Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Leistungs-Prüfung in Tegernbach
(ty) Insgesamt drei Riegen von aktiven Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Pfaffenhofener Ortsteil Tegernbach haben gestern die Leistungs-Prüfung "Die Gruppe im Lösch-Einsatz" erfolgreich absolviert (Foto oben). Im Baugebiet "Habereckfeld" galt es, unter den wachsamen Augen der Schiedsrichter – Kreisbrandmeister Klaus Reiter, Claudia Kreitmeyr und Markus Holzbauer – einen kompletten Lösch-Aufbau innerhalb der vorgegebenen Zeit fehlerfrei durchzuführen. Die Floriansjünger traten in verschiedenen Leistungs-Stufen an – und zwar in der Variante III: Innen-Angriff. "Diese Variante bildet einen realitätsnahen Brand-Einsatz im Gebäude ab", erklärt Florian Mayer, der Erste Kommandant der Wehr.
Ziel des Aufbaus ist es seinen Worten zufolge, eine Wasser-Versorgung vom Hydranten zum Lösch-Fahrzeug herzustellen und anschließend einen gezielten Lösch-Angriff im Inneren eines Gebäudes vorzubereiten. "Dazu gehören unter anderem das Verlegen von Schlauch-Leitungen, das korrekte Kuppeln der Armaturen sowie das Ausrüsten eines Trupps mit Atemschutz für den Innen-Angriff", so Mayer. "Besonders wichtig ist dabei das strukturierte und sichere Vorgehen der Mannschaft, da im Ernstfall die Menschen-Rettung und die Brand-Bekämpfung unter erschwerten Bedingungen erfolgen."
Fazit des Kommandanten: "Die drei Gruppen arbeiteten die gestellten Aufgaben konzentriert und routiniert ab." Neben dem klassischen Lösch-Aufbau seien Zusatz-Aufgaben wie das Anlegen von Knoten und Stichen sowie das Beantworten von Testfragen zu bewältigen gewesen. "Die Prüfer achteten dabei nicht nur auf Schnelligkeit, sondern vor allem auf die Einhaltung der Dienstvorschriften und die saubere Ausführung", erklärt Mayer. Von allen Teilnehmern sei die Leistungs-Prüfung erfolgreich abgeschlossen worden.
Nachfolgend die Namen der Akteure sowie die erreichten Leistungs-Stufen. Stufe 1: Dominik Haberer, Matthias Herold, Dominik Kaufmann, Tim Seiler; Stufe 2: Maximilian Busch, Fabian Lang, Christoph Wiesbeck; Stufe 3: Lukas Deuter, Lukas Fuchs, Philipp Hipp, Martin Holzmayr, Andreas Hörmann, Andreas Langenecker, Lukas Lehmair, Edith Pletzer; Stufe 4: Simon Lehmair, Georg Reil, Maximilian Schartel, Fabian Sturm; Stufe 5: Sebastian Zanker; Stufe 6: Stefan Felsl.
Spitalkirche vorerst geschlossen
(ty) Die Spitalkirche am Hauptplatz von Pfaffenhofen an der Ilm bleibt ab dem kommenden Montag, 27. April, vorerst geschlossen. Das wurde aus der Stadtverwaltung bekannt gegeben. Als Grund für diese Maßnahme werden Sanierungs-Arbeiten genannt. Nicht für die Allgemeinheit zugänglich ist das Gotteshaus den Angaben zufolge bis längstens Mittwoch, 13. Mai. Zu "Christi Himmelfahrt", 14. Mai, sei die Kirche wieder wie gewohnt zugänglich, wird versichert.
Bingo-Nachmittag bei der AWO
(ty) Der Pfaffenhofener Ortsverein der Arbeiter-Wohlfahrt (AWO) veranstaltet am kommenden Mittwoch, 29. April, zum wiederholten Male einen "Englischen Nachmittag" mit "Cream Tea" und Bingo-Spiel. Die Aktion findet im Vereinsheim an der Schrobenhausener Straße 10 statt, beginnt um 15 Uhr und steht allen interessierten – egal welchen Alters – offen. Gereicht werden laut AWO typische englische Spezialitäten wie frische Kuchen-Brötchen mit Sahne-Aufstrich, Erdbeer-Marmelade oder Kuchen sowie echter englischer Tee. Dazu werde in lustiger Runde Bingo gespielt. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung gebeten; per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter der Rufnummer (0 84 41) 79 74 66 6.
"Café Vergissmeinnicht"
(ty) Die Alzheimer-Gesellschaft im Landkreis Pfaffenhofen (Selbsthilfe Demenz) lädt für den kommenden Samstag, 9. Mai, wieder zum "Café Vergissmeinnicht" ein. Die Veranstaltung findet erneut im Hofberg-Saal (hinter dem Landratsamt) in Pfaffenhofen statt, beginnt um 15 Uhr und dauert bis zirka 17 Uhr. "Menschen mit Demenz und ihre Zu- und Angehörigen sind sehr herzlich zu einer gemütlichen Runde mit Kaffee eingeladen", heißt es in der Ankündigung. Versprochen wird außerdem: "Zur Unterhaltung lassen wir uns immer etwas Besonderes einfallen." Damit die Kuchen-Bäckerinnen besser planen könnten, werde um Anmeldung bis spätestens 8. April gebeten; telefonisch unter der Mobilfunk-Nummer 01 51 - 57 61 08 25 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Lesen Sie auch: Alzheimer-Gesellschaft erhält 40.000 Euro
Rindviecher in Bayern
(ty) Zum Stichtag am 3. November vergangenen Jahres hatte das Landesamt für Statistik durch eine Auswertung des Verwaltungs-Verfahrens "Herkunfts-Sicherungs- und Informations-System Tier (HIT)" im Freistaat insgesamt 2 713 070 Rinder in 37 434 Haltungen nachgewiesen. Ein Jahr zuvor waren 2 733 203 Tiere in 38 092 Haltungen gezählt worden. Ergänzend zu dieser bayernweiten Auswertung veröffentlichten die Statistiker mittlerweile auch regionale Daten. Die Zahl der Bestände an Rindern und an Milchkühen ging demnach in fast allen Regierungsbezirken zurück. Durchschnittlich verfügten Milchkuh-Halter im Freistaat zum jüngsten Stichtag über 48 Tiere. Die im Schnitt größten Bestände an Milchkühen gab es in Mittelfranken mit 59 Tieren, die kleinsten mit 43 in Oberbayern.
Unter den Bezirken hat Oberbayern mit 824 854 Tieren den größten Rinderbestand, es folgt Schwaben mit 592 038 Rindern. Im Vergleich zur Vorjahrer-Erhebung entspricht das einer Zunahme von 0,2 Prozent in Oberbayern und einem Rückgang von 0,8 Prozent in Schwaben. Niederbayern und die Oberpfalz liegen mit 391 283 (minus 1,1 Prozent) beziehungsweise 372 584 Tieren (minus 1,3 Prozent) nicht weit auseinander. Weniger Rinder gibt es in Mittelfranken mit 248 344 (minus 1,5 Prozent) und in Oberfranken mit 188 738 (minus 1,4 Prozent). Unterfranken weist mit 95 229 Tieren (minus 1,2 Prozent) den niedrigsten Rinderbestand der Regierungsbezirke auf.

In vier bayerischen Landkreisen wurden zum jüngsten Stichtag mehr als 100 000 Rinder gehalten. Die Spanne reichte von 126 444 Tieren im Ostallgäu über 124 894 Tiere in Rosenheim, 118 277 Tiere im Unterallgäu bis hin zu 100 380 Rindern in Traunstein. Der Kreis Ostallgäu hat mit 61 535 den höchsten Milchkuh-Bestand auf Kreisebene. Dahinter folgen die Kreise Rosenheim mit 59 483 Milchkühen und der Landkreis Unterallgäu mit 57 132 Milchkühen.
Bayernweit stieg binnen eines Jahres die durchschnittliche Größe einer Milchkuh-Haltung von 46 auf 48 Tiere. Die größten durchschnittlichen Bestände gab es zum jüngsten Stichtag in Mittelfranken mit 59 Milchkühen sowie in Unterfranken mit 57 Milchkühen und Oberfranken mit 56 Milchkühen. Die im Durchschnitt kleinsten Milchkuh-Bestände wurden in Oberbayern mit 43 Tieren registriert. Milchkühe stellten zum Stichtag mit insgesamt 1 030 887 Tieren einen Anteil von 38,0 Prozent am gesamten Rinderbestand im Freistaat dar. Der Milchkuh-Bestand ging zum Vorjahr um 0,5 Prozent (minus 5199 Tiere) zurück, die Zahl der Haltungen sank um 3,5 Prozent oder 779 Haltungen auf 21 676 Haltungen.
Die Zahl der Milchkuh-Haltungen war in allen bayerischen Regierungsbezirken gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Der größte prozentuale Rückgang zeigte sich hierbei in Unterfranken und Mittelfranken mit einem Minus von 6,4 Prozent auf 424 beziehungsweise mit einem Minus von 4,9 Prozent auf 1526 Haltungen. Es folgten Niederbayern mit minus 4,6 Prozent auf 2829 Haltungen und die Oberpfalz wie auch Oberfranken mit jeweils minus 4,0 Prozent auf 2943 beziehungsweise 1338 Haltungen. Den vergleichsweisen geringsten relativen Rückgang wies mit einem Minus von 2,6 Prozent der Bezirk Oberbayern (7584 Haltungen) auf.





