Das Tier wurde zwei Mal am Bauch und einmal am Hals getroffen. Es lief offenbar zunächst weiter, blieb dann an einem Wildzaun hängen und verendete dort. Polizei bittet um Hinweise.
(ty) Strafrechtliche Ermittlungen wegen Wilderei laufen im Gemeinde-Gebiet von Kranzberg (Kreis Freising), nachdem laut heutiger Mitteilung der Polizei ein Revier-Pächter ein verendetes Reh aufgefunden hat. Die tote Geiß habe drei Einschluss-Löcher aufgewiesen – zwei am Bauch und eines am Hals. Nach vorläufiger Einschätzung der Gesetzeshüter war das Tier nach den erlittenen Treffern noch weitergelaufen, dann an einem Wildzaun hängen geblieben und schließlich dort gestorben. "Es handelte sich um ein weibliches Stück mit einem Kitz", so die Polizei weiter. Es sei anzunehmen, dass der bislang unbekannte Täter über jagdliche Erfahrung verfüge.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion in Freising unter der Telefonnummer (0 81 61) 53 05 0 entgegen. "Im Sinne des Tierschutzes und des Naturschutzes" weisen die Gesetzeshüter außerdem darauf hin, "dass illegale Schüsse nicht nur das Wildleben gefährden, sondern das ökologische Gleichgewicht stören und erhebliche Strafen nach sich ziehen können." Jagdliche Handlungen seien ausschließlich in den gesetzlich festgelegten Jagdzeiten, mit geeigneten, nachweislich zulässigen Geschossen sowie unter Beachtung des Grundsatzes "Schonender Abschuss" durchzuführen. Darüber hinaus sei die Jagd-Ausübung ausschließlich Jägern mit entsprechender Jagd-Lizenz und den erforderlichen Erlaubnissen gestattet.





