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Laut Polizei rammte der Mann mit seinem Pkw ein anderes Auto und türmte. Wenig später gab er sich selbst als Opfer einer Unfallflucht aus.

(ty) Zwei Strafanzeigen hat sich ein 30-Jähriger am gestrigen Samstag in Neuburg an der Donau eingehandelt, weil er zunächst eine Unfallflucht begangen und sich anschließend als Unfallopfer ausgegeben hat. Der örtlichen Polizeiinspektion war nach eigenem Bekunden gegen 11.45 Uhr eine Kollision auf der Adolf-Kolping-Straße gemeldet worden. Dabei sei ein haltendes Auto angefahren und auf der linken Seite ramponiert worden. Der Verursacher habe sich aus dem Staub gemacht. Allerdings habe der in seinem Pkw sitzende Besitzer des angefahrenen Wagen sich das Kennzeichen des anderen Autos notieren können.

Zirka 45 Minuten später habe sich der Unfall-Verursacher ebenfalls bei der Polizei gemeldet, um eine Unfallflucht zu seinem Nachteil mitzuteilen. Den Hergang des Geschehens habe der 30-Jährige dabei "gänzlich anders" geschildert. Allerdings: "Aufgrund der vorliegenden Faktenlage stellte sich der durch den 30-Jährigen mitgeteilte Unfall als vorgetäuscht heraus", erklärt die Polizei. Gegen den 30-Jährigen werde jetzt wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie wegen Vortäuschens einer Straftat ermittelt. An beiden Pkw sei "nicht unerheblicher Schaden" entstanden.



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