68-Jähriger krachte gestern Nachmittag mit seinem Pkw in einen entgegenkommenden Kleinbus. Bundesstraße zwei Stunden gesperrt.
(ty) Insgesamt acht Verletzte, darunter drei Schwerverletzte, hat ein Verkehrsunfall gefordert, der sich am gestrigen Nachmittag wenige Minuten vor 16 Uhr im Gemeinde-Gebiet von Manching ereignet hat. Zwei entgegenkommende Autos krachten auf der B16 frontal zusammen. Wegen der erforderlichen Rettungs- und Reinigungs-Maßnahmen sowie wegen der polizeilichen Unfall-Aufnahme war die Bundesstraße in diesem Bereich für rund zwei Stunden komplett gesperrt.
Wie die Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt heute berichtet, war ein 68 Jahre alter Ingolstädter mit seinem T-Roc auf der Bundesstraße in Richtung Neuburg an der Donau unterwegs, während sich ein 38 Jahre alter Harburger mit seinem VW-Kleinbus im Gegenverkehr befand. Der Kleinbus sei mit einer Betreuerin und einem Betreuer sowie fünf Jugendlichen einer Jugend-Wohngruppe aus Neuburg an der Donau besetzt gewesen. Auf Höhe der Einmündung nach Manching sei der T-Roc nach links geraten und frontal mit dem Kleinbus kollidiert.
Durch den Zusammenstoß seien alle sieben Kleinbus-Insassen sowie der T-Roc-Lenker verletzt worden. Laut weiterer Mitteilung der Polizei wurden drei Personen jeweils schwer verletzt sowie fünf Personen jeweils leicht verletzt. Ein Großaufgebot von Rettungskräften sei vor Ort gewesen. Alle Verunglückten seien zunächst vor Ort erstversorgt sowie anschließend zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Im Einsatz waren auch die Feuerwehren aus Manching, Oberstimm und Pichl.
Dem Unfall-Verursacher droht jetzt eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung. Die beiden Auto seien nicht mehr fahrbereit gewesen und abgeschleppt worden. Streifenbeamte schätzten den insgesamt zu Buche stehenden Sachschaden auf 75 000 Euro. Negativ fielen nach Angaben der Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt "einige Schaulustige auf, die auf einer Brücke die Rettungs-Maßnahmen filmten und fotografierten".





