36 Kommunen aus dem Freistaat kriegen laut Ministerium heute insgesamt gut 11,3 Millionen Euro nach der bayerischen Kofinanzierungs-Gigabit-Richtlinie 2.0.
(ty) "Gigabit bis in jedes Haus – das ist unser Ziel für Bayern. Wir kommen diesem heute erneut einen großen Schritt näher", sagt Albert Füracker (CSU), der Finanz- und Heimat-Minister des Freistaats. Über 150 000 Kilometer Glasfaser – fast vier Mal um die Erde – werden seinen Worten zufolge insgesamt durch die bayerischen Fördermittel und mit Hilfe der Kofinanzierung des Bundes-Programmes verlegt und damit mehr als 500 000 direkte Glasfaser-Anschlüsse geschaffen. "Heute erhalten 36 Kommunen aus allen sieben Regierungsbezirken insgesamt über 11,3 Millionen Euro Förderung nach der bayerischen Kofinanzierungs-Gigabit-Richtlinie 2.0", so Füracker. Wie einer offiziellen Aufstellung (siehe unten) zu entnehmen ist, fließen rund 208 000 Euro in die Gemeinde Hohenwart und fast 200 000 Euro nach Neuburg an der Donau.
"Uns ist klar", proklamiert Füracker: "Eine moderne digitale Infrastruktur ist Grundpfeiler für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land und entscheidet über die Zukunftsfähigkeit der Kommunen." Der Freistaat engagiere sich seit Jahren auf freiwilliger Basis massiv, um den Glasfaser-Ausbau für seine Bürgerinnen und Bürger bestmöglich voranzutreiben.
Aktuell verfügen nach Angaben des Finanz- und Heimat-Ministeriums bayernweit bereits mehr als 99 Prozent der Haushalte über schnelles Internet nach EU-Definition (über 30 Mbit/s). 74 Prozent der Haushalte seien gigabitfähig erschlossen, bei weiteren neun Prozent sei ein entsprechender Anschluss aktuell im Bau. Im Zuge der bayerischen Breitband-Förderung habe der Freistaat seit 2014 schon mehr als 2,7 Milliarden Euro investiert.
Mit seiner Kofinanzierung zum Bundes-Programm unterstütze der Freistaat die Kommunen und hebe die niedrigen Fördersätze des Bundes – meist 50 Prozent – auf ein attraktives Niveau von vielfach 90 Prozent, heißt es aus dem Ministerium weiter. Mit der damit einhergehenden Senkung des Eigenanteils für Kommunen auf meist zehn Prozent werde das Bundes-Programm für viele bayerische Kommunen oftmals überhaupt erst finanziell attraktiv und nutzbar. "Die Kommunen entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungs-Hoheit selbst über die Inanspruchnahme eines Förder-Verfahrens und über den Umfang der Förder-Gebiete", erklärt das bayerische Finanz- und Heimat-Ministerium.
Folgende Kommunen erhalten laut heutiger Mitteilung einen Förder-Bescheid nach der bayerischen Kofinanzierungs-Gigabit-Richtlinie 2.0:






