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Friseurin Ramona Brenner (38) organisiert die Kundgebung, die um 10 Uhr beginnt und bei der sich Interessierte zu Wort melden können.

(ty/zel) Unter dem Motto "Corona-Alltag – lasst's uns zamhoitn" findet am morgigen Vormittag, 6. Februar, ab 10 Uhr eine Kundgebung vor dem Haus der Begegnung am oberen Hauptplatz in Pfaffenhofen statt. Die Demo erfolge im Rahmen einer "Initiative für mehr Transparenz über die Auswirkungen der Corona-Beschränkungen", wie aus einem Flyer zu der Aktion hervorgeht. Organisiert wird die morgige Veranstaltung von Ramona Brenner aus Pfaffenhofen. Die 38-Jährige betreibt als Solo-Selbstständige einen kleinen Friseur-Salon und ist damit selbst massiv vom derzeitigen harten Lock-Down betroffen.

 

Mit der morgigen Demonstration wolle man "darauf aufmerksam machen, wie es Selbstständigen, Künstlern, Familien und Vereinen etc. mit den Corona-Auflagen geht, wenn man damit kämpfen muss", erklärt Brenner im Gespräch mit unserer Zeitung. Das Ziel lautet ihren Worten zufolge: "Gegenseitige Hilfe und Verständnis fördern." Bei der Veranstaltung bestehe für interessierte Teilnehmer die Gelegenheit, sich zu Wort zu melden. "Melde Dich an und erzähle allen Deine Geschichte", heißt es auf dem Flugblatt. Wer einen Redebeitrag liefern wolle, sollte sich vorab per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden, erklärt Brenner, die als Veranstalterin agiert.

Die Kundgebung, die um 10 Uhr beginnen soll und höchstens bis 12 Uhr dauern werde, sei offiziell bei der zuständigen Behörde angezeigt und von dieser auch genehmigt, unterstreicht Brenner. Auf Anfrage unserer Zeitung wurde das aus dem Pfaffenhofener Landratsamt bestätigt. Erlaubt sind den Angaben zufolge maximal 200 Teilnehmer. Ramona Brenner appelliert an alle Teilnehmer, sich an die geltenden Regelungen im Kampf gegen die Pandemie zu halten. Insbesondere verweist sie auf die Masken-Pflicht und die Abstands-Regeln.

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