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Mutmaßlich alkoholisierter 33-Jähriger missachtete die Vorfahrt. Drei Pkw waren in das Unglück auf der Staatsstraße 2335 verwickelt.

(ty) Ein folgenreicher Verkehrsunfall ist am gestrigen Abend im Gemeinde-Bereich von Manching passiert. Laut Polizei wurden zwei Pkw-Lenker jeweils schwer verletzt, ein weiterer Autofahrer trug leichte Verletzungen davon. Gescheppert hat es gegen 22 Uhr auf der Staatsstraße 2335 beim Ortsteil Westenhausen. Ursache des Unglück war offenbar die Vorfahrts-Missachtung eines 33 Jahre alten Pkw-Lenkers, der mutmaßlich alkoholisiert war. Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort, auch ein Rettungs-Hubschrauber wurde hinzugezogen.

Wie die Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt berichtet, war der 33 Jahre alte Manchinger mit seinem Ford zunächst auf der Hauptstraße – von Westenhausen her kommend – in Richtung der Staatsstraße 2335 unterwegs. An der Einmündung habe für ihn "Vorfahrt gewähren" gegolten. Zeitgleich sei ein 18-Jähriger aus Großmehring mit seinem Audi auf der Staatsstraße auf dem Heimweg gewesen. In der Gegenrichtung habe indes ein 28-Jähriger aus Baar-Ebenhausen, ebenfalls mit einem Audi, die Staatsstraße befahren. Unter Berufung auf Zeugen-Aussagen meldet die Polizei, dass der 33-Jährige ohne anzuhalten und mit unverminderter Geschwindigkeit in die Staatsstraße eingefahren sei.

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Daraufhin sei es zunächst zum Zusammenstoß zwischen dem Ford des Manchingers und dem Audi des Großmehringers gekommen. Durch die Wucht des Aufpralls habe sich der Ford um 90 Grad gedreht und sei mit dem Audi des Baar-Ebenhauseners zusammengestoßen. Der Unfall-Verursacher sei in seinem Wrack eingeklemmt gewesen. Er habe von den Feuerwehrleuten unter Einsatz von technischem Gerät befreit werden müssen. Nach der Erstversorgung vor Ort sei er per Rettungs-Helikopter in ein Krankenhaus geflogen worden. Die beiden anderen Pkw-Fahrer seien schwer beziehungsweise leicht verletzt worden. Auch sie seien nach der Erstversorgung in Kliniken gebracht worden.

Laut Polizei war bei dem 33-Jährigen im Zuge der Erstversorgung Alkohol-Geruch wahrgenommen worden. Ein Alko-Test sei allerdings nicht möglich gewesen. Bei dem Manchinger sei deshalb eine Blutentnahme angeordnet worden. Neben Streifenbeamten, den Rettungskräften und dem Rettungs-Hubschrauber war die Feuerwehr aus Manching mit gut 40 Einsatzkräften vor Ort. Die Floriansjünger halfen bei den Rettungs-Maßnahmen und kümmerten sich unter anderem um die Verkehrs-Lenkung. Die drei Unfall-Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Laut Polizei summiert sich der Sachschaden auf etwa 50 000 Euro.


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