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In der Gemeinschafts-Unterkunft für Asylbewerber bei Geisenfeld ist am gestrigen Abend ein Streit eskaliert.

(ty) In der Gemeinschafts-Unterkunft für Asylbewerber auf dem Gelände der ehemaligen Patriot-Stellung bei Geisenfeld ist es am gestrigen Abend gegen 21.15 Uhr zu einer Auseinandersetzung gekommen, in deren Verlauf einem 34-Jährigen aus Nigeria zwei Schläge ins Gesicht verpasst worden sei sollen. Die örtliche Polizeiinspektion berichtet heute von dem Fall: Ursprünglich sei sogar von einer Schlägerei zwischen bis zu zehn Leuten die Rede gewesen.

 

Vor Ort wurde von den Beamten ein 23-Jähriger aus Afghanistan als mutmaßlicher Täter ermittelt. Er soll dem Nigerianer zwei Mal mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen haben. Angeblich habe der Afghane zuvor lediglich versucht, einen Streit zwischen dem 34-jährigen Nigerianer und einem Landsmann zu schlichten. Warum er dann vom Schlichter zum Schläger geworden sein soll, das bedarf indes noch der Ermittlung. „Sichtbare Verletzungen waren bei dem Nigerianer nicht erkennbar, eine sofortige medizinische Behandlung war nicht erforderlich“, heißt es weiter.

 

Im Zuge der Auseinandersetzung waren nach Angaben der Polizei auch verschiedene Einrichtungs-Gegenstände zu Bruch gegangen. Ermittelt werde jedenfalls wegen Körperverletzung gegen den 23-jährigen Afghanen. Bei dem Einsatz waren die Beamten der Geisenfelder Inspektion von Einsatzkräften der Dachauer Bereitschaftspolizei unterstützt worden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung und zum genauen Geschehen dauern noch an.

Ermittelt wird, wie berichtet, auch nach einem weiteren Vorfall, der sich am gestrigen Abend bei der Patriot-Stellung ereignet hat: Wüste Szenen in Geisenfeld: Wegen seiner Herkunft zusammengeschlagen?

 


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