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Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen Berichten der bayerischen Polizei

Hund bewacht totes Frauchen

(ty) Heute wurde der Integrierten Leitstelle eine leblose Person in einer Wohnung in Ungerhausen im Allgäu mitgeteilt. Der Rettungsdienst konnte allerdings nicht zu der Frau vordringen, da diese von einem Hund bewacht wurde. Offensichtlich schützte der große Hütehund sein lebloses Frauchen. Eine zunächst eingesetzte Hundeführerin der operativen Ergänzungsdienste aus Kempten wurde beim Versuch, den Hund einzufangen, in die Hände gebissen. Schließlich gelang es weiteren Beamten, das Tier zu fixieren. Der Notarzt stellte fest, dass die leblose ältere Dame bereits mehrere Stunden tot war. Es gibt keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung oder eine nicht natürliche Todesursache. Der Hund wurde in ein Tierheim gebracht. Er wurde bei dem Einsatz nicht verletzt und ist wohlauf. Die gebissene Hundeführerin wurde im Krankenhaus ambulant behandelt.

 

Aus dem Auto geschleudert – tot

(ty) Tödliche Verletzungen erlitt heute ein Autofahrer bei einem schweren Unfall auf der Straße zwischen Langensendelbach und Bräuningshof (Landkreis Forchheim), als er gegen einen Baum prallte. Kurz vor 2 Uhr fuhr der Mittelfranke mit seinem Peugeot die Kreisstraße in Richtung Langensendelbach, als er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Strecke abkam. Anschließend krachte das Auto gegen einen Baum. Der Aufprall war so stark, dass der 49-Jährige aus seinem Wagen geschleudert wurde und der alarmierte Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen konnte.  

Da zunächst nicht klar war, ob der Tote auch der Fahrer des Peugeots war und ob sich zum Unfallzeitpunkt noch weitere Mitfahrer im Wagen befanden, waren zur Absuche der Umgebung auch ein Polizeihubschrauber und die örtlichen Feuerwehren im Einsatz. Allerdings bestätigte sich dieser Verdacht nicht, sodass die Ermittler inzwischen davon ausgehen, dass der 49-Jährige alleine im Fahrzeug saß. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft kam ein Sachverständiger an die Unfallstelle und unterstützte die Beamten der Forchheimer Polizei bei der Klärung der Unfallursache. Das Auto stellten die Polizisten zu Untersuchungszwecken sicher.

  

Auf Frau und Kind eingeschlagen  

(ty) Ein 44-jähriger Afghane schlug in den heutigen frühen Morgenstunden in Kempten auf seine Ehefrau und dann auf seinen jugendlichen Sohn ein. Bei Eintreffen der Polizei bewaffnete sich der angetrunkene Mann mit einem Messer. Danach forderte er die Beamten auf, ihn zu erschießen. Nach dem Einsatz von Pfefferspray konnte der renitente Familienvater von den Gesetzeshütern in Gewahrsam genommen werden. Aufgrund seines Verhaltens wurde der Mann in eine Klinik eingewiesen.

 

Sexueller Kindes-Missbrauch

(ty) Der wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern gesuchte Mann, der am 13. Mai in einer Therme in Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels) zwei Kindern in sexueller Weise gegenübertreten sein soll, konnte von der Kriminalpolizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Coburg identifiziert werden. Nach den Vorkommnissen in dem Bad nahmen die Beamten umgehend die Ermittlungen auf, insbesondere zur Identität des Tatverdächtigen. Im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung setzten die Kripobeamten auch auf die Mithilfe der Bevölkerung.

Durch eine Personenbeschreibung sowie anhand von Aufnahmen aus der Überwachungskamera erhofften sie sich Hinweise. Aufgrund der Fahndung kamen die Beamten inzwischen einem 57 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Hof auf die Spur. Der Tatverdächtige wird nun wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern zur Verantwortung gezogen. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft, auch wegen der zahlreichen Hinweisen aus der Bevölkerung, dauern noch an.

 

Überfall am helllichten Tag

(ty) Gegen 15 Uhr sprang gestern in der Aschaffenburger Innenstadt ein bislang Unbekannter auf dem Parkplatz einer Autowerkstatt an der Würzburger Straße hinter einem Gebüsch hervor und forderte von einem Kunden das Portemonnaie. Der Täter wartete dazu offenbar ab, bis der Parkplatz menschleer und das 54-jährige Opfer kurz vor seinem geparkten Fahrzeug war. Als der Überfallene sich weigerte, seine Geldbörse herauszugeben, ging der Täter mit Schlägen und Tritten auf ihn los. Brille und Kleidung des Opfers wurden dabei beschädigt, der Mann selbst erlitt zum Glück nur oberflächliche Verletzungen.

Durch die Hilferufe des 54-Jährigen wurden mehrere Mitarbeiter der Werkstatt auf den Vorfall aufmerksam und liefen sogleich zum Schauplatz der Auseinandersetzung. Der Täter flüchtete mit leeren Händen. Durch rasch eintreffenden Streifen mehrerer örtlichen Polizeidienststellen konnte ein Tatverdächtiger nicht einmal eine halbe Stunde später umstellt und festgenommen werden. Der 35 Jahre alte Mann aus Aschaffenburg zeigte sich nach der Festnahme geständig und musste dann mit den Beamten zur Dienststelle. Heute wurde er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl wegen versuchten Raubes erließ. Nun sitzt der Beschuldigte in einer Justizvollzugsanstalt ein. 

 

Hoher Schaden durch Feuer

(ty) Hoher Sachschaden entstand am heutigen Morgen beim Brand eines Einfamilienhauses in Ruderting (Kreis Passau). Gegen 1.25 Uhr wurde der 67-jährige Bewohner des Gebäudes von seiner Nachbarin geweckt und auf das Feuer aufmerksam gemacht. Beim Eintreffen einer Polizeistreife stand das Haus bereits in Vollbrand. Der 67-Jährige war aus dem Schlaf gerissen worden, konnte das Haus aber rechtzeitig und unverletzt verlassen. Die Brandursache ist noch unbekannt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 250 000 Euro. Die Kriminalpolizei Passau hat die Ermittlungen übernommen. Ein technischer Defekt kann bereits ausgeschlossen werden.

Keine gute Idee: Lagerfeuer auf Holzboden

(ty) Nachdem er gestern in einem Gartenhaus in Mönchröden (Kreis Coburg) auf dem Holzboden ein Lagerfeuer machte, ermittelt nun die Kriminalpolizei Coburg gegen einen Mann wegen vorsätzlicher Brandstiftung. Kurz vor 7 Uhr bemerkte ein Zeuge Rauch aus der Hütte in der Straße "Lange Wiesen" aufsteigen und wollte deswegen nachsehen. Da trat aus dem Gartenhaus plötzlich der 31-Jährige heraus und gab Fersengeld. Die herbeigeeilte Feuerwehr konnte die Flammen rasch unter Kontrolle bringen und löschen, sodass das Gebäude nur gering in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Die Kriminalpolizei übernahm anschließend vor Ort die Ermittlungen. Bereits nach kurzer Zeit konnten die Brandermittler den geflüchteten Mann identifizieren und festnehmen. Der 31-Jährige hatte offensichtlich in der Hütte genächtigt und deswegen das Feuer entfacht. Zudem stand er bei seiner Festnahme nicht unerheblich unter Alkoholeinfluss. Der Mann muss sich nun wegen vorsätzlicher Brandstiftung strafrechtlich verantworten. Am Gartenhaus entstand ein Schaden von etwa 1500 Euro.

 

Das gibt doppelt Ärger

(ty)  Gestern wurde die Polizei zu einem Verkehrsunfall in Kempten gerufen, bei dem es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Moped und einem Pkw gekommen war. Als die Beamten die Personalien der Beteiligten aufnahmen, gab die 29-jährige Autofahrerin an, dass der Unfallgegner geflüchtet sei. Kurz darauf kam ein 22-Jähriger an die Unfallstelle und sagte den Beamten, dass er es gewesen sei, der das Zweirad gelenkt habe. Doch es stellte sich bald heraus, dass diese Behauptung falsch war und tatsächlich ein 14-Jähriger gefahren war. Das Motiv für die Flucht war schnell ermittelt: Der Bursche besitzt keine Fahrerlaubnis. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Gegen den 22-Jährigen wurde ebenfalls ein Strafverfahren eingeleitet – wegen versuchter Strafvereitelung und des Ermächtigens zum Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Streit an der Tankstelle eskaliert  

(ty) Eskaliert ist gestern an einer Tankstelle in der Bahnhofstraße von Krumbach (Schwaben) ein Streit um den Betrieb eines Luftdruckgeräts. Ein Tankwagenfahrer und ein 37-jähriger Kunde gerieten aneinander, weil der im Bereich des Tankwagens befindliche Apparat während der Betankung der Tankstelle wegen Explosionsgefahr nicht benutzt werden darf. Aus dem anfänglichen Handgemenge wurde schließlich eine gegenseitige Körperverletzung. Bei Eintreffen der Polizei wollte der 37-Jährige seine Personalien nicht angeben und mit seinem Pkw wegfahren. Da er sich beim Festhalten durch die Beamten wehrte, wurde er in Gewahrsam genommen und zur Identitäts-Feststellung zur Dienststelle gebracht. Den 37-Jährigen erwartet eine Anzeige wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

 

Dieb wird beklaut

(ty) Ein Jugendlicher aus Marktoberdorf wurde gestern bei einem Ladendiebstahl zusammen mit zwei weiteren jungen Burschen in einem Verbrauchermarkt vom Personal erwischt und angezeigt, nachdem er eine Powerbank geklaut hatte. Während er sich im Markt aufhielt, stellte er sein Fahrrad versperrt vor dem Gebäude ab. Als er vom Personal wieder entlassen wurde, bemerkte er, dass ein anderer offensichtlich das Schloss aufgebrochen und sein Fahrrad geklaut hatte. Später konnte er den Drahtesel am Bahnhof wieder finden, von dem Schloss fehlt jedoch jede Spur.    

 

Vom Traktor geschleudert

(ty) Auf der B12 oberhalb des Kemptener Stadtteils Rothkreuz kam ein Traktor auf abschüssiger Straße ins Schlingern und stürzte um. Der Fahrer wurde dabei vom Sitz geschleudert und verletzte sich beim Sturz auf die Straße erheblich. Der umgekippte Traktor musste mit einem Kran geborgen, ausgelaufenes Öl von der Feuerwehr gebunden werden. Die Bundesstraße war deswegen fast eine Stunde lang gesperrt.

Zehn Kilo Drogen im Auto

(ty) Offensichtlich den richtigen Riecher hatte eine Streife der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried gestern. Sie stoppte einen 55-Jährigen, der gemeinsam mit einem mutmaßlichen Komplizen über zehn Kilogramm Drogen im Fahrzeug mit sich führte. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden die beiden Männer heute bei Gericht vorgeführt. Der Richter erließ Haftbefehl gegen das Duo.

Die Beamten hatten sich gegen 14.45 Uhr entschlossen, den auf der A3 in Richtung Nürnberg fahrenden Kia zu kontrollieren. Schon beim ersten Kontakt mit den beiden Insassen schlug den Beamten starker Marihuana-Geruch entgegen. Zunächst gaben die Männer an, keine verbotenen Substanzen mit sich zu führen. Bei der Überprüfung des Pkw wurden die Fahnder allerdings schnell fündig. Rund zehn Kilogramm Marihuana und eine geringe Menge Kokain stellten die Verkehrspolizisten sicher. Die sofortige Festnahme der beiden Beschuldigten war die Folge.

In enger Abstimmung mit der Würzburger Staatsanwaltschaft wurden zudem das Auto sichergestellt und die Wohnungen des Duos in Hessen nach weiteren Drogen durchsucht. Auch hier wurden weitere Betäubungsmittel, Drogen-Utensilien und Schmuck, der offenbar bei Diebstahls-Delikten erlangt wurde, sichergestellt. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich zudem heraus, dass der 55-Jährige das Auto ohne Führerschein und Versicherungsschutz gelenkt hatte.

Nachdem die beiden Tatverdächtigen die Nacht in der Arrestzelle verbringen mussten, hatten die 37 und 55 Jahre alten Männer heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Termin beim Ermittlungsrichter. Der erließ gegen beide Untersuchungshaftbefehl wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmittel in nicht geringer Menge. Im Anschluss brachten Beamte die beiden Beschuldigten in Justizvollzugsanstalten. Die nun anstehenden intensiven Ermittlungen führen unterdessen die Drogenexperten der Kriminalpolizei in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft.

Betrüger nutzen neue Datenschutz-Grundverordnung  

(ty) Viele Menschen finden derzeit mehr oder weniger zahlreiche E-Mails von Firmen in ihrem Posteingang, bei denen es um die nun in Kraft getretene Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) geht. Die Erfahrung, dass auch Betrüger auf dieser Welle mitschwimmen, mussten jetzt zwei Unterfranken machen. Bei der Kripo sind zumindest zwei Fälle bekannt geworden, bei denen die Betrüger eine so genannte Phishing-Mail verschickten. Sie täuschten dabei vor, dass es sich um die E-Mail einer Bank handelt und forderten die Adressaten auf, unter anderem ihre Kontodaten samt PIN in eine Maske einzugeben. Als Grund dafür schrieben die Täter den Opfern, dass dies wegen der neuen DSVGO erforderlich sei.

In einem der beiden Fälle transferierten die Täter in der Folge insgesamt 18 700 Euro vom Konto des gutgläubigen Opfers ins Ausland. Die Bank des Mannes wird sich glücklicherweise wohl kulant zeigen, so dass ihm kein finanzieller Schaden entstehen sollte. In einem zweiten Fall flog der Betrug rechtzeitig auf, da der Kunde bei seiner Bank anrief und erfuhr, dass es eine derartige Abfrage persönlicher Daten nicht gibt. Die Polizei mahnt alle Inhaber von E-Mail-Konten zu besonderer Vorsicht. Die Tatsache, dass derzeit relativ viel Korrespondenz wegen der DSVGO stattfindet, ist offenbar auch von Betrügern als Sicherheitslücke erkannt worden. Die Polizei rät vor diesem Hintergrund:

  • Prüfen Sie Absender und Inhalt der E-Mails in Ruhe und sorgfältig
  • Vergewissern Sie sich, mit wem Sie es zu tun haben. Überprüfen Sie die Adressleiste in Ihrem Browser. Bei geringsten Abweichungen sollten Sie stutzig werden. Tragen Sie ständig benötigte Internet-Adressen in die Favoritenliste Ihres Browsers
  • Klicken Sie niemals auf den angegeben Link in der übersandten E-Mail. Versuchen Sie stattdessen, die in der E-Mail angegebenen Seiten tatsächlich auch über die Startseite Ihrer Bank zu erreichen
  • Kreditinstitute fordern grundsätzlich keine vertraulichen Daten per E-Mail von Ihnen an. Wenn Sie sich unsicher sind, halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrer Bank
  • Übermitteln Sie keine persönlichen oder vertraulichen Daten (bspw. Passwörter oder Transaktionsnummern) per E-Mail – eine derartige Abfrage hat auch nichts mit der neue Datenschutzverordnung zu tun
  • Kontrollieren Sie regelmäßig ihre Kontobewegungen
  • Sollten Sie dennoch Opfer der Täter werden, erstatten Sie Anzeige bei Ihrer Polizeidienststelle 

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