaben zufolge künftig zehn Euro pro 24 Stunden. Zusätzlich werde ein Kurzzeit-Tarif angeboten: In der Zeit von 9 bis 17 Uhr könnten Fahrer von Wohnmobilen, Caravans und Zugfahrzeugen mit Wohnanhängern den Stellplatz für maximal vier Stunden zum Preis von vier Euro nutzen. Dieses Angebot richte sich insbesondere an Tagesgäste, die beispielsweise das Kelten-Römer-Museum oder die Gastronomie und Geschäfte in der Ortsmitte besuchen wollten.

Ein Parkschein werde – umweltschonend – nicht mehr ausgedruckt. Zur Kontrolle der Park-Berechtigung werde das Kennzeichen ausschließlich für die Dauer der erforderlichen Überwachung durch die kommunale Verkehrs-Überwachung gespeichert. Die neue Beschilderung war laut Gemeinde-Verwaltung am 18. Mai von Mitarbeitern des Bauhofs angebracht worden. Zusätzlich werden große Steinquader aufgestellt, um die beiden Parkplatz-Bereiche auch baulich klar voneinander zu trennen. "Die kommunale Verkehrsüberwachung wird nach einer Übergangszeit ab Anfang Juni die Nutzung des Platzes kontrollieren", heißt es aus dem Rathaus.


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