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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Florian ist da!

(ty) Der kleine Mann auf dem Foto oben, das ist Florian Riedmeier, der neue Einwohner von Freinhausen. Er erblickte am 23. August in der Pfaffenhofener Ilmtalklinik das Licht der Welt. Bei seiner Geburt war er 3750 Gramm schwer und 53 Zentimeter groß. Seine Eltern heißen Gerhard (39) und Christina (34).



Kardiologie bekommt Verstärkung

(ty) "Die Kardiologie ist ein Fachbereich, in dem die Besetzung von Oberarzt-Stellen besonders schwierig ist", heißt es aus der Ilmtalklinik-GmbH mit ihren beiden Krankenhäusern in Pfaffenhofen und Mainburg. Daher freue sich Andrea Riemenschneider-Müller, Chefärztin der Kardiologie, über ihren neuen Funktionsoberarzt Aniello Di Donato (Foto unten). "Die Kardiologie an der Ilmtalklinik brauchte Verstärkung. Mit Herrn Di Donato haben wir einen erfahrenen Kollegen gewonnen, der sich gerne an unserer Klinik weiterentwickeln möchte", sagt Riemenschneider-Müller.

Di Donato ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie und wird nach Angaben der Klinik-GmbH in erster Linie am Krankenhaus in Mainburg tätig sein. Gebürtig kommt er aus Gricignano di Aversa (Italien) und hat in Neapel an der Universitá degli Studi della Campania „Luigi Vanvitelli“ sein gesamtes Studium absolviert.

Vor etwa sechs Jahren hat er dann als Assistenzarzt am St.-Vincenz-Krankenhaus in Paderborn begonnen und sich dort auch zum Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie weitergebildet. Seine bisheriger Schwerpunkt ist kardiologische Ultraschall-Diagnostik. Die größere Nähe zu Italien zog ihn nach Bayern und damit an die Ilmtalklinik. Di Donato ist nicht verheiratet und hat keine Kinder. In seiner Freizeit spielt er gerne Fußball.

 

Bildungsbericht: "Inklusion im Beruf"

(ty) Das Bildungsbüro am Pfaffenhofener Landratsamt hat den Bildungsbericht zum Thema „Berufliche Inklusion“ herausgegeben. Er liefert eine datenbasierte Analyse der Situation von Menschen mit Behinderung im Landkreis. Mit diesem Bericht wird das der Themenbereich „Kein Talent darf verloren gehen“, das im Jahr 2016 auf der Bildungskonferenz als ein Arbeitsfeld für die Bildungsregion festgelegt worden ist, abgeschlossen.

„Die Arbeitsgruppe Inklusion mit Vertretern der Wirtschaft, der Schulen und der Sozialverbände hat unter der Leitung des Bildungsbüro intensiv für das Engagement um eine soziale Gesellschaft und der Wahrnehmung von gelebter Inklusion in unserem Landkreis geworben", so Landrat Martin Wolf (CSU). "Dieser Bericht steht nun als Meilenstein am Ende zahlreicher Projekte und soll ein Orientierungspunkt für das weitere Bemühen um Chancengleichheit und gesellschaftliche Gerechtigkeit sein." Folgende Projekte wurden laut Landratsamt vom Bildungsbüro zum Themenbereich Inklusion bereits federführend umgesetzt. 

Erstmals wurde im vergangenen Jahr der Inklusionspreis verliehen. Hier gehe es darum, das Engagement von mittelständischen Unternehmen im Landkreis zu würdigen und durch gutes Beispiel Hindernisse für gelegte Inklusion und Chancengleichheit abzubauen. Heuer wurde der Wegweiser „Inklusion für Arbeitgeber“ in Kooperation mit Regens-Wagner in Hohenwart herausgegeben. Er enthält Informationen zu Inklusion im Beruf und regionale Ansprechpartner. Das Faltblatt „Inklusion für Arbeitnehmer“, ein Kooperationsprojekt mit dem Heilpädagogischen Zentrum Pfaffenhofen enthält Informationen in leichter Sprache. Das Infomagazin „Chancen Inklusion“ bietet eine Fülle von Informationen rund um Inklusion. Alle Veröffentlichungen können unter der Rubrik "Leben" (Unterpunkt: Bildung) unter www.landkreis-pfaffenhofen.de abgerufen werden.

Der Bildungsbericht "Inklusion im Beruf" stelle Daten und Fakten zur Situation von Menschen mit Behinderung unter anderem auf dem Arbeitsmarkt im Landkreis dar. "Auch wenn bisher viel im Bereich Inklusion geleistet worden ist, bleibt die gelebte Inklusion ein Prozess, den es vor Ort zu fördern und auch einzufordern gilt", so Bildungsmanager Gerhard Wenzl vom Bildungsbüro. Das Bildungsbüro wurde bei der Arbeit an dem gesamten Themenbereich "Kein Talent darf verloren gehen" von der "Arbeitsgruppe Inklusion" des Landratsamtes unterstützt und beraten. "Die Mitglieder der Arbeitsgruppe zeigten durch ihr beispielgebendes Engagement, dass gemeinsam etwas bewegt werden kann und dass eine soziale Gemeinschaft vor allem durch die Bereitschaft des Einzelnen belebt wird", so Wenzl. Der Bericht liegt in digitaler Form vor und kann beim Bildungsbüro per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angefordert oder ebenfalls von der Internetseite des Landkreises heruntergeladen werden.

 

Schrobenhausener Stadtlauf steht an

(ty) Am Samstag, 22. September, präsentiert das Stadtmarketing zusammen mit dem SSV Schrobenhausen den Spendenlauf in der Schrobenhausener Innenstadt. Doch heuer ist alles ein wenig anders. Aufgrund der Innenstadt-Umgestaltung, die sich im Moment genau bei den alten Streckenverläufen befindet, wurden die Läufe angepasst. Der Start- und Zielbereich befindet sich diesmal auf Höhe der Lenbachstraße 19-21, bereits auf dem fertiggestellten Teil der Umgestaltung. Die Startnummern-Ausgabe findet also nicht im ehemaligen Stadtmarkt statt, sondern im Hinterhof des Fahrrad-Geschäft Funk (Lenbachstraße 33).

Die genauen Streckenverläufe, sowie die Anmeldung sind auf www.stadtlauf-schrobenhausen.de zu finden. Bis jetzt haben sich über 100 Läufer angemeldet. Bis 9. September ist die Anmeldung noch vergünstigt möglich. Anmelde-Schluss ist am 18. September. Bei der Online-Anmeldung kann auch das diesjährige Lauf-Shirt mitbestellt werden.  Die angemeldeten Sportler können am Veranstaltungstag ab 13.30 Uhr sowie bis 30 Minuten vor dem jeweiligen Lauf  ihre Startunterlagen im Funk-Hinterhof abholen oder sich noch nachmelden.

Um 15 Uhr beginnt der Kids-Run, um 15.30 Uhr der Zwergerl-Lauf, um 16 Uhr starten der Sechs-Kilometer-Lauf und die Vier-Kilometer Walking-Runde, um 17.30 Uhr beginnt der Zehn-Kilometer-Lauf. Nach jedem Lauf findet direkt die Siegerehrung statt. Teams ab fünf Personen gelangen außerdem in eine Teamwertung. Für die besten Läufer stehen ebenso Preise bereit. Zudem werden die Sieger des Paartal-Cups speziell geehrt. Der Erlös des Stadtlaufs wird heuer an alle ehrenamtlichen Unterstützer der vergangenen Jahre gespendet: der Feuerwehr Schrobenhausen, der Feuerwehr Mühlried, dem BRK sowie den Maltesern. Rund um die Läufe gibt es Aktionen für die Kinder; für Verpflegung ist ebenfalls gesorgt.

 

Saison-Arbeiter: 70-Tage-Regelung wird verlängert

(ty) Der Koalitions-Ausschuss von Union und SPD hat sich gestern auf eine Verlängerung der 70-Tage-Regelung für die sozialversicherungsfreie kurzfristige Beschäftigung geeinigt. "Diese Regelung hat sich seit 2015 bewährt und wird nun in dauerhaftes Recht umgesetzt", begrüßt der bayerische Bauernpräsident Walter Heidl die Entscheidung.

"Die Anhebung der Zeitgrenzen für eine kurzfristige Beschäftigung von zwei auf drei Monate und von 50 auf 70 Arbeitstage hat sich positiv auf Arbeitnehmer und Betriebe ausgewirkt", sagt er. Die Entscheidung für eine unbefristete Regelung für Saisonarbeitskräfte sei "ein Erfolg der Arbeit des Bauernverbandes". Die Entfristung sei dringend notwendig gewesen, weil vor allem Sonderkulturbetriebe aufgrund des hohen Arbeitskosten-Anteils erhebliche Probleme hätten, die durch Einführung des gesetzlichen Mindestlohns gestiegenen Lohnkosten zu erwirtschaften.

Mit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns wurden die Zeitgrenzen für eine kurzfristige sozialversicherungsfreie Beschäftigung befristet bis Ende dieses Jahres erweitert. Gemeinsam mit anderen Spitzenverbänden der Landwirtschaft und des Gartenbaus hatte der Bauernverband Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil aufgefordert, sich für eine gesetzliche Entfristung der derzeitigen Übergangsregelung bei kurzfristigen Beschäftigungs-Verhältnissen einzusetzen.


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