Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
"Tango-Night" in Pfaffenhofen
(ty) Ein besonderes Konzert unter dem Titel "Tango-Night" findet am Sonntag, 10. Mai, im Rathaus-Saal von Pfaffenhofen statt. Das "Streichorchester Hardy" lädt nach eigenem Bekunden "zu einem Abend voller Emotion, Eleganz und südamerikanischer Klangfarben" ein. Beginn ist um 18 Uhr. Auf dem Programm stehen der Ankündigung zufolge die schönsten Tango-Kompositionen, die das Publikum in die Welt des argentinischen Tangos entführen. Veranstalter ist der deutsch-ukrainische Verein "Duwei". Tickets gibt es vorab online unter diesem Link oder bei "Eventim" unter diesem Link sowie an der Abendkasse.
Das Orchester wurde von einem Dirigenten aus der Ukraine gegründet, der vor Ort ein Ensemble aus professionellen Musikerinnen und Musikern aufgebaut hat. "Viele von ihnen stammen aus der Ukraine und mussten aufgrund des Krieges ihre Heimat verlassen", heißt es aus dem Ensemble. "In diesem Projekt setzen sie ihre künstlerische Arbeit fort und bringen ihre musikalische Erfahrung auf die Bühne." Das Konzert verspreche nicht nur ein musikalisches Erlebnis, sondern auch eine besondere Atmosphäre, die Leidenschaft, Ausdruck und kulturelle Vielfalt verbinde.
Kleider-Tausch-Party in der Kreisstadt
(ty) Zum mittlerweile siebten Mal veranstaltet der hiesige "Tausch-Kreis" eine Kleider-Tausch-Party in Pfaffenhofen an der Ilm. Unter dem Motto "Frühjahr-Sommer" findet die Neuauflage am kommenden Freitag, 17. April, von 17 Uhr bis 19 Uhr im katholischen Pfarrheim an der Scheyerer Straße 4 in der Kreistadt statt. Wer mindestens ein Kleidungsstück mitbringt, kann sich aus dem Angebot so viel mitnehmen, wie er oder sie tragen kann, erklären die Verantwortlichen. "Bezahlt werden muss dafür nichts", wird betont. Auch der Eintritt sei kostenlos.
"Wir möchten Menschen ermutigen, bewusster mit ihren Kleidungsstücken umzugehen, und gleichzeitig die Möglichkeit bieten, wieder Neues im Kleiderschrank zu haben", heißt es in der Ankündigung. Zum Ablauf der Aktion wird folgendes erklärt: Jeder könne einfach bis zu 15 saubere und gut erhaltene Kleidungsstücke von sich mitbringen. Zu beachten sei allerdings, dass Baby- und Kinder-Bekleidung sowie Unterwäsche, Socken und Badesachen nicht angenommen werden. Die Veranstaltung richte sich an alle Interessierten. Gegen eine Spenden gebe es auch Getränke sowie Kleinigkeiten zum Essen.
Literatur-Pädagogik in der Stadtbücherei
(ty) Die Stadtbücherei von Pfaffenhofen hat kürzlich rund 20 Auszubildende von der Berufs-Fachschule für Kinderpflege zu einem Workshop mit dem Titel "Literatur-Pädagogik easy!" eingeladen. Die Veranstaltung fand laut Mitteilung aus dem Rathaus im Rahmen des Unterrichtsfachs "Praxis- und Methoden-Lehre" in den Räumen der Bücherei statt und vermittelte praxisnahe Methoden, mit denen Fachkräfte den Kindern spielerisch den Zugang zur Literatur erleichtern können.
Bücherei-Mitarbeiterin Elisabeth Brendel, die aktuell ihre Qualifizierung zur Literatur-Pädagogin abschließt, führte durch den Nachmittag. Sie stellte zentrale Inhalte und Ziele der Literatur-Pädagogik vor und zeigte anhand konkreter Beispiele, wie sich Sprösslinge im Alter von ein bis zwölf Jahren für Geschichten und Sprache begeistern lassen. Die angehenden Kinderpflegerinnen probierten die Methoden direkt aus: Sie schlüpften in die Rolle von Kleinkindern und nahmen an einer interaktiven Bilderbuch-Betrachtung teil. Anschließend spielten sie die Geschichte gemeinsam mit einer Handpuppe nach.

Darüber hinaus lernten sie zwei Vermittlungs-Formen kennen, die sich besonders für größere Gruppen eignen. Beim so genannten Bilderbuch-Kino projizieren Pädagoginnen und Pädagogen die Illustrationen eines Buches per Beamer auf eine Leinwand, sodass alle Kinder sie gut sehen können. Als analoge Alternative stellte Brendel das Kamishibai vor – eine aus Japan stammende Erzählform, bei der große Bildkarten in einem Wechselrahmen, wie in einem kleinen Theater, präsentiert werden.
"Die Literatur-Pädagogik verfolgt das Ziel, Kinder und Jugendliche spielerisch an Literatur heranzuführen und ihnen den Wert und Sinn von Sprache zu vermitteln", heißt es aus dem Rathaus. Die Stadtbücherei habe ihr Angebot in diesem Bereich nun erweitert: Ab sofort gebe es einen gesonderten Medien-Bestand, der sich gezielt an pädagogische Fachkräfte und Interessierte richte. Neben Fachliteratur umfasse das Angebot unter anderem einen Kamishibai-Rahmen, passende Bildkartensätze sowie thematische Projekt-Boxen für verschiedene Altersgruppen. (Foto: Erichsen)
Gehwege teilweise gesperrt
(ty) Ab dem kommenden Freitag, 17. April, werden im Stadtgebiet von Pfaffenhofen jeweils Glasfaser-Kabel in der Moosburger Straße und der Joseph-Fraunhofer-Straße (Bundesstraße B13) verlegt. Das wurde aus dem Rathaus angekündigt. Betroffen ist den Angaben zufolge zum einen der Bereich der Moosburger Straße von Haus-Nummer 15 bis 19a sowie zum anderen der Bereich der Joseph-Fraunhofer-Straße (B13) von Haus-Nummer 6 bis 12. Die Maßnahme dauere voraussichtlich etwa eine Woche. "Während der Bauarbeiten wird der Gehweg in diesen Abschnitten gesperrt", erklärt die Stadtverwaltung. "Fußgänger werden gebeten, auf die gegenüberliegende Straßenseite auszuweichen und die Beschilderung vor Ort zu beachten."
Gratis-Wanderung zu Wiesenbrütern
(ty) Die Untere Naturschutz-Behörde des Kreises Neuburg-Schrobenhausen und der Diplom-Biologe Nobert Model laden für den kommenden Dienstag, 21. April, dem internationalen Tag des Brachvogels, zu einer kostenlosen Führung zu den Wiesenbrütern im Donaumoos ein. Treffpunkt für die zweistündige Tour ist um 17 Uhr der Aussichtspunkt Moosberg bei Langenmosen. Anmeldungen sind telefonisch unter der Rufnummer 01 51 - 21 81 12 27 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Die Wanderung ist ausdrücklich für Familien geeignet. Erforderlich seien festes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung. Ferngläser und Bestimmungsbücher dürfen mitgebracht werden.
"Das Wiesenbrüter-Gebiet nördlich von Langenmosen bietet sich als Bereich mit der höchsten Dichte dieser charismatischen und größten Limikolenart im gesamten Landkreis an", heißt es aus dem Landratsamt. "Kaum jemand kann sich der Magie dieser Vogelart mit dem langen gekrümmten Schnabel und dem melodischen Balztriller entziehen." Seit ein paar Jahren seien die Bemühungen zur Erforschung und Rettung der letzten Vögel dieser Art intensiviert worden. Der Diplom-Biologe und Ornithologe Norbert Model werde den Teilnehmern bei der Führung die Biologie des Brachvogels und der weiteren Wiesenbrüter näherbringen sowie die Schutz-Bemühungen erläutern.
Deutlicher weniger Umsatz
(ty) Im Februar hat das Bauhauptgewerbe im Freistaat einen baugewerblichen Umsatz von rund 1,05 Milliarden Euro erzielt. Gegenüber dem Vorjahres-Monat bedeutet das einen Rückgang um 19,7 Prozent beziehungsweise rund 258 Millionen Euro. "Die schwache Umsatz-Entwicklung der Branche zum Jahresstart betrifft sowohl den Hoch- als auch den Tiefbau", meldet das Landesamt für Statistik. Einzig im öffentlichen Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen wurden um 2,9 Prozent beziehungsweise 3,5 Millionen Euro höhere Umsätze erwirtschaftet. Der gewerbliche und industrielle Tiefbau verbuchte mit 132 Millionen Euro (minus 36,2 Prozent) die wertmäßig größte Umsatz-Einbuße gegenüber dem Vorjahres-Monat. Im Hochbau fielen die Umsätze in allen Bausparten um bis zu 47,3 Prozent niedriger als vor Jahresfrist aus.

Die Auftrags-Eingänge im bayerischen Bauhauptgewerbe gingen im Februar um 6,0 Prozent zurück. Die größten absoluten Rückgänge lagen mit 61 Millionen Euro (minus 24,4 Prozent) im Bereich des Straßenbaus beziehungsweise mit 50 Millionen Euro (minus 13,9 Prozent) beim gewerblichen und industriellen Hochbau. Steigerungen um jeweils etwa 20 Millionen Euro gab es im öffentlichen Tiebau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (plus 11,8 Prozent) und im gewerblichen und industriellen Tiefbau (plus 6,3 Prozent). Im Hochbau verzeichneten mit Ausnahme des öffentlichen Hochbaus für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (plus 4,0 Prozent) alle Bausparten abnehmende Auftrags-Vergaben. Die Spanne der relativen Rückgänge belief sich zwischen 6,4 Prozent im Wohnungsbau und 26,8 Prozent im öffentlichen Hochbau ohne Erwerbszweck.

Im Vergleich zum Bezugsmonat des Basisjahres 2021 lagen die Auftrags-Eingänge insgesamt heuer im Februar niedriger. Nominal gingen sie um 12,1 Prozentpunkte zurück, preisbereinigt um 33,6 Prozentpunkte. Beim Umsatz zeigte sich nominal ein Plus von 12,7 Prozentpunkten gegenüber Februar 2021. Real hingegen war der Umsatz um 2,0 Prozent rückäufig. Im Vergleich zum Februar vergangenen Jahres sanken sowohl nominaler und realer baugewerblicher Umsatz (minus 15,6 Prozentpunkte beziehungsweise minus 12,5 Prozentpunkte). Der Auftrags-Eingang war mit nominal minus 5,9 Prozentpunkten und real minus 5,2 Prozentpunkten ebenfalls rückläufig.
Im Wohnungsbau zeigten die preisbereinigten Daten den deutlichen Rückgang dieser Bausparte: Die Aufträge lagen real 36,9 Prozentpunkte unter dem Monatswert des Jahres 2021, die Umsätze um 11,1 Prozentpunkte darunter. Im Vergleich zum Vorjahr zeigte sich eine Abnahme sowohl beim nominalen Umsatz (minus 3,8 Prozentpunkte) als auch beim realen Umsatz (minus 3,6 Prozentpunkte). Die Auftrags-Eingänge verzeichneten nominal sowie real einen Rückgang um 4,9 Prozentpunkte beziehungsweise 4,6 Prozentpunkte. Mit Blick auf die Sparten übertraf der Tiefbau den Hoch- und Wohnungsbau auch im Februar dieses Jahres beim Auftrags-Eingang deutlich. "Vor allem Projekte im Bereich der Energie- und Verkehrs-Infrastruktur stützten die Gesamt-Entwicklung des bayerischen Bauhauptgewerbes", so das Landesamt für Statistik.

Ende Februar dieses Jahres waren im bayerischen Bauhauptgewerbe insgesamt 104 726 Personen tätig und damit gut 1000 mehr als im Vorjahres-Monat. Diese Beschäftigten leisteten heuer im Februar an 20 Arbeitstagen insgesamt 4,5 Millionen Arbeitsstunden, die mit unterm Strich rund 353 Millionen Euro Entgelt vergütet werden. Im Februar vergangenen Jahres waren bei ebenfalls 20 Arbeitstagen insgesamt sieben Millionen Arbeitsstunden mit einem Gesamt-Entgelt von rund 345 Millionen Euro entlohnt worden.





