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Schiffshavarie mit hohem Schaden

(ty) Einen gehörigen Schrecken bekamen die 61 Passagiere und 41 Crewmitglieder eines niederländischen Flusskreuzfahrschiffs, als sie am Mittwochabend den Hafen in Bamberg in Richtung Würzburg verlassen wollten. Der 46-jährige rumänische Kapitän des 110 Meter langen Passagierschiffs schätzte nach dem Ablegen den Verlauf des Ufers im Hafenbecken falsch ein. Als er bei einer Biegung zu nahe an die Uferböschung kam, leitete er ein falsches Manöver ein, was dazu führte, dass er mit der Steuerbordseite seines Bugs auf der anderen Seite des Hafenbeckens mit einem am Kai festgemachten, leeren, 196 Meter langen, Schiffsverband kollidierte.

Auf einer Länge von etwa 70 Metern schrammte der Bug des Passagierschiffs entlang des Verbands. Dabei wurden die Schiffswand und das Gangbord beschädigt und mehrere Festmachepoller herausgerissen. Aufgrund des Schadens am Frachtschiff kann dieses nicht wie geplant eine Ladung Weizen aufnehmen, sondern muss nun zur Reparatur. Das Fahrgastschiff wurde im Bugbereich, weit oberhalb der Wasserlinie auf einer Länge von acht Metern erheblich beschädigt. Nach mehreren Testversuchen hinsichtlich der Manövrierfähigkeit durfte der Kapitän des Kreuzfahrschiffs kurz vor Mitternacht seine Reise fortsetzen. Ihn erwartet ein Bußgeldverfahren. Der Schaden dieser Havarie dürfte bei weit über 100 000 Euro liegen.

 

Nach über einem Jahr: Edelstein-Diebstahl geklärt

(ty) Im Februar vergangenen Jahres wurde auf der Münchner Schmuck- und Edelsteinfachmesse „Inhorgenta“ an einem Messestand ein wertvoller blauer Saphir entwendet. Die Betreiber des Stands konnten bei der späteren Sichtung der Videoüberwachung einen Mann erkennen, der einzig als Täter in Frage kommen konnte. Die Tat selbst war nicht zu sehen. Ein Jahr später erkannten die Schmuckhändler den tatverdächtigen Mann wieder, als er sich erneut an ihrem Stand auf der Messe einfand. Sie verständigten den Sicherheitsdienst. 

Der Verdächtige hatte mittlerweile den Stand verlassen, konnte aber kurze Zeit später in den Messehallen angetroffen werden. Der Sicherheitsdienst ließ sich seinen Ausweis zeigen und notierte die Personaldaten. Danach ließ man ihn wieder gehen. Im Rahmen der Ermittlungen der Kripo wurde ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Tatverdächtigen in Baden-Württemberg erwirkt. Der Beschluss wurde im Beisein eines Goldschmieds als Sachverständigen vollzogen.

Als der Verdächtige die Wohnungstür öffnete, wurde ihm die Sachlage erklärt. Der Mann stand nur mit Bademantel bekleidet vor den Beamten. Dann staunten die Polizisten nicht schlecht, als der Mann in die Außentasche seines Bademantels griff, den in ein Stück Papier eingewickelten Saphir herausholte und ihn den Polizisten übergab. Die Beamten aus Baden-Württemberg brachten die erhaltene Beute danach persönlich nach München. Die Freude der Anzeigen-Erstatterin war groß, als sie erfuhr, dass das für immer verloren geglaubte gute Stück nun sichergestellt werden konnte. Sie wird sich selbst um eine Abholung durch einen Werttransport kümmern.

 

Pkw von Zug erfasst und weggeschleudert

(ty) Zu einem Zusammenstoß zwischen einer Regionalbahn und einem Pkw kam es gestern bei Pfaffenhausen im Unterallgäu. Ein 36-jähriger Pkw-Lenker fuhr gegen 18.15 Uhr die Ortsverbindungsstraße von Pfaffenhausen in Richtung Heinzenhof. Auf Höhe des unbeschrankten Bahnübergangs missachtete der Mindelheimer den Vorrang eines aus Richtung Norden (Krumbach–Mindelheim) kommenden Triebfahrzeugs. Der Pkw wurde vorne rechts vom Zug erfasst und weggeschleudert, ehe er in der angrenzenden Wiese nach 100 Metern total beschädigt zum Stillstand kam.


Der Pkw war nur mit dem Fahrer besetzt, der glücklicherweise nur leicht verletzt wurde. Im Zug befanden sich insgesamt sieben Personen, davon sechs Fahrgäste, wovon zwei Personen leicht verletzt wurden. Der Gesamtschaden an Pkw, Triebfahrzeug, Bahnkörper und Beschilderung dürfte sich nach ersten Schätzungen auf etwa 20 000 Euro belaufen. Da das Triebfahrzeug nicht mehr betriebsfähig war, musste die Bahnstrecke mehrere Stunden gesperrt werden. 

 

Mit Messer schwer verletzt – Mutmaßlicher Täter ermittelt

(ty) In der Nacht zum 7. September war es an einem noch nicht zweifelsfrei bekannten Ort in der Nürnberger Innenstadt zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Männern gekommen. Dabei wurde ein 32-Jähriger von einem noch Unbekannten gestochen. Intensive Ermittlungen sowie Vernehmungen des Opfers ergaben inzwischen, dass sich der ursprünglich angenommene Sachverhalt völlig anders abgespielt haben muss.

Demnach kam es am späten Abend zwischen mehreren Personen in einer Asylbewerber-Unterkunft im Nürnberger Osten zu einem Streit. Dabei stach ein damals noch Unbekannter das Opfer mit einem Messer. Der Verletzte flüchtete und ließ sich zusammen mit einem Bekannten mit einem Taxi in die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber nach Zirndorf fahren. Als sich der Gesundheitszustand verschlechterte, verständigte man einen Notarzt. Eine Notoperation rettete dem Schwerverletzten das Leben. Inzwischen ist der 32-Jährige aus dem Krankenhaus entlassen worden. 
 

Vor wenigen Tagen ermittelten die Beamten der Mordkommission nun einen 19-jährigen Mann, der in der als Tatort geltenden Asylbewerber-Unterkunft im untergebracht ist. Seine Festnahme erfolgte gestern. Zum Sachverhalt schweigt der Beschuldigte. Er wurde allerdings zweifelsfrei wiedererkannt. Auch die Tatwaffe wurde sichergestellt. 
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird er nach seiner Erstvernehmung zur Prüfung der Haftfrage einem überstellt. Die Mordkommission ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts des versuchten Totschlags.

 

Schwerer Betriebsunfall 

(ty) Gestern waren ein 57-jähriger Bauunternehmer und ein 70-jähriger kroatischer Arbeiter gegen 11.50 Uhr auf einem abgesperrten Baustellenbereich in Trudering beschäftigt. Beide hatten den Auftrag, einen Container mit Bauholz zu befüllen und ihn zur Abholung fertig zu machen. Hierzu sollte das überstehende Holz in den Container gedrückt werden, damit dieser mit einem Netz bespannt und auf einen Lkw geladen werden könnte. Dazu stieg der 70-Jährige auf eine am Container angebrachte Steigleiter. Er sortierte mit den Händen überstehende Bretter und Holzstücke in die Containermitte. Von der anderen Seite bediente der 57-Jährige einen Raupenbagger, an dem ein Greifer angebracht war, mit dem das von dem 70-Jährigen sortierte Holz in den Container gedrückt wurde.

Beide Männer verständigten sich durch Zurufe. Nachdem der Arbeiter aus dem Blickfeld des Bauunternehmers verschwand, ging dieser davon aus, dass der Arbeiter von der Steigleiter herabgestiegen war. Er begann, mit dem Greifer das Holz in den Container zu pressen. Dabei übersah er den Arbeiter, der noch versuchte, von der Steigleiter aus ein überstehendes Stück Holz in den Container zu drücken. Aufgrund des Pressvorgangs mit dem Greifer wurde die rechte Hand des Arbeiters eingequetscht. Mit schweren Verletzungen – Fraktur der rechten Hand und Amputation des kleinen Fingers – wurde der 70-Jährige in ein Krankenhaus gebracht.

 

Landwirt von Kalb getötet

(ty) Ein 44-jähriger Landwirt war am Sonntag in Lenggries von einem Rind angegriffen und lebensgefährlich verletzt worden. Gestern starb er im Krankenhaus. Gegen 17.20 Uhr befand sich der 44-Jährige auf seiner gepachteten Weide, um seinen sechs Jungrindern Salz zu geben. Hierbei wurde er von einem Kalb umgestoßen beziehungsweise niedergerannt. Er wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen per Rettungshubschrauber in die Unfallklinik nach Murnau geflogen. Dort ist er nun seinen schweren Verletzungen erlegen.

 

Filmreife Verfolgungsjagd

(ty) Nur vorübergehend konnte sich ein 54-Jähriger aus Waldkraiburg mit seinem Pkw am gestrigen Nachmittag einer Kontrolle durch die Polizei entziehen. Die Fahndung führte zur vorläufigen Festnahme des Mannes, der sich nun wegen verschiedener Gesetzesverstöße, darunter auch Straßenverkehrsgefährdung und Fahren ohne Fahrerlaubnis, verantworten muss.

Gegen 15.55 Uhr war der Verkehrspolizeiinspektion der 54-Jährige aus Waldkraiburg mit seinem Peugeot in Mühldorf aufgefallen. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass die Kennzeichen nicht zum Auto gehören und der Pkw bereits abgemeldet war. Durch falsche Kennzeichen wollte der Mann eine ordnungsgemäße Zulassung vortäuschen. Als das Fahrzeug angehalten werden sollte, gab der Mann Gas und flüchtete. Die Streife der Autobahnpolizei und Unterstützungskräfte aus Mühldorf und Waldkraiburg sowie der Operativen Ergänzungsdienste nahmen die Verfolgung auf.



Auf der Strecke zwischen Mühldorf und Waldkraiburg bog der 54-Jährige plötzlich in einen Waldweg ab und fuhr in halsbrecherischer Art und Weise weiter. Dabei gefährdete er andere Verkehrsteilnehmer. Im Kurvenbereich stieß er gegen ein geparktes Fahrzeug. Als er hier von der Polizei angehalten werden sollte, fuhr er gegen das Polizeifahrzeug, welches leicht beschädigt wurde. Sodann setzte er erneut seine Flucht fort. Im Zusammenwirken der Polizeistreifen sollte der Fahrer schließlich aufgehalten werden. Seine Flucht endete schließlich, nachdem er im Kurvenbereich die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und gegen die Böschung stieß.

Dabei wurde sein Pkw stark beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Der Fahrer blieb unverletzt. Sein Fahrzeug wurde abgeschleppt.

Der 54-Jährige, der bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist, wurde festgenommen. Es stellte sich heraus, dass er keine gültige Fahrerlaubnis hat. Ein Alkoholtest verlief negativ. Den Fahrer erwartet nun eine Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung, Urkundenfälschung, Vergehen nach dem Pflichtversicherungsgesetz und dem Kraftfahrzeugsteuergesetz sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Kennzeichendiebstahls.

  

Blutige Auseinandersetzung unter Asylbewerbern

(ty) Mit Messerstichen endete am frühen Mittwochmorgen eine Auseinandersetzung zwischen zwei Asylbewerbern in einer Forchheimer Unterkunft. Der 34-jährige mutmaßliche Täter aus dem Kosovo sitzt seit heute in Untersuchungshaft. Kurz nach Mitternacht gerieten er und ein 24-jähriger Syrer aneinander. Die beiden kamen in Streit, der eskalierte. Nach ersten Ermittlungen verpasste der 24-Jährige seinem Kontrahenten mehrere Faustschläge ins Gesicht, bevor der Kosovare ein Messer aus der Küche holte und auf den 24-Jährigen einstach. Der Syrer erlitt schwere Stichverletzungen und musste mit einem Notarztteam in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Polizeibeamte nahmen den Messerstecher noch in der Unterkunft fest, während Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts aufnahmen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erging gegen den 34-Jährigen heute Untersuchungshaftbefehl. Mittlerweile sitzt er in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang dauern an.

 

Asylbewerber sticht auf Landsmann an

(ty) Nach einem Messerangriff am späten Dienstagabend in Pegnitz im Kreis Bayreuth musste ein 31-jähriger Asylbewerber mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Er war mit einem anderen Bewohner in Streit geraten. Inzwischen sitzt der Beschuldigte, gegen den die Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen versuchten Totschlags eingeleitet hat, in Untersuchungshaft.

Zwischen den beiden irakischen Staatsangehörigen kam es gegen 23.45 Uhr in der Unterkunft zu einer verbalen Auseinandersetzung, die eskalierte. Unvermittelt griff der 30-Jährige seinen 31 Jahre alten Landsmann mit einem Messer an und verletzte ihn mit Stichen an Bein und Schulter schwer.

Die angerückten Polizisten konnten den Tatverdächtigen vor dem Anwesen festnehmen. Das Opfer wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. 

Bei der Durchsuchung der Räume fanden die Polizisten das Tatmesser und stellten es sicher. Noch in der Nacht nahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes die Ermittlungen auf und führten eine umfassende Spurensicherung durch. Am Morgen übernahmen die Spezialisten des Fachkommissariats die weitere Ermittlungsarbeit.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde heute Haftbefehl gegen den 30-Jährigen wegen versuchten Totschlags erlassen, woraufhin ihn Beamte in eine Justizvollzugsanstalt einlieferten.


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