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Der für die hiesige DAV-Sektion startende Athlet glänzte auch bei zwei weiteren Wettkämpfen schon zum Saison-Start mit vorderen Plätzen.

(ty) Mit drei Top-Platzierungen ist der Para-Kletterer Nils Helsper aus Pfaffenhofen in die neue Saison gestartet. Erst landete der Athlet, der für die Sektion Pfaffenhofen-Asch im deutschen Alpenverein (DAV) startet, bei einem internationalen Wettbewerb in den Niederlanden auf Rang zwei, dann wurde er Dritter bei einer Wettkampf-Simulation in Augsburg und schließlich holte er bei den offenen deutschen Para-Climbing-Meisterschaften in Kempten in seiner Start-Klasse einen hervorragenden zweiten Platz. Damit knüpft Helsper, der – wie berichtet – seit seiner Kindheit aufgrund neurologischer Schädigungen unter Lähmungs-Erscheinungen in der linken Körperhälfte leidet, an seine Erfolge in den vergangenen Jahren an.

Bereits zum Auftakt der Wettkampf-Saison zeigte Helsper bei der "International Open Master"-Veranstaltung, die von 11. bis 13. April im niederländischen Sittard stattfand, eine starke Leistung. In einem internationalen Teilnehmerfeld punktete er mit seiner Stärke im Überhang und belegte am Ende einen ausgezeichneten zweiten Platz. Weiter ging es eine Woche später in Augsburg, wo sich der gebürtige Hesse mit einem dritten Rang einen Startplatz für den Weltcup in Innsbruck (Österreich) sicherte. Ein weiteres Highlight folgte für den 1,80 Meter großen Para-Sportler bei den offenen deutschen Meisterschaften, die mit internationaler Beteiligung am 2. und 3. Mai in Kempten ausgetragen wurden.

Helsper beim Wettbewerb in Sittard.

"Trotz kleiner Schwierigkeiten in der Qualifikation kämpfte sich Nils ins Finale und setzte sich dort gegen die Konkurrenz aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz durch", berichtet Sabine Sopp, die Sprecherin der DAV-Sektion Pfaffenhofen-Asch, zu Helspers Auftritt im Allgäu. Im entscheidenden Final-Durchgang habe er im Überhang nochmal richtig Gas gegeben und sich so den zweiten Rang gesichert. Im Finale habe er sich in der nationalen Wertung lediglich einem Athleten aus der DAV-Sektion München-Oberland geschlagen geben müssen und dürfe sich nun deutscher Vize-Meister 2026 nennen.

Nils Helsper (links) bei der Sieger-Ehrung.

Zum Hintergrund:

Pfaffenhofener Kletter-Sportler kämpft sich trotz Handicaps beharrlich nach oben


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