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50-jähriger Pole aus Geisenfeld ist seinen Führerschein los. Während seiner Rausch-Tour soll er einen anderen Fahrer gefährdet haben.

(ty) Ein stockbesoffener Pkw-Lenker ist am frühen gestrigen Abend nach einem Hinweis im Landkreis Pfaffenhofen aus dem Verkehr gezogen worden und jetzt seinen Führerschein los. Laut heutiger Mitteilung der Polizei war ein 38 Jahre alter Deutscher aus Ingolstadt auf der Staatsstraße 2335 in Richtung Manching unterwegs, als ihm gegen 18.40 Uhr auf Höhe des Flugplatzes ein 50 Jahre alter Pole entgegenkam, der mit seinem Auto auf der falschen Seite fuhr. Der Ingolstädter habe durch ein Ausweichen ins Bankett einen Unfall gerade noch verhindern können.

Da der im Gemeinde-Gebiet von Geisenfeld wohnende Pole weitergefahren sei, habe der Ingolstädter gewendet und sei dem anderen Pkw bis zu den Weihern im Feilenmoos gefolgt. Dort habe der 50-Jährige seinen Wagen verlassen und sich zu Fuß entfernt. Von hinzugerufenen Streifenbeamten, angerückt von der Polizeiinspektion aus Geisenfeld, sei der Pole letztlich gestellt worden. Ein bei ihm freiwillig durchgeführter Atem-Test habe einen Wert in Höhe von mehr als 2,5 Promille ergeben – also deutlich im Straftaten-Bereich.

Die Weiterfahrt des 50-Jährigen sei deshalb unterbunden worden. Der Pole habe eine Blutentnahme über sich ergehen lassen müssen. Außerdem sei sein Führerschein sichergestellt worden. Gegen den Mann seinen strafrechtliche Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet worden. In diesem Zusammenhang droht ihm – schon wegen der Rausch-Fahrt – auch der Entzug seiner Fahrerlaubnis. Bekanntlich liegt ab 1,1 Promille am Pkw-Steuer eine Straftat – nämlich Trunkenheit im Verkehr – vor, selbst wenn kein Unfall passiert und selbst wenn niemand gefährdet wird.


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