Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
"Stammtisch-Musi" in Aufham
(ty) Unter dem Motto "Stammtisch-Musi" findet für gewöhnlich an jedem dritten Donnerstag eines Monats im Landgasthof Weiß im Schweitenkirchener Ortsteil Aufham ein Musikanten-Stammtisch statt (Foto oben). Beginn ist jeweils um 19 Uhr, wie die Verantwortlichen mitteilen. Das Event steigt damit wieder am kommenden Donnerstag, 15. Januar. "Freunde der traditionellen Volksmusik sind hierzu herzlich willkommen", heißt es in der Ankündigung. Der Eintritt ist nach wie vor kostenlos. Interessierte Musikanten, die aktiv an der Veranstaltung teilnehmen möchten, werden darum gebeten, sich bei Edwin Stelzmüller unter der Telefonnummer (0 84 44) 91 99 90 1 anzumelden. Unter dieser Rufnummer werden auch weitere Fragen beantwortet.
Grünen-Stammtisch in Scheyern
(ty) Der Grünen-Ortsverband von Scheyern und Gerolsbach lädt für den kommenden Donnerstag, 15. Januar, zum ersten Quartals-Stammtisch in diesem Jahr ein. Die Zusammenkunft findet den Angaben zufolge in der Klosterschenke in Scheyern statt und beginnt um 19 Uhr. Eingeladen seien nicht nur Partei-Mitglieder, sondern alle an der Kommunalpolitik interessierten Leute. "Schwerpunkt des Abends ist die Finalisierung der Wahlkampf-Planung für Scheyern", erklärt Gerda Einödshofer, die Schriftführerin des Ortsverbands. Die inhaltliche Arbeit beginne um 19.30 Uhr.
Bauarbeiten in Pfaffenhofen
(ty) Im Stadtgebiet von Pfaffenhofen müssen ab der kommenden Woche der Gehweg sowie die Parkbuchten an der Ingolstädter Straße im Bereich der Haus-Nummern 34 bis 36 für mehrere Monate gesperrt werden. Das wurde aus dem Rathaus angekündigt. Als Grund für diese Behinderungen werden Abbruch- und Rohbau-Arbeiten genannt. Die Sperrung gilt den Angaben zufolge ab diesem Montag, 12. Januar, und nach derzeitigem Stand bis voraussichtlich Ende Juli dieses Jahres. "Fußgänger können die Straße über die Fußgänger-Überwege auf Höhe der Spitalstraße sowie am Kreisverkehr in der Ingolstädter Straße queren", erklärt die Stadtverwaltung.
Tipps zum Paprika-Anbau im Hausgarten
(ty) Das Bildungswerk des bayerischen Bauernverbands (BBV) lädt alle Interessierten zu einer Online-Veranstaltung ein, bei der es um den erfolgreichen Paprika-Anbau im Hausgarten geht. Sie findet am Mittwoch, 28. Januar, statt und beginnt um 19.30 Uhr. Als Referent fungiert der Ankündigung zufolge Thomas Jaksch, Diplom-Ingenieur für Gartenbau. Er erläutere in seine Vortrag, wie man kräftige Jungpflanzen heranziehe. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten laut BBV dabei zahlreiche Tipps und Tricks zur Pflege und erfahren, was es mit der Königsblüte auf sich hat. Anmeldungen seien bis Montag, 26. Januar, unter diesem Link möglich. Die Zahl der möglichen Teilnehmer sei begrenzt.
Gratis-Webinar zum "Zukunfts-Navigator"
(ty) Wie lassen sich Trends einordnen, Entscheidungen absichern und Zukunfts-Szenarien gestalten? Antworten darauf soll laut Mitteilung der Technischen Hochschule von Ingolstadt (THI) der "Zukunfts-Navigator" liefern – seit dem vergangenen Sommer eine Plattform für strategische Zukunftsarbeit. Am kommenden Donnerstag, 15. Januar, finde dazu von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr ein kostenloses Webinar statt. Die Teilnahme sei nach Anmeldung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.
In dem kompakten Online-Format zeigen Professor Jan Oliver Schwarz und Gerhard Schönhofer vom bayerisches Foresight-Institut der THI der Ankündigung zufolge, wie die Plattform genutzt werden kann, um Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und strategisch zu bewerten. Vorgestellt würden demnach Inhalte, Denkmodelle und Methoden aus dem Bereich "Strategic Foresight", die Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt böten. Der "Zukunfts-Navigator" richte sich an kleine und Mittelständische Unternehmen, Start-Ups und Organisationen, die ihre Zukunft nicht dem Zufall überlassen wollten.
Im Mittelpunkt stünden kuratierte Zukunfts-Trends, praxisnahe Analyse-Tools und strategische Impulse – "verständlich aufbereitet und sofort einsetzbar", versichert die THI. Behandelt werden den Angaben zufolge unter anderem technologische Entwicklungen wie künstliche Intelligenz (KI), Robotik, neue Produktionsformen, Cybertechnologien und erneuerbare Energien. Ziel sei es, Handlungsoptionen sichtbar zu machen und Entscheidungen zukunftsfest vorzubereiten. Weitere Infos zum Zukunfts-Navigator und zum Webinar-Angebot gibt es auf https://zukunftsnavigator.info.
Zierpflanzen-Anbau in Bayern
(ty) Wie das Landesamts für Statistik auf Basis der Zierpflanzen-Erhebung, die alle vier Jahre stattfindet, bekannt gegeben hat, reduzierte sich im vergangenen Jahr die bewirtschaftete Grundfläche der bayerischen Zierpflanzen-Betriebe auf 583 Hektar. Im Vergleich zum Jahr 2021, als noch 671 Hektar registriert worden waren, bedeutet das einen deutlichen Rückgang um 88 Hektar beziehungsweise 13,1 Prozent. Die Zahl der Zierpflanzen-Betriebe sank indes von 467 auf 426 – ein Minus von 8,8 Prozent.
Im vergangenen Jahr entfielen rund 187 Hektar und damit etwa ein Drittel (32,1 Prozent) der gesamten Grundfläche auf Flächen unter hohen begehbaren Schutz-Abdeckungen einschließlich Gewächshäusern. Davon waren 123 Hektar (Anteil 65,8 Prozent) beheizt. Gegenüber der Erhebung im Jahr 2021 bedeutet das einen Zuwachs von 9,4 Prozent bei der geschützten Fläche (2021: 171 Hektar) und 19,7 Prozent bei der beheizten Fläche (2021: 103 Hektar).
322 Garten-Baubetriebe im Freistaat erzeugten im vergangenen Jahr insgesamt 95,8 Millionen verkaufsfertige Beet- und Balkonpflanzen sowie Stauden. Das waren 25,8 Prozent mehr als im Jahr 2021. Mit 23,7 Millionen Stück und einem gewaltigen Plus von 134,8 Prozent gegenüber 2021 repräsentiert die Geranie (Pelargonium) mittlerweile rund ein Viertel (24,7 Prozent) der Gesamt-Produktion. Es folgten Veilchen und Stiefmütterchen mit 17,4 Millionen, Stauden mit 7,8 Millionen, die Besenheide mit 6,3 Millionen und Primeln mit 6,2 Millionen. Die Erica konnte mit 1,7 Millionen Stück einen beträchtlichen Zuwachs von 341,2 Prozent verbuchen. Den stärksten Rückgang verzeichneten Margeriten mit nur noch 93 000 Stück (minus 48,2 Prozent).
Insgesamt produzierten 221 bayerische Gartenbau-Betriebe im vergangenen Jahr 8,5 Millionen Stück verkaufsfertige Zimmerpflanzen – ein Rückgang von 19,9 Prozent gegenüber dem Jahr 2021. Spitzenreiter war der Weihnachtsstern mit 2,8 Millionen Stück, was einem Drittel der Gesamtproduktion entspricht. Es folgten die Alpenveilchen mit 2,2 Millionen Stück (plus 82,8 Prozent) und die Narzissen mit 1,4 Millionen Stück. Mit dem größten Rückgang (minus 81,8 Prozent) und einer Gesamtproduktion von nur noch 1000 Stück bildeten die Dickblatt-Gewächse das Schlusslicht.
Die Schnittblumen-Produktion erfolgte im vergangenen Jahr in Bayern auf einer Gesamt-Anbaufläche von 295 Hektar. Das entspricht einem Rückgang um 21,8 Prozent gegenüber dem Jahr 2021. Davon entfielen 93,1 Prozent (275 Hektar) auf Freiland-Flächen und 6,9 Prozent (20 Hektar) auf Flächen unter hohen begehbaren Schutz-Abdeckungen einschließlich Gewächshäusern.
Insgesamt stand der Anbau von Zierpflanzen zum Selberschneiden – etwa Gladiolen und Sonnenblumen – mit 118 Hektar und einem Anteil von 40,1 Prozent an erster Stelle. Es folgten Sommerblumen und Schnittstauden wie Dahlien und Päonien mit 94 Hektar, sonstige Zierpflanzen zum Schnitt (zum Beispiel Gladiolen, Narzissen, Tulpen, Sonnenblumen) mit 28 Hektar sowie Gehölze zum Grün-, Blüten- und Fruchtschnitt mit 18 Hektar.
Unter hohen begehbaren Schutz-Abdeckungen einschließlich Gewächshäusern dominierten Sommerblumen und Schnittstauden wie Lilien (sechs Hektar) Chrysanthemen (fünf Hektar) und Tulpen (vier Hektar). "Anzumerken ist, dass die Anbau-Fläche im Gegensatz zur Grundfläche auch die Mehrfach-Nutzung derselben Fläche innerhalb eines Jahres berücksichtigt", erklärt das Landesamt für Statistik.





