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Behörde mahnt zu besonderer Vorsicht und gibt konkrete Verhaltens-Hinweise. Kreisbrandrat Nitschke: "Vegetation ist stark ausgetrocknet."

(ty) "Die anhaltende Trockenheit führt weiterhin zu einer deutlich erhöhten Waldbrand-Gefahr." Das wurde am heutigen Montag aus dem Landratsamt von Pfaffenhofen mitgeteilt. Die Behörde ruft deshalb in einer aktuellen Presse-Mitteilung alle Bürgerinnen und Bürger "zu größtmöglicher Umsicht im Umgang mit offenem Feuer auf" und gibt auch konkrete Verhaltens-Hinweise. Am vergangenen Freitag war es – wie berichtet – auf einem Aussiedlerhof im Gemeinde-Gebiet von Schweitenkirchen zu einem Brand gekommen. Dabei wurden laut Polizei mehrere Gebäude und Fahrzeuge zerstört, außerdem Griffen die Flammen auf den angrenzenden Wald über.

"Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes zahlreicher Kräfte konnte Schlimmeres verhindert werden", erklärte heute Landrat Albert Gürtner (FW) zu dem Feuer bei Schweitenkirchen. "Mein herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften und Helferinnen und Helfern." Der Vorfall macht seinen Worten zufolge deutlich, wie schnell sich Brände unter den derzeitigen Witterungs-Bedingungen entwickeln können. "Die Vegetation ist stark ausgetrocknet; bereits kleine Funken oder glühende Gegenstände können Brände verursachen", ergänzt Kreisbrandrat Christian Nitschke.  Die Floriansjünger im Landkreis seien in den vergangenen Tagen vermehrt wegen Vegetations- und Flächen-Bränden ausgerückt." 

Rund 200 Einsatzkräfte bekämpften am Freitag einen Großbrand bei Schweitenkirchen; einen ausführlichen Bericht und weitere Fotos finden Sie hier: Großbrand bei Schweitenkirchen: Mehrere Gebäude und Fahrzeuge zerstört

Die aktuelle Lage erfordere erhöhte Vorsicht von allen Nutzerinnen und Nutzern von Wald, Feld und Freiflächen. Das Landratsamt von Pfaffenhofen bittet die Bevölkerung in einer heute veröffentlichten Presse-Mitteilung eindringlich darum, "durch umsichtiges Verhalten weitere Brand-Ereignisse zu vermeiden" und unterstreicht: "Jede vermiedene Brand-Entstehung schützt Menschen, Tiere und Natur und entlastet die Einsatzkräfte." Nach Angaben der Kreis-Behörde sollten folgende Hinweise unbedingt beachtet werden.

Hinweise des Landratsamts:

  • "In Wäldern gilt vom 1. März bis 31. Oktober ein Rauchverbot.
  • Im Wald oder in Waldnähe – bis 100 Meter – kein offenes Feuer entzünden.
  • Zigaretten-Kippen nicht aus dem Auto werfen.
  • Nicht auf trockenem Gras parken; heiße Fahrzeug-Teile können einen Brand auslösen.
  • So parken, dass Betriebs-, Rettungs- und Löschfahrzeuge bei einem Einsatz nicht behindert werden.
  • Brandstellen sofort mit möglichst genauer Ortsangabe über den Notruf 112 melden."

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