Logo
Anzeige
Anzeige

Pkw-Fahrerin (61) scherte bei Ingolstadt-Nord zu früh aus: Sie verursachte einen Unfall, in den auch ein Lkw und Transporter verwickelt waren.

(ty) Beträchtlicher Sachschaden ist am heutigen Morgen bei einem heftigen Verkehrsunfall auf der Autobahn A9 in der Nähe der Anschlussstelle Ingolstadt-Nord entstanden, in den drei Fahrzeuge verwickelt waren: ein Lkw, ein Kleintransporter und ein Pkw. Eine 61-jährige Auto-Fahrerin aus Ingolstadt wurde leicht verletzt. Laut Polizei war keines der am Unglück beteiligten Fahrzeuge mehr fahrbereit. Deren Bergung sowie die Reinigung der Strecke sei so aufwändig gewesen, dass die linke und die mittlere Spur für etwa eine Stunde gesperrt werden mussten. Deswegen staute sich der Verkehr zeitweilig bis zur Raststätte "Köschinger Forst" zurück.

Wie dem Polizeibericht zu entnehmen ist, ereignete sich der Unfall gegen 6.45 Uhr in Fahrtrichtung München kurz nach der Anschlussstelle Ingolstadt-Nord. Eine 61 Jahre alte Ingolstädterin sei zu diesem Zeitpunkt mit ihrem Audi, von der Anschlussstelle Ingolstadt-Nord her kommend, auf die A9 gefahren. Ein 37-jähriger Lkw-Fahrer aus Belarus habe auf den mittleren Fahrstreifen gewechselt, um die Audi-Lenkerin einfahren zu lassen. Diese sei anschließend ebenfalls vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen gesteuert: Sie sei hierbei jedoch zu früh ausgeschert und habe den Lastwagen vorne rechts leicht touchiert.

Durch diese Kollision habe die Audi-Fahrerin die Kontrolle über ihren Wagen verloren. In der Folge habe dieser sich um die eigene Achse gedreht und sei bis auf den linken Fahrstreifen geschleudert, wo er mit dem Kleintransporter eines 48-Jährigen aus Kipfenberg zusammengestoßen sei. Dieser sei anschließend gegen die Leitplanke geprallt, an der er letztendlich zum Stehen gekommen sei. Die Audi-Fahrerin zog sich laut Polizei bei dem Unfall leichte Verletzungen zu. Sie wurde vom hinzugerufenen Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden anderen Unfall-Beteiligten blieben unverletzt, meldet die Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt.

An allen drei Fahrzeugen und der Leitplanke entstand nach Schätzungen der Ordnungshüter ein Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 30 000 Euro. Alle Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten deshalb von von einem Abschleppdienst geborgen werden. Die A9 musste von den Trümmern gereinigt werden, die sich nach dem Unfall über mehrere hundert Meter hinweg verstreut hatten. Während der Bergungs-Arbeiten und Reinigung der Fahrbahn wurden der linke und mittlere Fahrstreifen für insgesamt rund eine Stunde gesperrt. Der Verkehr staute sich zeitweise bis zur Rastanlage "Köschinger Forst" zurück. Zu Absicherung der Unfallstelle war die Berufsfeuerwehr Ingolstadt mit einem Großaufgebot vor Ort.


Anzeige
RSS feed