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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Dank an Kita-Personal

(ty) Zum "Tag der Kinderbetreuung" am heutigen 10. Mai dankten der Geisenfelder Bürgermeister Paul Weber und seine Ernsgadener Kollege Hubert Attenberger "ganz besonders herzlich allen Kindergarten-Leitungen, den Erzieherinnen und Erziehern, den Kinderpflegerinnen und Kinderpflegern sowie allen weiteren Fachkräften, die in den Geisenfelder und Ernsgadener Kindertagesstätten (Foto oben) tätig sind und sich umsichtig und engagiert um die kleinsten Stadt- und Gemeinde-Einwohner kümmern". Das wurde aus den Rathäusern der beiden Kommunen, die eine Verwaltungs-Gemeinschaft bilden, mitgeteilt. 

Die vergangenen Monate haben nach Ansicht der beiden Bürgermeister einmal mehr gezeigt, wie wichtig und wertvoll die Arbeit jeder einzelnen Person in den Kitas sei. Die Beschäftigten seien während der Corona-Pandemie mit großem Engagement für die Kinder und ihre Familien da gewesen – nicht nur als liebevolle Betreuende in den Einrichtungen, sondern auch als kreative Brückenbauer zu allen, die häuslich betreut worden seien. Weber und Attenberger seien sich einig: "Wir sind sehr stolz auf unser hervorragendes Personal und den stetigen Einsatz. Die Kolleginnen und Kollegen leisten täglich wertvolle Betreuungs-Arbeit. Deren Arbeit verdiene größten Dank und höchste Anerkennung."

 

Ski-Club bietet Sommer-Programm

(ty) Das Team des Ski-Clubs im FC Schweitenkirchen hat nach einer Winter-Saison ohne Skifahren den Blick nach vorne gerichtet und ein abwechslungsreiches Sommer-Programm zusammengestellt. Dieses richte sich an Jung und alt. Es reiche von Gymnastik-Angeboten und Rollski-Schnupperkurse über Sommer-Biathlon bis hin zu diversen Angeboten in den großen Ferien.

"Die Veranstaltungen werden immer unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Covid-19-Regelungen angeboten", versichern die Verantwortlichen. Der Verein bitte in dieser Hinsicht auch um ein Stück Flexibilität. Die Termine der einzelnen Veranstaltungen sowie eine Download-Möglichkeit für das Programm gibt es online auf www.fcschweitenkirchen.de/ski, Ausschreibungen inklusive Anmelde-Details folgen nach Angaben des Vereins jeweils separat. 

 

Zeugen-Suche in Ernsgaden

(ty) Eine 17-Jährige aus dem Gemeinde-Bereich von Baar-Ebenhausen hatte am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr ihr Leichtkraftfahrzeug der Marke "Micorcar" auf der Fichtenstraße in Ernsgaden abgestellt. Gegen 20 Uhr kam die Jugendliche dann zu ihrem Gefährt zurück und stellte auf der Fahrerseite einen frischen Unfall-Schaden fest. "An der betroffenen Stelle befanden sich Kratzer und eine Eindellung", teilte die zuständige Polizeiinspektion aus Geisenfeld mit.

Der entstandene Sachschaden werde auf etwa 500 Euro beziffert. "Der unbekannte Verursacher entfernte sich von der Unfallörtlichkeit, ohne seinen gesetzlichen Pflichten als Beteiligter eines Verkehrsunfalls nachzukommen." Es sei deshalb ein strafrechtliches Ermittlungs-Verfahren wegen unerlaubten Entfernen vom Unfallort eingeleitet worden. Die Polizei-Dienststelle in Geisenfeld bittet unter der Telefonnummer (0 84 52) 72 00 um Hinweise etwaiger Zeugen.

Merkwürdiger Fund bei Wolnzach

(ty) Eine 63 Jahre alte Frau aus dem Wolnzacher Ortsteil Siegertszell hatte – so berichtete jetzt die Polizei – am vergangenen Donnerstag, 6. Mai, einen ungefähr 75 Zentimeter großen, eisernen Kerzenständer in ihrer Hofeinfahrt (Haus-Nummer 1a) festgestellt. Wem der gehört, ist noch unklar. Da sich seither niemand bei der Frau gemeldet hatte, informierte sie schließlich die zuständige Polizeiinspektion aus Geisenfeld über diesen ungewöhnlichen Fund. Der Kerzenständer wurde mit zur Polizei-Dienststelle genommen. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer (0 84 52) 72 00 entgegengenommen. 

Diskussion über Kita-Öffnungen

(ty) "Offene Kitas sind das A und O", heißt es aus dem Büro des Landtags-Abgeordneten Johannes Becher (Grüne) aus dem Kreis Freising. "Für die Bildungschancen und Sozialentwicklung der betreuten Kinder, für die Entlastung der Familien, für die Planungssicherheit der Kita-Fachkräfte." Damit ein Regelbetrieb der Einrichtungen auch während der Pandemie möglich werde, braucht es aus Sicht des Abgeordneten aber Maßnahmen, um die höchstmögliche Sicherheit für alle zu gewährleisten. "Neben regelmäßigen Testungen und dem Impf-Angebot für das Kita-Personal, müssen deshalb auch die inzwischen verfügbaren, kindgerechten Möglichkeiten zur Testung von Kita-Kindern genutzt werden", so Becher. "Die bayerische Staatsregierung sträubt sich bisher dagegen."

Einige Kitas setzen laut Becher die Testung der Kinder dagegen bereits erfolgreich in Eigenregie um und schaffen so zusätzliche Sicherheit für Kinder, Familien und Fachkräfte. So auch der Kindergarten "St. Rita" in München. Gemeinsam mit Isabelle von Grießenbeck (Mitglied des Kita-Beirats) und Anna Munte (testende Ärztin in dieser Kita) spricht Becher nach eigener Anlündigung am morgigen Abend, 11. Mai, "über die Erfahrungen der Münchener Kita mit der Testung von Kita-Kindern, die Bereitschaft und den Umgang der Kinder mit den Tests, die Finanzierung und Organisation des Testangebots".  Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren. Die Veranstaltung finde ab 20 Uhr als Video-Konferenz statt. Die Zugangsdaten finden sich auf der Homepage von Becher, der für seine Partei auch den Landkreis Pfaffenhofen betreut, unter www.johannes-becher.de.

"Entdecke die katholische Kirche!"

(pba) Das "Institut für Neuevangelisierung" in der Diözese Augsburg – zu der auch Teile des Landkreises Pfaffenhofen gehören – hat in Kooperation mit den Bistümern Passau, Eichstätt und Regensburg einen neuen Glaubenskurs unter dem Motto "Entdecke die katholische Kirche!" herausgebracht. Der Kurs sei gedacht als katholisches Folgeprogramm für Alpha-Kurse. Er richte sich an alle Pfarreien, die einen Weg der Glaubens-Erneuerung gehen wollen. Vom 18. Mai bis 27. Juli finde eine Online-Version des Kurses statt.

"Die Initiatoren möchten mit dem Kurs Menschen erreichen, die neu mit dem Glauben in Berührung gekommen sind und sich nach mehr sehnen", teilte die Diözese dazu mit. "Aber auch Frauen und Männer, die schon lange mit der Kirche leben und ihr Glaubenswissen wiederauffrischen und vertiefen möchten." Das Format lehne sich an dem der Alpha-Kurse an. "An zehn Abenden und einem Wochenende gemeinsam zu essen, katholische Themen und Glaubenspraxis kennenzulernen und sich darüber auszutauschen macht den Kursinhalt aus", heißt es von Seiten des Instituts. Vorträge im Filmformat und die Arbeit in Kleingruppen würden ergänzt durch Gebetszeiten, die den Raum schafften, die katholischen Glaubensvollzüge für sich zu entdecken und in der Gemeinschaft der Kirche zu erleben.

Fertig ausgearbeitete Vorträge im Filmformat und eine Vielzahl von Materialien böten Pfarreien oder Gruppen die Möglichkeit, den Kurs selbstständig vor Ort durchzuführen. Dazu begleitend gebe es ein Teilnehmerbuch und ein Mitarbeiter-Handbuch. Auf der Homepage www.kath-kurs.de gebe es sämtliche Termine, Materialien und Informationen. Die Film-Vorträge würden registrierten Nutzern kostenlos zum Download zur Verfügung gestellt. Weitere Infos gibt es unter der Rufnummer (08 21) 31 66 - 31 26, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder auf der genannten Internet-Seite. 

Ein Jahr danach...

(ty) Auch im März durften die Beherbergungs-Betriebe im Freistaat aufgrund der Corona-Maßnahmen nur Gäste für nicht-touristische Zwecke aufnehmen. Für den genannten Monat meldet das bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen zur Monats-Erhebung im Tourismus rund 424 000 Gäste-Ankünfte und rund 1,7 Millionen Übernachtungen. Im Vergleich zum März vergangenen Jahres sind dies 60,2 Prozent weniger Ankünfte und 46,5 Prozent weniger Übernachtungen. Der Grund für den prozentual geringeren Rückgang (im Februar 2021 betrug dieser noch 88,0 Prozent bei den Ankünften und 80,0 Prozent bei den Übernachtungen) sei, dass sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Tourismus-Branche und damit auch auf Bayerns Beherbergungs-Betriebe zum ersten Mal jähren.

Bereits im März 2020 lagen die Ankunfts- und Übernachtungszahlen mit 61,5 Prozent weniger Gäste-Ankünften und 53,4 Prozent weniger Übernachtungen deutlich unter den Werten des Vorjahres, nachdem neben anderen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie auch erstmalig ein Beherbergungs-Verbot für touristische Übernachtungen ab dem 18. März 2020 in Kraft trat. Die ausgewiesenen Veränderungsraten für den März 2021 beziehen sich also bereits auf die deutlich eingebrochenen Werte aus dem Vorjahr. Gegenüber März 2019 sanken die diesjährigen Gästezahlen um 84,5 Prozent, die Übernachtungen um 74,7 Prozent.

Gäste aus dem Inland machten im März heuer rund 87,5 Prozent des gesamten Gäste-Aufkommens aus (minus 58,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Monat). Auf Gäste mit ständigem Wohnsitz beziehungsweise Aufenthaltsort im Ausland entfielen lediglich knapp 12,5 Prozent (minus 70,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Monat). Die Verteilung bei den Übernachtungen zeigte ein ähnliches Bild. Hier waren 86,7 Prozent dem Inland zuzuschreiben (minus 45,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Monat), lediglich 13,3 Prozent der Übernachtungen entfielen auf Gäste aus dem Ausland (minus 51,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Monat).

Die sieben bayerischen Regierungsbezirke lagen im März 2021 bei den Veränderungsraten für die Gäste-Ankünfte zwischen minus 49,3 Prozent in Oberfranken und minus 66,6 Prozent in Niederbayern. Die Übernachtungen zeigten mit minus 29,8 Prozent in Oberfranken die geringsten Rückgänge gegenüber März 2020. Die höchsten Einbußen musste hier Niederbayern mit minus 57,7 Prozent hinnehmen. Unter den Betriebsarten stachen lediglich die Vorsorge- und Rehakliniken mit einem vergleichsweise geringen Rückgang von 5,9 Prozent bei den Gäste-Ankünften hervor (Übernachtungen: minus 5,1 Prozent).

Die Jugendherbergen und Hütten zählten im März 2021, wie auch schon in den Vormonaten, zu den Betriebsarten mit den stärksten Verlusten (Gäste-Ankünfte: minus 94,1 Prozent, Übernachtungen: minus 83,7 Prozent). Die sonst so beliebten Campingplätze waren bei den Übernachtungen mit minus 89,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Monat am stärksten betroffen (Gäste-Ankünfte: minus90,8 Prozent).

Im ersten Quartal 2021 sanken die Gäste-Ankünfte um 83,5 Prozent auf knapp 985 000, die Übernachtungen gingen um 73,8 Prozent auf rund 4,2 Millionen zurück. Die Rückgänge bei den Ankünften aus dem Ausland beliefen sich hier sogar auf 90,2 Prozent, bei den Übernachtungen auf minus 80,4 Prozent.


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