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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Nachhaltigkeits-Beirat zu Besuch

(ty) Mitglieder des Nachhaltigkeits-Beirats der mittelfränkischen Stadt Hilpoltstein sind für einen Vormittag zu Gast in Pfaffenhofen gewesen, um sich über die hiesigen Erfahrungen zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu informieren (Foto oben). Die Delegation rund um den Ersten Sprecher des Gremiums, Frank Lehner, "interessierte sich besonders für die Meilensteine und die aktuelle Struktur der Stadt Pfaffenhofen in diesem Bereich", heißt es aus dem Rathaus der Kreisstadt. Empfangen worden sei die Delegation von Sachgebiets-Leiter Peter Stapel und dessen Mitarbeiterin Silke Eberhardt aus dem Rathaus sowie von Simon Hettenkofer von den Stadtwerken.

Der Nachhaltigkeits-Beirat von Hilpoltstein wurde 2017 ins Leben gerufen. Das Gremium setzt sich aus Vertretern verschiedener gesellschaftlicher Bereiche zusammen, darunter sind Bürger, Unternehmer, Vertreter von Vereinen und Institutionen. Ihr gemeinsames Ziel ist es, die Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Projekte und Maßnahmen in Hilpoltstein voranzutreiben. Der Beirat arbeitet in verschiedenen Gruppen, um konkrete Themen wie Energie, Mobilität, Umweltschutz und soziale Verantwortung anzugehen. Dabei soll eine langfristige Perspektive auf ökologische, ökonomische und soziale Belange der Stadt gewährleistet werden.

Zu der Delegation gehörten auch Hedwig Waldmüller, Zweite Sprecherin und Mitglied im Stadtrat, sowie Ute Sothmann und Berhard Binner. "Sie zeigten besonderes Interesse am Thema Abwasser, konkret an der gesplitteten Abwasser-Gebühr als ein mögliches Nachhaltigkeits-Projekt", erklärte die Stadtverwaltung von Pfaffenhofen. Stapel habe  "den Weg Pfaffenhofens zum heutigen Vorreiter in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit" dargestellt. Dazu gehöre das Klimaschutz-Konzept 2.0, das die aktuellen Herausforderungen und Chancen in Pfaffenhofen aufgreife und gezielte Handlungs-Empfehlungen zur weiteren Verbesserung der Nachhaltigkeit in der Stadt liefere – beispielsweise die Förderung erneuerbarer Energien und die Reduzierung von CO2-Emissionen.

Ein weiterer Meilenstein sei die Fortschreibung der Nachhaltigkeits-Strategie, an der der Pfaffenhofener Nachhaltigkeits-Beirat maßgeblich mitgearbeitet habe. Zudem werde Wert auf die Beteiligung der Bürger an nachhaltigen Entwicklungs-Prozessen gelegt. "Wir werden uns die Fülle an tollen Projekten und Aktionen in Pfaffenhofen als Motivation für unsere weitere Arbeit im Beirat vornehmen", erklärte Sothmann und sprach von "äußerst informativen Stunden".

"Linie Nacht" macht Pause

(ty) Auch heuer machen die Ehrenamtlichen, die in Pfaffenhofen hinter dem "Rufbus Linie Nacht" stehen, an einem Wochenende einen Ausflug. Deshalb entfällt am morgigen Freitag, 5. April, und am Samstag, 6. April, dieser Rufbus-Service. "Ab Freitag, 12. April, ist der Bus dann wieder wie gewohnt im Einsatz", heißt es aus der Stadtverwaltung. Die jungen Leute aus der Kreisstadt müssen sich also fürs kommenden Wochenende andere Möglichkeiten organisieren, um sich zu Freunden oder zu einer Party und wieder nach Hause zu kommen.

Wer das Rufbus-Team ehrenamtlich unterstützen und selbst Rufbus-Fahrer oder Rufbus-Beifahrer werden möchte, kann sich bei Stadtjugendpfleger Felix Grimm telefonisch unter (0 84 41) 78 - 20 21 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden. Im Regelfall komme man etwa einmal im Monat entweder mit einer Früh- oder Spätschicht dran und fahre oder koordinier dann für vier Stunden den Rufbus. Zum Hintergrund: Zum Schnäppchen-Preis: Nächtliche Rufbus-Fahrten im Raum Pfaffenhofen

Diskussions-Abend in Manching

(ty) Die Grünen-Ortsverbände von Manching, Geisenfeld und Baar-Ebenhausen laden zu einem Bildungs-Gespräch unter der Überschrift "Schule im Wandel" nach Manching ein. Die Veranstaltung findet am Freitag, 12. April, ab 19.30 Uhr im "Manchinger Hof" statt. Diskutiert wird der Ankündigung zufolge, wie Schulen mit den Herausforderungen der Digitalisierung umgehen und welche Kompetenzen junge Menschen benötigen, um auf die Anforderungen der Zukunft vorbereitet zu sein. "Experten und Bürger diskutieren über Chancen und Risiken sowie die Auswirkungen auf Wertebildung und Bildungs-Gerechtigkeit", heißt es weiter.

Zu diesem Diskussions-Abend sind ausdrücklich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen; insbesondere Eltern, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler. Mitfahr-Gelegenheiten zwischen Baar-Ebenhausen, Geisenfeld und Manching könnten organisiert werden; dazu möge man sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden. Als Expertinnen und Experten werden angekündigt: Gabriele Triebel (Landtags-Abgeordnete, stellvertretende Vorsitzende des Bildungs-Ausschusses), Benjamin Adjei (Landtags-Abgeordneter, Mitglied des Bildungs-Ausschusses), Claudia Theumer (Schul-Leiterin), Paula Stahl (Studentin), Stefan Rädlein (Schüler).

"In einer sich kontinuierlich verändernden Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen ist auch die Schule gefordert, sich fortlaufend weiterzuentwickeln", so die Grünen zum HIntergrund der Veranstaltung. "Insbesondere durch die Digitalisierung, welche die ständige Verfügbarkeit von Wissen im Internet, Social-Media und künstliche Intelligenz umfasst, steht die Schule vor neuen Herausforderungen und Chancen. Es stellt sich die zentrale Frage, wie es gelingen kann, den jungen Menschen die notwendigen Kompetenzen zu vermitteln, damit sie aktiv, mündig und selbstbestimmt an der Gesellschaft teilhaben können. "

Versammlung der Jäger

(ty) Zur Erinnerung: Die Jahresversammlung der Jäger-Vereinigung für den Kreis Pfaffenhofen findet am morgigen Freitag, 5. April, ab 19 Uhr im V-Heim in Schweitenkirchen (Leitlhöhe 1) statt. Unter anderem stehen zwei Vorträge auf dem Programm. Über "Aktuelles zum Waffenrecht und zur Aufbewahrung von Waffen" spricht Tobias Furtmayr von der Unteren Jagd-Behörde am Pfaffenhofener Landratsamt. Zum "Umgang mit der Afrikanischen Schweinepest" referiert Julia Poettinger-Kaul vom Pfaffenhofener Veterinäramt. Außerdem erfolgen im Rahmen der Veranstaltung die so genannten Jahres-Belehrungen zu Wild-Krankheiten und Fleisch-Hygiene sowie zu den Unfall-Verhütungs-Vorschriften in Sachen Jagd und Motorsägen-Einsatz. Die hiesigen Jäger-Vereinigung zählt nach eigenem Bekunden rund 800 Mitglieder.

Ilm-Brücke gesperrt

(ty) Die Ilm-Brücke auf Höhe der Ilmstraße in Pfaffenhofen ist wegen Sanierungs-Arbeiten ab dem kommenden Montag, 8. April, und bis Freitag, 31. Mai, gesperrt. Das wurde aus der Stadtverwaltung angekündigt. "Fußgänger und Radfahrer können über die Brücke hinter dem Sparkassenplatz oder die Brücken im Bürgerpark ausweichen", heißt es aus dem Rathaus.

Bahnübergang bleibt offen

(ty) Weil die anvisierten Gleis-Arbeiten abgesagt worden sind, wird der Bahn-Übergang auf der Inkofener Straße (Kreisstraße FS13) in Langenbach nicht gesperrt. Das wurde aus dem Landratsamt von Freising mitgeteilt. Eigentlich war eine Sperrung ab dem kommenden Montagmorgen und bis Mittwochmittag geplant.

Erneut ein Michelin-Stern

(ty) Das Sterne-Restaurant am Münchner Flughafen hat seinen Status bestätigt: Der Michelin-Stern für das "Mountain Hub Gourmet" im "Hilton Munich Airport" wurde jetzt an Küchenchef Marcel Tauschek (Foto unten, rechts), Restaurant-Leiter Karim Zarif (links) und ihre Crew verliehen. Im Jahr 2022 war das Gourmet-Restaurant erstmals mit einem Michelin-Stern bedacht worden.

"Die erneute Michelin-Stern-Auszeichnung fügt sich hervorragend in unseren Anspruch als Premium-Hub ein", lobt Jan-Henrik Andersson von der Airport-Geschäftsführung. "Das Mountain-Hub-Gourmet-Team bietet ein hervorragendes Fine-Dining-Erlebnis inmitten des Münchner Flughafens."

Der Michelin-Stern ist eine Auszeichnung, die für hervorragende Küche vergeben wird. Dabei werden auf die Produkt-Qualität, das Know-how der Küchen-Chefs, die Originalität der Gerichte und die Beständigkeit sowohl auf Dauer als auch über die gesamte Speisekarte hinweg, gelegt.

Das Restaurant im Hilton-Hotel am Münchner Airport war im Jahr 2020 eröffnet worden und verzeichnet seitdem immer mehr Gäste. "Vor allem der Gourmet-Lunch am Mittag, der Abend-Service am Donnerstag und Freitag als auch das Young-Star-Special für Gäste unter 30 Jahren sind sehr beliebt", heißt es in einer Presse-Mitteilung der Flughafen-München-GmbH (FMG). "Auch exklusive Events und die Terrasse vervollständigen das Sterne-Erlebnis." (Foto: Hilton Munich Airport) 

Zahlen zur Europawahl in Bayern

(ty) Bei der diesjährigen Europawahl werden bis zu 10,4 Millionen bayerische Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt sein. Das wurde aus dem Landesamt für Statistik gemeldet. Mit 9,57 Millionen besitze die Mehrheit dieser Wahlberechtigten (92,1 Prozent) die deutsche Staatsangehörigkeit. Etwa 822 000 Personen, also rund 7,9 Prozent, haben die Staatsangehörigkeit eines anderen Landes der Europäischen Union (EU). Sie können entscheiden, ob sie im Freistaat oder in ihrem Herkunfts-Mitgliedstaat an der Europawahl teilnehmen. Für etwa 818 000 Personen wird es die erste Europawahl im Freistaat sein – darunter erstmalig auch die 16- und 17-Jährigen.

Wie hat sich die Zahl der Wahlberechtigten in Bayern entwickelt? Im Vergleich zur Europawahl 2019 können laut Landesamt für Statistik heuer zirka 200 000 Personen mehr von ihrem aktiven Wahlrecht Gebrauch machen. Dieses Plus entspricht in etwa der Bevölkerungszahl der 16- und 17-Jährigen in Bayern von rund 220 000 Personen, die dann zum Wahltag am 9. Juni 2024 erstmals an einer Europawahl teilnehmen dürfen.

Was sind die häufigsten Staatsangehörigkeiten unter den Wahlberechtigten EU-Bürgerinnen und EU-Bürgern im Freistaat? Zu den fünf am stärksten vertretenen anderen EU-Staatsangehörigkeiten zählen nach Schätzungen auf Basis der Bevölkerungsstatistik rumänisch (1,6 Prozent), kroatisch (1,0 Prozent), polnisch (0,9 Prozent), italienisch (0,8 Prozent) und österreichisch (0,7 Prozent). Den größten Anteil an Bürgerinnen und Bürgern anderer EU-Mitgliedsstaaten weist die Altersgruppe der 25- bis Unter-45-Jährigen auf (11,9 Prozent), den niedrigsten Anteil die Gruppe der Personen ab 65 Jahren (3,3 Prozent).

In Bayern sind alle im Freistaat wohnhafte beziehungsweise sich dort gewöhnlich aufhaltende Deutsche sowie Staatsangehörige der übrigen EU-Mitgliedstaaten wahlberechtigt, die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet und seit mindestens drei Monaten in Deutschland oder in den übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gewohnt haben. Für eine Wahlteilnahme der Bürgerinnen und Bürger anderer EU-Mitgliedsstaaten ist ein Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis erforderlich, sofern das nicht bereits zu einer früheren Europawahl seit 1999 erfolgte. Der Antrag kann noch bis 19. Mai bei der zuständigen Wohngemeinde gestellt werden. 


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