Die Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren kommen aus Estland, Italien, Mexiko, der Slowakei und Tschechien. Sie bleiben drei bis elf Monate.
(ty) "Deutsche Kultur erleben, die Sprache lernen, neue Freunde finden und in ein anderes Schul-System abtauchen." Auf all das freuen sich 17 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren aus der ganzen Welt, die ab August in ihre Schüler-Austausche in Deutschland starten. Sie werden von der gemeinnützigen Austausch-Organisation "Experiment" betreut, die auch für den Ablauf des Programms zuständig ist. "Zudem sind die Schüler und Schülerinnen schon gespannt auf das Leben bei einer deutschen Familie, die ihnen ein Zuhause auf Zeit schenkt", heißt es von "Experiment". Gesucht werden Gastfamilien auch im Landkreis Pfaffenhofen.
"Diese so genannten Gastfamilien sind aufgeschlossene und weltoffene Menschen, die einen Jugendlichen beziehungsweise eine Jugendliche für die Dauer ihrer Austausche bei sich aufnehmen und ihnen ein freies Zimmer zur Verfügung stellen", erklärt die Organisation. "Sie nehmen die Programm-Teilnehmenden mit in ihren Familien-Alltag – ein besonderes Erlebnis für alle Beteiligten." In ganz Deutschland sucht Experiment nach eigenem Bekunden genau diese Familien-Menschen – auch in Pfaffenhofen und Umgebung! Interessierte könnten sich bei der Organisation informieren und herausfinden, welcher Teenager gut zu ihnen passen könnte. Steckbriefe und Profile der Jugendlichen findet man unter diesem Link.
Die jungen Leute kommen den Angaben zufolge mit dem Austausch-Programm aus Estland, Italien, Mexiko, der Slowakei und Tschechien. "In ein paar Wochen werden zudem Jugendliche aus den USA, die mit einem Stipendien-Programm einreisen, dazukommen", heißt es weiter. Neben ihrer Neugier auf Deutschland und das Leben in einer Gastfamilie, brächten sie auch verschiedene Hobbys mit. So gehe Emilía aus der Slowakei gerne reiten oder skateboarden. Lara aus Italien trainiere seit ihrem zehnten Lebensjahr Taekwondo. Diego Matias aus Mexiko spiele passioniert Fußball. Und Mirtel aus Estland spiele seit vielen Jahren im Theater. Die 17 Jugendlichen freuen sich laut "Experiment" darauf, ihre vielseitigen Leidenschaften während ihrer Austauschzeit, die zwischen drei und elf Monaten liegt, auszuüben oder neue zu entdecken.
Für die Bonner Austausch-Organisation gilt nach eigener Darstellung das Motto: "Fast alle können Gastfamilie werden. Egal ob Alleinerziehende, Patchwork- oder Regenbogen-Familien, ob Paare mit oder ohne Kinder, ob Großstadt oder Dorf – wichtig sind vor allem Spaß am kulturellen Austausch und die Bereitschaft, einem Gast auf Zeit die Türen zu öffnen." Zusammen könnten neue Gemeinsamkeiten gefunden und der kulturelle Austausch nachhaltig geprägt werden. "Experiment" betreue sowohl die Jugendlichen als auch die aufnehmenden Gastgeber und stelle zusätzlich eine ehrenamtliche Ansprech-Person vor Ort zur Verfügung.
Weitere Informationen rund um das Thema "Gastfamilie werden" sind auf der Internet-Seite der Organisation zu finden; hier der direkte Link. Interessierte könnten sich auch direkt an die Geschäftsstelle von "Experiment" wenden und sich beraten lassen. Ansprech-Partnerin ist Katrin Pohl; sie ist telefonisch unter der Rufnummer (02 28) 95 72 2 - 41 und per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Wer nachlesen wolle, wie ehemalige Familien über ihre Erfahrung als "Gastfamilie" berichten, könne sich zudem unter www.experiment-ev.de/blog verschiedene Interviews und Erfahrungs-Berichte durchlesen.
Das Ziel von Deutschlands ältester gemeinnütziger Austausch-Organisation ist nach eigenem Bekunden seit über 90 Jahren der Austausch zwischen Menschen aller Kulturen, Religionen und Altersgruppen. "Experiment" ist das deutsche Mitglied der "Federation of The Experiment in International Living" (Feil). Jährlich reisen über 2000 Teilnehmende mit "Experiment" ins Ausland und nach Deutschland. Kooperations-Partner sind unter anderem die US-Botschaft, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie der deutsche Bundestag. Mehr Infos zum Verein gibt es auf www.experiment-ev.de.





