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Ein 17-Jähriger und ein 27-Jähriger wurden in Spezial-Kliniken gebracht. Neunjähriger ambulant medizinisch versorgt. Polizei sucht Zeugen des Vorfalls in Bruck.

(ty) Drei zum Teil schwer Verletzte hat es in der heutigen Neujahrs-Nacht durch die Explosion eines Feuerwerks-Körpers im Gemeinde-Gebiet von Neuburg an der Donau gegeben. Wie die örtliche Polizeiinspektion mitteilt, erlitten ein 17-Jähriger und ein 27-Jähriger erhebliche Verletzungen im Gesicht, an den Augen sowie an den Händen und mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Nicht ganz so schlimm habe es einen Neunjährigen erwischt, berichtet ein Polizei-Sprecher im Gespräch mit unserer Zeitung. Mit leichten Verletzungen im Gesicht sei der Bub vom Rettungsdienst vor Ort ambulant medizinisch versorgt worden. Für die polizeilichen Ermittlungen werden nun Zeugen gesucht.

Laut Bericht ereignet sich der Vorfall gegen 0.45 Uhr, als den Angaben zufolge zirka 30 bis 50 Personen auf der Raiffeisenstraße im Neuburger Ortsteil Bruck mit dem kontrolliertem Abbrennen von Pyrotechnik das neue Jahr begrüßten. Bei einer Gruppe von drei männlichen Personen im Alter von neun, 17 und 27 Jahren habe es plötzlich einen lauten Knall gegeben, so die Ordnungshüter. "Offenbar war durch eine unbekannte Person ein Feuerwerkskörper auf die Gruppe geworfen worden", schildert der Polizei-Sprecher den Vorfall.

Den 27-Jährigen und den 17-Jährigen habe man aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen in Spezialkliniken nach Regensburg und Augsburg bringen müssen. Für den Abtransport des Jüngeren der beiden erheblich Verletzten sei sogar ein Rettungs-Hubschrauber zum Einsatz gekommen. Die Ermittlungen der Polizei zu den genauen Umständen des Vorfalles laufen. Etwaige Zeugen werden darum gebeten, sich unter der Telefonnummer (0 84 31) 67 11 0 bei der Polizeiinspektion in Neuburg an der Donau zu melden.


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