Mit dieser Maßnahme sowie mit zusätzlichem Personal wird auf die bevorstehende Schließung der Notaufnahme in Kösching reagiert.
(ty) Das Klinikum von Ingolstadt reagiert nach eigenem Bekunden auf die Schließung der Notaufnahme in Kösching zum 1. August dieses Jahres mit zusätzlichen personellen Ressourcen sowie dem Bau einer neuen Notaufnahme im bestehenden Gebäude. Das wurde am heutigen Freitag vom Klinikum bekannt gegeben. Ziel ist es den Angaben zufolge, "die Versorgung zusätzlicher Patientinnen und Patienten sicherzustellen und die Abläufe in der Notfall-Versorgung weiter zu optimieren".
Um auf die steigenden Patientenzahlen vorbereitet zu sein, investiert das Klinikum laut eigener Darstellung in zusätzliches Personal im Bereich der Notfall-Versorgung. "Die Entscheidung, die Notaufnahme in Kösching zu schließen, ist sehr kurzfristig gefallen. Deshalb reagieren wir entsprechend schnell und stocken unsere personellen Kapazitäten sowohl im ärztlichen als auch im pflegerischen Bereich auf", erklärt Andreas Tiete, Geschäftsführer des Klinikums von Ingolstadt in der heute veröffentlichten Presse-Mitteilung.
Die Notaufnahme wird den Angaben zufolge innerhalb des Klinik-Gebäudes in neu geschaffene Räumlichkeiten verlagert und dabei organisatorisch sowie baulich neu strukturiert. "Die neuen Räumlichkeiten ermöglichen eine effizientere Flächennutzung und optimierte Behandlungs-Abläufe", heißt es weiter. "Das Grundkonzept für die neue Notaufnahme steht. Jetzt arbeiten wir im Eilverfahren an der baulichen Umsetzung", sagt Jochen Bocklet, ebenfalls Geschäftsführer des Klinikums von Ingolstadt. Die Fertigstellung sei für die zweite Hälfe des kommenden Jahres geplant.
"Unser Ziel ist es, auch künftig eine leistungsfähige und hochwertige Akut- und Notfall-Versorgung für die Region sicherzustellen", betont Tiete. Welche konkreten Folgen sich aus der Schließung der Notaufnahme in Kösching für das Klinikum in Ingolstadt ergeben werden, lässt sich laut seinen Worten derzeit noch nicht abschließend beurteilen. "Wir werden aber alles daran setzen, die Auswirkungen abzufedern und die zusätzlichen Patientinnen und Patienten bestmöglich zu versorgen."





