Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Umbruch bei Fußball-Schiri-Gruppe
(ty) Im Rahmen der jüngsten Monats-Versammlung der Fußball-Schiedsrichter-Gruppe von Pfaffenhofen an der Ilm hat deren Obmann, Michael Seidl, unter anderem über Aufstieg und Abstieg im Bereich der so genannten Leistungs-Klassen auf Verbands- und Bezirks-Ebene informiert. Die hiesige Referee-Riege musste dabei einige bittere Pillen schlucken, denn die Hallertauer sind dort in der kommenden Saison nur mehr mit zwei statt bisher mit fünf Unparteiischen vertreten.
So erfreulich im vergangenen Jahr der "Doppel-Aufstieg" von Florian Menacher (FSV Pfaffenhofen) und Max Rottenwaller (SV Ilmmünster) in die Bezirksliga war, so ernüchternd fiel das Fazit von Obmann Seidl nach den jüngsten Qualifikations-Sitzungen aus. Da im BFV-Fußballbezirk Oberbayern beschlossen worden sei, den Kader der Bezirksliga-Schiedsrichter von 75 auf 60 zu reduzieren, mussten etliche Schiris aus dieser Liga absteigen – und dabei habe es alle Referees aus der Pfaffenhofener Gruppe erwischt. Neben Menacher und Rottenwaller seien der stellvertretende Obmann Fabian Anders (FC Geisenfeld) sowie Schiri-Lehrwart Niklas Großmann (FC Hettenshausen) betroffen.
Zudem beendete Andreas Kasenow (FC Ingolstadt), der sich im Jahr 2021 den Pfaffenhofenern angeschlossen hatte, seine aktive Karriere und legt zunächst ein Pausenjahr ein. Glücklicherweise habe für Florian Menacher ein Austausch-Platz von der Schiedsrichter-Gruppe Erding gewonnen werden können – und Stefan Meßias (SV Irsching-Knodorf) sei über den Kreisliga-Förderkader souverän in die Bezirksliga aufgestiegen, so dass diese beiden Unparteiischen in der kommenden Saison die Schiedsrichter-Gruppe Pfaffenhofen auf Bezirks-Ebene vertreten.
Max Rottenwaller habe erfreulicherweise wieder einen Platz auf der so genannten Bezirksliga-Sonderliste A erhalten und werde auch künftig als Assistent in der A-Junioren und B-Junioren-Bundesliga eingesetzt. Im Kreisliga-Förderkader der Schiedsrichter-Gruppe Pfaffenhofen stehen laut aktueller Mitteilung in der kommenden Saison Samuel Gell und Niklas Großmann (beide FC Hettenshausen) sowie weiterhin Benedikt Lange (TSV Jetzendorf) und Marco Weiß (SV Fahlenbach).
Sommer-Open-Air beim "Intakt"
(ty) Sein traditionelles Sommer-Konzert veranstaltet am kommenden Sonntag, 12. Juli, das "Intakt"-Musikinstitut in Pfaffenhofen. Das Event an der Raiffeisenstraße beginnt um 13 Uhr. Der Ankündigung zufolge zeigen die Schülerinnen und Schüler dabei in Einzel-Vorträgen, Ensembles oder Band-Besetzungen, was sie im vergangenen Schuljahr alles gelernt haben. Das Open-Air finde im rückwärtigen Hof der Einrichtung statt; bei schlechtem Wetter stehe die "Intakt"-Bühne als Ausweichort zur Verfügung.
Für das leibliche Wohl sei gesorgt, wird betont. Die kleinen Gäste dürften sich auf Kinder-Schminken und eine Hüpfburg freuen. Das nachmittagfüllende Programm, eingeteilt in mehrere zirka einstündige Blöcke, biete wie immer in jeglicher Hinsicht eine bunte Mischung "von Saiten- und Tasteninstrumenten über Holz, Blech, Schlagwerk oder Gesang; vom Anfänger bis zum Profi; von jungen Talenten bis hin zu Spätberufenen; von 'Hänschen klein' bis Metallica – von Welthits bis zu Uraufführungen".
Gratis-Hilfe zu Kindergeld
(ty) Der nächste Sprechtag zu Kindergeld und Kinderzuschlag, der von der Familienkasse Bayern-Süd in Pfaffenhofen an der Ilm angeboten wird, findet am kommenden Dienstag, 14. Juni, im Landratsamt (Hauptplatz 22) statt. Diese Beratungs-Gespräche sind nach wie vor kostenlos, betont die Kreis-Behörde. Auch eine vorherige Anmeldung sei nicht erforderlich. "Die Sprechzeiten sind von 8.30 Uhr bis 12 Uhr", heißt es weiter. Ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin der Familienkasse werde an diesem Vormittag "unkompliziert und niedrigschwellig" sowohl Fragen beantworten als auch Hilfestellung bei Anträgen leisten, wird versprochen.
Event und Sperrung in Manching
(ty) Das Ortszentrum von Manching verwandelt sich am morgigen Freitag, 10. Juli, sowie ebenfalls am Samstag, 11. Juli, wieder in eine stimmungsvolle Festmeile. Das Veranstaltungs-Format "Sommernacht" erfährt seine achte Auflage; versprochen werden zwei Abende voller Musik, Unterhaltung und kulinarischer Genüsse. "Rund um die Paar-Terrasse und das Fontänen-Feld erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie", heißt es aus dem Rathaus. Los gehe es an beiden Tagen um 17 Uhr; der Eintritt sei kostenfrei. Ausführliche Infos: Manchinger Sommernächte
Das Landratsamt von Pfaffenhofen weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es wegen der Veranstaltung zu Verkehrs-Einschränkungen kommt. Nach Angaben der Behörde wird die Kreisstraße PAF34 (Niederfelder Straße) von der Einmündung Ingolstädter Straße bis zur Einmündung Kellerstraße ab dem morgigen Freitagmorgen, 7 Uhr, und bis Sonntagmittag, 12 Uhr, komplett gesperrt. Die Umleitung sei ausgeschildert, versichert die Kreis-Behörde.
Nacht-Schwimmen in Pfaffenhofen
(ty) Für den morgigen Freitagabend, 10. Juli, laden die hiesige Wasserwacht und das örtliche Technische Hilfswerk (THW) zum ersten großen Nacht-Schwimmen dieser Saison ins Freibad von Pfaffenhofen an der Ilm ein. Die Gaudi bei hoffentlich sommerlichen Temperaturen beginnt den Angaben zufolge um 20 Uhr und läuft bis 24 Uhr. Neben dem nächtlichen Schwimmen und Plantschen erwarten die Besucher laut Ankündigung wieder "einige Attraktionen" – darunter "Run and Fly" sowie eine Hüpfburg. Wir haben hier die wichtigsten Informationen zu dem Spektakel zusammengefasst: Diesen Freitag wieder Nacht-Schwimmen
Geschlechts-Eintrags-Änderungen in Bayern
(ty) Nach Inkraft-Treten des Selbstbestimmungs-Gesetzes am 1. November 2024 hat die Zahl der Geschlechts-Eintrags-Änderungen von Personen, die in Bayern wohnhaft sind, stark zugenommen. Insbesondere am Anfang, in den Monaten November und Dezember 2024, war die Zahl der Änderungen mit 1570 Fällen vergleichsweise hoch. Im gesamten Jahr 2024 registrierte der Freistaat 1632 Geschlechts-Eintrags-Änderungen. Für das gesamte Jahr 2025 wurden im Freistaat unterm Strich 2021 Geschlechts-Eintrags-Änderungen gemeldet – 389 mehr als im Vorjahr. Das wurde jetzt aus dem Landesamt für Statistik gemeldet.
Betrachtet man die Zahlen quartalsweise, zeigte sich im Verlauf des vergangenen Jahres im Freistaat eine leicht rückläufige Tendenz. Während im ersten Quartal noch 848 Personen ihren Geschlechts-Eintrag ändern ließen, lag die Zahl im vierten Quartal bei 260. Bezüglich der Art der Änderungen wurden in Bayern im vergangenen Jahr insgesamt 856 Änderungen von weiblich zu männlich (42,4 Prozent) und 584 Änderungen von männlich zu weiblich (28,9 Prozent) gezählt. Bei den übrigen 581 Fällen (28,7 Prozent) handelte es sich um sonstige Änderungen – wie beispielsweise von weiblich zu divers.
Aus der Geschäfts-Übersicht der Amtsgerichte lässt sich entnehmen, wie viele Verfahren nach dem Transsexuellen-Gesetz (TSG), das vor Inkraft-Treten des Selbstbestimmungs-Gesetzes neben Paragraf 45b des Personenstands-Gesetzes (PStG) die rechtliche Grundlage für Geschlechts-Eintrags-Änderungen darstellte, in Bayern durchgeführt wurden. In den zehn Jahren vor Inkraft-Treten der Gesetzes-Änderung wurden jährlich im Schnitt etwa 300 Verfahren durchgeführt. Aussagen zum Ausgang der Verfahren oder zur Art der Änderungen sind hier aber nicht erfasst. Durch das Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechts-Eintrag (SBGG) wurden das Transsexuellen-Gesetz und die Regelung in Paragraf 45b des Personenstands-Gesetzes abgelöst.
Klare Ansagen zu Ladenschluss
(ty) "Sonn- und Feiertage sind kein verhandelbares Gut, sondern durch das Grundgesetz und die bayerische Verfassung besonders geschützt und Ausdruck unserer kulturellen Identität. Sie dienen der gemeinsamen Ruhe, der gesellschaftlichen Orientierung und dem Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern." Das sagte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zur aktuellen Debatte um die Öffnung von Verkaufs-Geschäften an allen Wochentagen. Er stellt klar: "An diesem Schutz wird in Bayern nicht gerüttelt. Ich lehne eine Aufweichung des Ladenschlusses klar ab."
Die bayerische Arbeitsministerin Ulrike Scharf (CSU) ergänzte: "Der Sonntag steht unter dem besonderen Schutz unserer Verfassung. Ich habe im letzten Jahr das bayerische Ladenschluss-Gesetz reformiert. In dem Gesetz haben wir gute Kompromisse gefunden und zahlreiche Möglichkeiten, zum Beispiel für personallos betriebene Kleinst-Supermärkte, geschaffen. Sie können täglich 24 Stunden öffnen. Das Ladenschluss-Gesetz ist ein Arbeitnehmer-Schutz-Gesetz. Der Sonntag ist für mich nicht verhandelbar."
Der Freistaat verfüge – so Herrmann und Scharf – bereits über ein modernes Ladenschluss-Gesetz. "Das Gesetz trägt den berechtigten Interessen von Verbrauchern und Handel Rechnung und sieht zugleich schon jetzt eine Reihe sinnvoller Ausnahmen für Sonntagsöffnungen vor", erklärte Herrmann. So sind laut Innenministerium etwa Öffnungen von Bäckereien möglich, ebenso von Verkaufsstellen an Flughäfen, Bahnhöfen und Bus-Terminals. Hinzu komme für Kommunen die Möglichkeit, zu besonderen Anlässen unbürokratisch bis zu vier verkaufsoffene Sonn- und Feiertage zuzulassen.





