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An einem Stand auf einem Parkplatz an der A92 versorgten Klaus Burgstaller und seine Freunde vom RSC-Stammtisch heuer schon zum 31. Mal die anreisenden Biker mit warmen Getränken und Kuchen. 

(ty) Das legendäre "Elefantentreffen" im Bayerischen Wald ist am vergangenen Wochenende wieder über die Bühne gegangen. Rund 3200 Motorrad-Fahrer aus ganz Europa waren heuer nach Thurmansbang im Landkreis Freyung-Grafenau gereist, um einmal mehr den winterlichen Verhältnissen zu trotzen. Das Spektakel fand zum 68. Mal statt – und ist auch diesmal vom Stammtisch des Rennsport-Clubs aus Pfaffenhofen (RSC) unterstützt worden: Zum mittlerweile 31. Mal bauten einige fleißige Kameraden um Klaus Burgstaller aus Reichertshausen auf einem Parkplatz an der Autobahn A92 – in diesem Bereich gibt es keine Raststätte – einen Verpflegungs-Stand für die anreisenden Zweirad-Lenker auf.

Heuer begrüßten Burgstaller & Co. nach eigenem Bekunden rund 120 Zweirad-Lenker an ihrem Stand. "Es hat wieder einen Riesen-Spaß gemacht, die Biker mit Kaffee, Tee und bereitgestellten Kuchen zu versorgen", berichtete er heute. Seinen Worten zufolge war wieder eine Vielzahl von Nationen an dem RSC-Stand anzutreffen. "Die weiteste Anreise hatte eine Motorrad-Gruppe aus dem Kosovo und Nordmazedonien mit rund 2000 Kilometern", so Burgstaller weiter. "Ebenfalls weit gereist waren mehrere Biker aus Spanien, aus der Nähe von Barcelona und aus den Pyrenäen." Das Fazit der Pfaffenhofener fällt durchweg positiv aus: "Für uns war es wieder gelebte Gastfreundschaft und alle Motorrad-Fahrer nahmen die Aktion mit großer Begeisterung an."

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Der RSC Pfaffenhofen selbst hat sich bekanntlich schon vor einigen Jahren aufgelöst. Ein harter Kern von rund 20 Leuten bildet aber nach wie vor einen Stammtisch. Und die alljährliche "Coffee to Bike"-Aktion in Zusammenhang mit dem traditionellen "Elefantentreffen" lassen sie sich weiterhin nicht nehmen. Als Organisator fungierte auch diesmal wieder Klaus Burgstaller aus Reichertshausen. Er erinnert sich an die Anfänge: Vor gut 30 Jahren standen RSC-Akteure zum ersten Mal auf einem Parkplatz an der Autobahn A92, um die zu dem Motorrad-Treffen steuernden Biker mit heißem Kaffee und Tee zu versorgen. "Damals war man noch ausgerüstet mit einem kleinen Campingtisch und Gaskocher sowie einigen Thermoskannen", so Burgstaller. 

Teilweise habe es anfangs sogar einen Shuttle-Dienst für zusätzlichen Kaffee zwischen einem nahe gelegenen Büro und dem Autobahn-Parkplatz gegeben, erzählt Burgstaller. Mittlerweile können er und seine Kameraden einen vorhandenen Strom-Anschluss nutzen und dadurch einen Teil der warmen Getränke für die Biker direkt vor Ort frisch zubereiten. Zwei Mal hatte das "Elefantentreffen" und deshalb auch der Stand der RSC-Akteure corona-bedingt ausfallen müssen: Im vergangenen Jahr feierten die Helfer aus dem Landkreis Pfaffenhofen die 30. Auflage ihrer "Coffee to Bike"-Aktion und damit ein kleines Jubiläum.


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