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Er war jedenfalls alkoholisiert, als er gestern einen Unfall verursachte. Möglicherweise hat er auch gar keinen Führerschein.

(ty) Am gestrigen Nachmittag ereignete sich auf der Richard-Wagner-Straße in Ingolstadt ein Verkehrsunfall, der für einen 50-jährigen Manchinger aus mehreren Gründen noch ein handfestes Nachspiel haben dürfte. Der Mann verursachte erstens den Crash, war dabei zweitens alkoholisiert und ist drittens möglicherweise auch gar nicht im Besitz eines Führerscheins. Er wird sich nun jedenfalls wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten müssen.

 

Gegen 15.30 Uhr war der 50-Jährige mit einem VW auf der Richard-Wagner-Straße unterwegs, als kurz vor dem Audi-Ring ein 78-jähriger VW-Fahrer vor ihm abbremste. Der Manchinger erkannte dies nach Angaben der Polizei zu spät und krachte diesem Wagen ins Heck, wodurch der noch auf den davor stehenden Pkw einer Vohburgerin geschoben wurde. Als die Polizei dann zur Unfallaufnahme eintraf, stellten die Beamten beim Verursacher des Crashs Alkoholgeruch fest.

Ein Test ergab dann knapp über 0,4 Promille. Der Manchinger musste sich daraufhin einer Blutentnahme unterziehen. Einen gültigen Führerschein konnte er nicht vorweisen. „Ob er im Besitz eines solchen ist, muss noch ermittelt werden“, so ein Polizei-Sprecher. Die Autos des 50- und des 78-Jährigen waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wurde heute auf zirka 7500 Euro beziffert.


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