Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Erster Gemeinde-Cup in Ilmmünster
(ty) 36 Akteure aus neun verschiedenen Vereinen beziehungsweise Gruppen haben sich in Ilmmünster spannende Wettkämpfe um den Wanderpokal geliefert: Die örtlichen Stockschützen hatten erstmals einen Gemeinde-Cup veranstaltet. Schon ab der ersten Kehre war klar: Hier gehts nicht nur um Zentimeter auf der Bahn, sondern auch um die Ehre im Dorf. Mit Geschick und gelegentlich sogar philosophischen Diskussionen über die richtige Taktik mühten sich die Teams durchs Turnier.
Trotz fachkundiger Unterweisung durch erfahrene Stockschützen blieb es nicht aus, dass bisweilen auch außergewöhnliche Schusstechniken – Überschläge und Rollen – ihre Anwendung fanden, was für zusätzlichen Unterhaltungswert sorgte. Nach vielen packenden Begegnungen setzten sich am Ende die örtlichen Wanderfreunde durch und sicherten sich dank konstanter Leistungen den Sieg. Knapp dahinter belegten die Tischtennis-Freunde den zweiten Platz, gefolgt von der Schach-Abteilung des SV Ilmmünster auf Rang drei.
Die Akteure der drei erstplatzierten Teams mit Bürgermeister Georg Ott (links).
Der Schützen-Verein spielte sich auf Rang vier, gefolgt vom Team der Gemeinde-Verwaltung, von den AH-Fußballern und vom "Glapperl-Verein". Auf dem vorletzten Platz schlossen die Gemeinderäte ab, während sich die Akteure vom Billard-Club mit der roten Laterne begnügen mussten. Hans Summerer, Chef der Stockschützen-Abteilung des SV Ilmmünster, zeigte sich sehr erfreut über die rege Teilnahme und bedankte sich bei Hans Fuchs sowie Josef Diemer für die perfekte Turnier-Organisation.
"Die Stimmung war durchwegs großartig – nicht zuletzt, weil bei deftiger Brotzeit und kühlen Getränken der Spaß immer im Vordergrund stand", so das Fazit der Verantwortlichen. Bei der Sieger-Ehrung durch Bürgermeister Georg Ott (CSU) wurde der Wanderpokal feierlich übergeben. Und spätesten da war aus Sicht der Veranstalter klar: "Gewonnen haben eigentlich alle, denn der Gemeinde-Cup in seiner geselligen Form war ein Beispiel für gelebte Gemeinschaft in Ilmmünster."
Drei-Tages-Fahrt nach Berlin
(ty) Die BBV-Kreisverbände von Pfaffenhofen, Neuburg-Schrobenhausen und Eichstätt bieten zusammen mit der BBV-Touristik-GmbH für alle Interessierten eine Busfahrt nach Berlin mit einem Besuch der "Grünen Woche" an. Die Reise findet nach Angaben des bayerischen Bauernverbands (BBV) von Sonntag, 18. Januar, bis Dienstag, 20. Januar, statt. Das Vier-Sterne-Hotel liege in der Nähe des Alexanderplatzes. Anmeldungen seien bis 30. Oktober bei der BBV-Geschäftsstelle in Ingolstadt möglich; telefonisch unter der Rufnummer (08 41) 49 29 4 - 17 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Dort gibt es auch das komplett Programm sowie weitere Infos.
Gegen Mittag erreiche die Gruppe am ersten Reisetag Berlin. Dort gebe es eine Stadtrundfahrt, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Im Anschluss bestehe die Möglichkeit, die Hauptstadt auf eigene Faust zu erkunden. Am Abend erfolge ein gemeinsames Abendessen im Hotel. Der zweite Tag stehe für den Besuch der weltweit bekannten "Grünen Woche" zur Verfügung. Der Abend könne frei gestaltet werden. Am dritten Tag geht es nach dem Frühstück nach Leipzig, wo eine Betriebs-Erkundung bei der zur "Amazone"-Gruppe gehörenden Tochter-Gesellschaft "BBG Boden-Bearbeitungs-Geräte Leipzig GmbH & Co. KG" ansteht. Nach Zeit zur freien Verfügung in Leipzig wird die Heimfahrt angetreten.
Kostenlose Checks für Unternehmen
(ty) "Viele Betriebe schöpfen ihr Digitalisierungs-Potenzial noch nicht voll aus", heißt es aus dem Kommunal-Unternehmen für Struktur-Entwicklung im Kreis Pfaffenhofen (KUS). Man unterstütze Unternehmen dabei, ihren aktuellen Digitalisierungsgrad zu erkennen und gezielt weiterzuentwickeln. "Als neutraler Partner" bietet das KUS nach eigenem Bekunden Orientierung und steht Firmen beratend zur Seite – "individuell, praxisnah und kostenfrei".
Ein zentraler Baustein sei dabei der interaktive "Digi-Check", der unter diesem Link abrufbar sei. Er ermögliche einen einfachen Einstieg in die Standort-Bestimmung. Mit Hilfe eines Online-Fragebogens könnten Betriebe ihren digitalen Reifegrad selbst einschätzen und konkrete Potenziale für Verbesserungen identifizieren. Der Check sei anonym und decke verschiedene Bereiche der Unternehmens-Aktivitäten ab. Auf Basis der Antworten werde eine individuelle Auswertung bereitgestellt.
Für Tourismus-Betriebe stehe ergänzend der "Digital-Check" der Initiative "Echt Digital" des Vereins "Tourismus Oberbayern München" (TOM) zur Verfügung. Dieser werde in einem Termin mit E-Coachin Annegret Lange im persönlichen Gespräch durchgeführt. Ein weiteres Angebot sei der "KI-Potenzial-Check" des KUS, der unter diesem Link erreichbar sei und mit dem Unternehmen "ihren aktuellen Reifegrad" im Bereich der künstlichen Intelligenz ermitteln könnten: Nach der Beantwortung von 15 Fragen erhielten Nutzer in Echtzeit eine Auswertung inklusive Handlungs-Empfehlungen.
Weitere Infos rund um Digitalisierung bietet das KUS unter diesem Link. Bei Fragen zu Digitalisierung und künstlicher Intelligenz im eigenen Unternehmen ist Annegret Lange vom KUS per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.
"Café Vergissmeinnicht" in Pfaffenhofen
(ty) Die Alzheimer-Gesellschaft im Landkreis Pfaffenhofen (Selbsthilfe Demenz) lädt für den kommenden Samstag, 6. September, wieder zum "Café Vergissmeinnicht" ein. Die Veranstaltung findet erneut im Hofberg-Saal in Pfaffenhofen statt, beginnt um 15 Uhr und dauert bis zirka 17 Uhr. "Menschen mit Demenz und ihre Zu- und Angehörigen sind sehr herzlich zu einer gemütlichen Runde mit Kaffee eingeladen", heißt es in der Ankündigung. Versprochen wird außerdem: "Zur Unterhaltung lassen wir uns immer etwas Besonderes einfallen." Damit die Kuchen-Bäckerinnen besser planen könnten, werde um eine Anmeldung bis spätestens einen Tag vor der Veranstaltung gebeten – und zwar telefonisch unter der Rufnummer 01 51 - 57 61 08 25.
Vollsperrung bei Ingolstadt
(ty) Sperrung im Süden von Ingolstadt: Am Angeläckerweg befestigt das städtische Tiefbauamt den Bankett-Streifen auf der südlichen Seite mit Bankett-Platten. Das wurde aus dem Rathaus gemeldet. Diese Maßnahme diene der Verkehrs-Sicherheit. Zur Umsetzung der Arbeiten werde der Angeläckerweg zwischen der Schrobenhausener Straße und der Siedlung am Angeläckerweg ab dem morgigen Montag, 1. September, und bis 22. September, komplett für den Verkehr gesperrt. "Die Umleitung ist ausgeschildert", versichert die Stadtverwaltung.
Umsätze im bayerischen Einzelhandel
(ty) Wie das Landesamt für Statistik nach ersten vorläufigen Ergebnissen der Monats-Statistik berichtet, wuchs der nominale Umsatz im stationären Einzelhandel in Bayern im Juli heuer im Vergleich zum Vorjahres-Monat um 0,4 Prozent, während der reale Umsatz um 1,3 Prozent sank. Die Zahl der Beschäftigten nahm um 0,7 Prozent ab. Der Umsatz des gesamten Einzelhandels im Freistaat kletterte im Juli nominal um 10,4 Prozent und real um 10,1 Prozent. Aufgrund der Umstrukturierung eines größeren Unternehmens im Internet- und Versand-Handel weisen die Zeitreihen zum Einzelhandel ab August vergangenen Jahres einen (strukturellen) Zuwachs auf. "Aufgrund der Geheimhaltung können hier keine näheren Angaben zu dem Unternehmen gemacht werden", so die Behörde.
Laut Landesamt für Statistik stieg der nominale Umsatz im "Lebensmittel-Einzelhandel" im Juli heuer im Vergleich zum Juli vergangenen Jahres um 3,6 Prozent und der reale Umsatz erhöhte sich um 0,8 Prozent. Im "Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln" wuchs der nominale Umsatz um 13,3 Prozent und der reale Umsatz stieg um 13,5 Prozent. Die Beschäftigten-Zahl nahm im "Einzelhandel mit Lebensmitteln" um 0,6 Prozent zu, im "Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln" ging sie um 1,5 Prozent zurück.
In fünf der sieben Branchen des stationären Einzelhandels in Bayern nahmen heuer im Juli nominaler und realer Umsatz ab: Den stärksten Umsatz-Rückgang mit nominal 9,1 Prozent und real 7,5 Prozent meldete der "Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen)". Ebenso sanken der nominale und der reale Umsatz des "Einzelhandels mit Geräten der Informations- und Kommunikations-Technik", des "Einzelhandels mit sonstigen Haushalts-Geräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungs-Bedarfs", des "Einzelhandels mit Verlags-Produkten, Sportausrüstungen und Spielwaren" und des "sonstigen "Einzelhandels". Im "Einzelhandel mit Waren verschiedener Art" sowie im "Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren" nahmen der nominale und der reale Umsatz zu.
Der nominale Umsatz des bayerischen "Einzelhandels an Verkaufsständen und auf Märkten" sank im Juli im vergleich zum Vorjahres-Monat um 2,1 Prozent, der reale Umsatz fiel um 4,7 Prozent. Im "Einzelhandel, nicht in Verkaufsräumen, an Verkaufsständen oder auf Märkten" kletterte der nominale Umsatz um 32,7 Prozent und der reale Umsatz stieg um 33,0 Prozent.
Im Vergleich zum Vormonat Juni dieses Jahres erhöhte sich der Umsatz im bayerischen Einzelhandel im Juli nominal um 11,2 Prozent, während die Zahl der Beschäftigten um 0,4 Prozent sank.