Laut Polizei löste eine Kerze den Brand aus. Schaden auf 50.000 Euro geschätzt. Gegen den Inhaber der Wohnung wird strafrechtlich ermittelt.
(ty) Ein Verletzter und beträchtlicher Sachschaden – das ist die Bilanz nach einem Feuer, das am frühen gestrigen Nachmittag in einem Reihenhaus im Gemeinde-Gebiet von Neuburg an der Donau ausgebrochen ist. Wie die örtliche Polizeiinspektion heute berichtet, wurden die Einsatzkräfte gegen 12.45 Uhr wegen einer Rauch-Entwicklung nach Heinrichsheim beordert. Von der Feuerwehr sei dann im Essbereich des Gebäudes ein Brand festgestellt worden. Der Inhaber der betroffenen Wohnung habe leichte Verletzungen erlitten. Das Haus sei wegen des Brand- und Rauch-Schadens vorerst nicht bewohnbar.
Der zu Buche stehende Sachschaden wurde von Streifenbeamten nach ersten Einschätzungen in einer Größenordnung von 50 000 Euro angesiedelt. Gegen den Wohnungs-Inhaber seien strafrechtliche Ermittlungen wegen des Anfangs-Verdachts auf fahrlässige Brandstiftung eingeleitet worden. Nach den Erkenntnissen der Polizei war eine brennende Kerze die Ursache für den folgenreichen Brand. Neben Streifenbeamten aus Neuburg waren der Rettungsdienst, die Floriansjünger aus Neuburg und Heinrichsheim sowie die Kreisbrandinspektion im Einsatz.
Nach Angaben der Feuerwehr aus Neuburg war es in dem Gebäude zu einem Schwelbrand gekommen. Ein Bewohner habe beim Heimkommen die starke Rauch-Entwicklung bemerkt und daraufhin die Floriansjünger alarmiert. Zum Zeitpunkt des Brandes sei niemand in dem Haus gewesen. "Der Brand war bereits erloschen, dennoch führte die massive Rauch-Entwicklung dazu, dass das gesamte Gebäude stark verrußt wurde", erklärt die Feuerwehr. "Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar und muss aufwändig saniert werden."






