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Der junge Mann prallte auf der KEH15 ins Heck eines Pkw, mit dem eine 34-Jährige wegen Gegenverkehrs vor dem Abbiegen stoppten musste.

(ty) Lebensgefährliche Verletzungen hat ein 19 Jahre alter Motorrad-Fahrer bei einem Verkehrsunfall erlitten, der sich am späten gestrigen Nachmittag in Kelheim ereignet hat. Der junge Mann, der auch in Kelheim wohnt, prallte mit seiner Maschine ins Heck eines Pkw, der von einer 34-Jährigen aus Ingolstadt gesteuert wurde. Die Frau hatte abbiegen wollen, aber wegen des Gegenverkehrs erst einmal stoppen müssen. Das Unglück geschah gegen 17.25 Uhr auf der Kreisstraße KEH15, die hier auch Hienheimer Straße heißt.

Wie die örtliche Polizeiinspektion mitteilte, wollte die Ingolstädterin mit ihrem Hyundai von der Hienheimer Straße aus in die Abzweigung zu einer Hundeschule einfahren und musste wegen des Gegenverkehrs anhalten. Der nachfolgende Motorrad-Fahrer habe das übersehen: Er sei ins linke Heck des Hyundai geprallt und daraufhin zu Sturz gekommen. Das Motorrad sei durch den Aufprall gegen einen entgegenkommenden Audi geschleudert worden. Der 19-Jährige habe lebensgefährliche Verletzungen davongetragen. Er sei ins Universitäts-Klinikum nach Regensburg gebracht worden.

"Er erlitt ersten Erkenntnissen zufolge unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma sowie eine Becken-Fraktur", teilte die örtliche Polizeiinspektion mit. Die 34-jährige Pkw-Lenkerin sei leicht verletzt worden; der entgegenkommende Audi-Fahrer sei unverletzt geblieben. Das Motorrad und der Hyundai mussten abgeschleppt werden. Nach ersten Schätzungen wurde der Sachschaden auf insgesamt 20 000 Euro geschätzt. Neben der Polizei, der Feuerwehr und dem Rettungsdienst war auch das Krisen-Interventions-Team "Mona" vor Ort. Die Straße war bis etwa 19.15 Uhr für den Verkehr gesperrt.


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