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Wolfgang Gebhard und Franz Mirbeth rücken ins Führungsgremium der Volksbank-Raiffeisenbank Bayern-Mitte auf, Herbert Zopp geht in Ruhestand. An der strategischen Ausrichtung des Hauses ändere sich nichts, sagt Vorstandschef Richard L. Riedmaier. Mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr zeigt er sich zufrieden und spricht von einem „ansprechenden Wachstum“.

(ty) Personelle Änderungen an der Spitze der Volksbank-Raiffeisenbank Bayern-Mitte. Wolfgang Gebhard und Franz Mirbeth sind ab 1. März neue Vorstandsmitglieder und bilden mit Vorstandschef Richard L. Riedmaier und Vize Herbert Zopp künftig das Führungsgremium. Das teilte das Geldinstitut heute mit. Zopp wird dann allerdings am 1. Mai in den Ruhestand verabschiedet. Ab Mai bilden damit Riedmaier, Gebhard und Mirbeth das künftige Führungstrio der Bank. Die strategische Ausrichtung des Geldinstituts werde sich damit nicht ändern, heißt es. Mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr zeigt man sich indes zufrieden und spricht von einem „ansprechenden Wachstum“.

„Wir sind stolz, dass die neuen Vorstandspositionen mit verdienten und sehr guten Führungskräften aus dem eigenen Hause besetzt werden können“, sagt Riedmaier. „Das ist zum einen die Bestätigung der Qualität unserer Führungskräfte und zum anderen auch die Bestätigung unseres Vorstandsentwicklungsprogramms, das wir vor fünf Jahren aufgesetzt haben“, betont der Vorstandschef. Er freue sich auf die Arbeit mit seinen neuen Kollegen.

Der bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende Herbert Zopp wird zum 1. Mai nach 47 Jahren Tätigkeit im Genossenschaftswesen, davon 26 Jahre als Vorstandsmitglied, in den Ruhestand verabschiedet. „Wir danken ihm für seine hervorragende Arbeit sowie sein langjähriges Engagement für die Volksbank-Raiffeisenbank Bayern-Mitte und wünschen ihm einen schönen und gesunden Ruhestand“, so Riedmaier.

Geht in Ruhestand: der bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende Herbert Zopp.

Die strategische Ausrichtung der Bank ändere sich auch nach dem Wechsel im Vorstand nicht, wie in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung erklärt wird. „Wir sehen uns für die Zukunft hervorragend aufgestellt und werden unseren Wachstumskurs weiter fortsetzen“, so Riedmaier. „Wir wollen für unsere Beschäftigten ein toller Arbeitgeber sein, unseren Kunden beste Qualität bieten und als Bank eine Top-Bonität vorweisen.“ Allerdings werde es eine neue Ressortverteilung im Vorstand geben, „sodass sich jeder entsprechend seiner Kompetenzen optimal ins Unternehmen einbringen kann“, wie es weiter heißt. Die Aufgabenteilung wird künftig so aussehen:

Der Vorstandsvorsitzende Riedmaier wird das Ressort Vertrieb verantworten und zudem für folgende Bereiche zuständig sein: Vorstandsstab, Treasury, Personalmanagement, Vertriebsmanagement, Firmenkunden, Privat- und Gewerbekunden sowie die Immobilien- und Versicherungszentrale GmbH (IVZ). Franz Mirbeth werde für das Ressort Steuerung verantwortlich zeichnen und kümmere sich um die Bereiche Beauftragtenwesen, Gesamtbanksteuerung und Organisation/IT-Systeme. Und Wolfgang Gebhard soll dann zuständig sein für die Bereiche Immobilien-Wertgutachten, interne Revision, Marktunterstützung und die Raiffeisen-Handels GmbH (RHG).

Das Vorstandsteam zog auch bereits eine erste positive Bilanz zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2014: Entsprechend der Marktgegebenheiten könne man ein „ansprechendes Wachstum“ vermelden. „Das Betriebsergebnis ist zufriedenstellend, vor allem das Dienstleistungsgeschäft hat sehr gut abgeschnitten“, erklärt Riedmaier. Mit einer optimalen Eigenkapitaldotierung gehe eine weitere Stärkung der Bank einher. „Was uns besonders freut ist, dass wir viele neue Kunden und Mitglieder gewinnen konnten“, stellt Riedmaier heraus. Zahlen werden nicht genannt. 

Als langfristige Ziele stehen nach den Worten des Vorstandschefs neben weiterem Wachstum die jährliche Stärkung des Eigenkapitals, die Garantie der Sicherheit für die Kunden sowie die Beibehaltung der höchsten Ratingstufe „A++“ auf der Agenda. „Guten Mutes“ blicken Riedmaier & Co. nach eigenen Worten in die Zukunft. Mit dem Projekt „Vernetzte Bank“, erstklassigem Personal und intelligenten, innovativen Konzepten sei man sicher, bestmöglich für die Herausforderungen der kommenden Jahre – wie die anhaltende Niedrigzinsphase, die zunehmende Regulatorik, den demografischen Bevölkerungswandel und die fortschreitende Digitalisierung in Gesellschaft und Wirtschaft – gewappnet zu sein.

Auch in Pfaffenhofen ist die Volksbank-Raiffeisenbank Bayern-Mitte vertreten; residiert direkt am Hauptplatz.

Wolfgang Gebhard kam 1985 zur Volksbank-Raiffeisenbank Bayern-Mitte. Zunächst war er als Kreditberater tätig, übernahm 1988 die Leitung der Kreditberatung für Privat- und Gewerbekunden und wechselte 1994 in die Innenrevision, deren Leitung er nach kurzer Zeit innehatte. Im Jahr 2006 wurde ihm Prokura erteilt. Mit der Ernennung zum Generalbevollmächtigten und als Mitglied der Geschäftsleitung übernahm Gebhard im Juli 2013 die Verantwortung für die gesamten Vertriebsbereiche. Der 53-jährige, verheiratete Familienvater hat einen Sohn und zwei Töchter und ist in Kinding-Haunstetten zu Hause.

Franz Mirbeth kam 1993 über die Fusion der damaligen Raiffeisenbank Denkendorf ins Unternehmen. 1995 wechselte der stellvertretende Filialleiter in Denkendorf in die Innenrevision nach Ingolstadt. Ab 1997 war er im Kreditbereich tätig und zeichnete verantwortlich für die Kreditorganisation und den Aufbau des Risikocontrollings. Mit der Ernennung zum Bereichsleiter „Risikosteuerung/Controlling“ im Jahr 2003 erhielt Mirbeth Prokura. Seit 2010 leitete er den Bereich „Gesamtbanksteuerung“ und wurde im Juli 2013 zum Generalbevollmächtigten ernannt. Der 49-Jährige hat einen Sohn und wohnt in Kipfenberg-Oberemmendorf.

Herbert Zopp blickt auf eine über 47-jährige Tätigkeit im Genossenschaftswesen zurück, davon 26 Jahre als Vorstandsmitglied mit den Schwerpunkten Kreditgeschäft und Gesamtbanksteuerung. 1967 begann er seine Laufbahn bei der Bayerischen Raiffeisen-Zentralbank in der Niederlassung Ingolstadt. 1987 trat er in den Vorstand der Raiffeisenbank Scheyern ein. Nach der Fusion mit der Raiffeisenbank Pfaffenhofen wurde er 1991 dort in den Vorstand berufen. Als Vorstandsmitglied begleitete er 1992 die Fusion der Raiffeisenbanken Ingolstadt und Pfaffenhofen, 2009 auch die Fusion mit der Volksbank-Raiffeisenbank Eichstätt. Seit 28 Jahren ist er bei der Volksbank-Raiffeisenbank Bayern-Mitte tätig.


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