Laut Mitteilung des Energie-Unternehmens "Orsted" ging die Anlage nach rund zehnmonatiger Bauphase kürzlich vollständig ans Netz. Jährliche Energie-Produktion soll zirka neun Millionen Kilowattstunden betragen.
(ty) Das dänische Energie-Unternehmen "Orsted" (Original-Schreibweise: "Ørsted") hat in einer diese Woche veröffentlichten Mitteilung darauf hingewiesen, dass nach rund zehnmonatiger Bauphase sein Solarpark bei Rottenegg im Gemeinde-Bereich von Geisenfeld am 22. Dezember "vollständig ans Netz gegangen" ist. Er liege "in einer sehr ertragreichen und gleichzeitig sichtgeschützten Hanglage" etwa sieben Kilometer südöstlich des Stadtgebiets. "Auf einer Fläche von 8,4 Hektar produzieren mehr als 13 000 Solar-Module mit einer Kapazität von insgesamt acht Megawatt Peak (MWp) ab sofort jährlich rund neun Millionen Kilowattstunden grünen Strom", so der Konzern.
Diese neue Freiflächen-Photovoltaik-Anlage versorgt nach Unternehmens-Angaben umgerechnet rund 2900 Haushalte mit nachhaltiger Energie und spart jährlich zirka 5000 Tonnen CO2 ein. "Der Bau des Solarparks Rottenegg konnte in Zusammenarbeit mit unseren Partnerinnen und Partnern vor Ort erfolgreich umgesetzt werden", erklärt Annemarie Röbl, Prokuristin und Leiterin des Projekt-Managements bei der Orsted-Onshore-Deutschland-GmbH. "Die nun erfolgte Inbetriebnahme markiert den Übergang in den regulären Betrieb unter der Verantwortung unserer Betriebsführung."
Christian Kutschker, Prokurist und Leiter der Solar-Projekt-Entwicklung bei Orsted, ergänzt: "Unser besonderer Dank gilt der Stadt Geisenfeld, die die Umsetzung des Solarparks Rottenegg zu jedem Zeitpunkt partnerschaftlich unterstützt hat. Der Solarpark steht beispielhaft für unser Ziel, die Energiewende gemeinsam mit den Kommunen vor Ort voranzubringen – effizient, klimafreundlich und mit direktem Nutzen für die Region."
Dank des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) fließen laut Firmen-Angaben pro erzeugter Kilowattstunde 0,2 Cent in den Haushalt der Standort-Kommune Geisenfeld. Bei einer Strom-Produktion von jährlich zirka neun Millionen Kilowattstunden entspreche dies rund 18 000 Euro pro Jahr. "Mittel, die zweckungebunden für wichtige Projekte vor Ort investiert werden können", stellt das Unternehmen klar.
"Mit der Inbetriebnahme des Solarparks setzen wir ein weiteres Zeichen für eine nachhaltige Energie-Zukunft in unserer Stadt", kommentiert der Geisenfelder Bürgermeister Paul Weber (USB) und unterstreicht den Mehrwert: "Die Anlage zeigt, wie Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und regionale Wertschöpfung Hand in Hand gehen können. Ich danke allen Beteiligten für ihren Einsatz und freue mich, dass wir gemeinsam einen wichtigen Schritt hin zu mehr Unabhängigkeit und Verantwortung für kommende Generationen gehen."
Informationen über den Solarpark bei Rottenegg stellt das Unternehmen auch auf seiner Internet-Seite unter www.orsted.de/rottenegg zur Verfügung. Dieser Solarpark in der der Gemeinde Geisenfeld ist nach Konzern-Angaben Orsteds siebte Freiflächen-Solar-Anlage in Deutschland – vier davon werden durch das Unternehmen selbst betrieben. Der Solarpark Altenschwand speise seit 2022 grüne Energie ins Stromnetz ein, 2024 folgte der Solarpark Amberg-Süd. Und im September vergangenen Jahres sei der Orsted-Solarpark Hatzenhof im westlichen Landkreis Regensburg in Betrieb genommen worden. Neben Solarparks ist Orsted besonders für die Planung, den Bau und Betrieb von Windparks auf See und an Land bekannt.





