Zwei Jahre alter Bub gestern Abend verletzt. Das Elektro-Gefährt schafft laut Polizei mehr als 40 km/h und war nicht versichert.
(ty) Ein 14 Jahre alter Bub hat am frühen gestrigen Abend auf dem Volksfestplatz in Neuburg an der Donau mit einem E-Scooter, den er offenbar gar nicht hätte steuern dürfen, ein Kleinkind angefahren. Wie die örtliche Polizeiinspektion heute gegenüber unserer Redaktion erklärte, borgte sich der Jugendliche gegen 18.25 Uhr das nicht versicherte Elektro-Gefährt – das es auf Geschwindigkeiten von bis zu zirka 45 Kilometer pro Stunde bringe – von einem elf Jahre alten Buben aus und drehte damit einige Runden auf dem Areal. Dabei habe der Teenager einen zweijährigen Jungen erfasst, der dort gespielt habe.
Die Mutter des Zweijährigen kümmerte sich laut Polizei sofort um ihr Kind, das leichtere Verletzungen erlitten habe, und brachte es dann ins Krankenhaus. Bis zum Eintreffen der Streifenbeamten sei der Elfjährige mit seinem E-Scooter bereits verschwunden gewesen. Gegen den 14-Jährigen werde nun strafrechtlich wegen fahrlässiger Körperverletzung, wegen des Verdachts auf Fahren ohne Fahrerlaubnis und wegen Verstoßes gegen das Pflicht-Versicherungs-Gesetz ermittelt. Auch die Ermittlungen zu dem E-Scooter, den der Elfjährige schon altersbedingt nicht hätte Steuern dürfen, dauern an. Zumindest strafrechtlich hat dieser Bub aber nichts zu befürchten, da er mit elf Jahren nicht strafmündig ist.





