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Die Polizei nahm besonders Pedalritter und E-Scooter-Lenker unter die Lupe. Bei zirka einem Drittel der Überprüfungen gab es Beanstandungen.

(ty) Wie im Vorfeld angekündigt, hat die Polizei diese Woche am Dienstag und Mittwoch verstärkte Zweirad-Kontrollen im Stadtgebiet von Ingolstadt durchgeführt. "Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf Fahrräder und E-Scooter gelegt", heißt es in der Bilanz der Gesetzeshüter. Einer Presse-Mitteilung zufolge wurden im Rahmen dieser Aktion insgesamt mehr als 600 Verkehrsteilnehmer beziehungsweise deren Gefährte unter die Lupe genommen. Bei zirka einem Drittel der Überprüfungen sei es zu Beanstandungen gekommen. Vor allem so genannten Geisterradler-Touren sowie Fahrten auf Gehwegen seien mit einem Verwarnungsgeld geahndet worden.

Zehn Verkehrsteilnehmer missachteten vor den Augen der Einsatzkräfte ein Rotlicht, heißt es weiter. 23 Männer und Frauen, die mit einem Zweirad unterwegs waren, telefonierten laut Polizei während der Fahrt. In vier Fällen sei ein Strafverfahren eingeleitet worden, weil E-Scooter-Lenker nicht die für ihr Elektro-Gefährt erforderliche Versicherung nachweisen konnten. Drei E-Scooter-Fahrer standen den Angaben zufolge unter Drogen-Einfluss und mussten zur Blutentnahme – ihnen drohen nun unter anderem ein Bußgeld-Bescheid und Strafpunkte. "Auch ein technisch verändertes Motorrad wurde festgestellt und aus dem Verkehr gezogen", so die Polizei abschließend.


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