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Der Mann hatte sich das Fake-Dokument für mehrere hundert Euro besorgt. Ermittlungen wegen Urkunden-Fälschung eingeleitet.

(ty) Der 55 Jahre alte Mann aus dem südlichen Landkreis Pfaffenhofen war laut Polizei am gestrigen Morgen gegen 7.45 Uhr bei einer Apotheke in Wolnzach vorstellig geworden, um sich einen digitalen Corona-Impf-Nachweis ausstellen zu lassen. Dazu habe er einen Impf-Pass vorgelegt. "Allerdings taten sich hierbei Unregelmäßigkeiten auf, die auf eine Fälschung des Dokuments hindeuteten", berichtete heute die zuständige Polizeiinspektion aus Geisenfeld. Und: "Eine Nachfrage beim zuständigen Impf-Zentrum, welches die vermeintliche Impfung durchgeführt haben soll, bestätigte diese Vermutung."

Letztendlich habe der 55-Jährige gegenüber der Polizei eingeräumt, dass er sich den gefälschten Impf-Pass gegen eine Zahlung in Höhe von mehreren hundert Euro beschafft habe. Neben dem gefälschten Impf-Pass seien bei ihm auch zwei Laptops und ein Smartphone sowie ein Tablet als Beweismittel sichergestellt worden. Ein Strafverfahren wegen Urkunden-Fälschung sei eingeleitet worden. "Die Straftat kann mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren geahndet werden", so ein Polizei-Sprecher. Die weiteren Ermittlungen laufen. 

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