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Wolnzach: Freie Wähler küren den 29-jährigen Florian Werther einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten. Er will Führungsqualitäten beweisen und fordert, mehr in die Zukunft zu investieren, als sich zu Tode zu sparen.

(ty) Die Freien  Wähler von Wolnzach haben gestern Abend Florian Werther zu ihrem Bürgermeisterkandidaten bestimmt. Der 29-jährige Firmenkundenbetreuer bei der Sparkasse Pfaffenhofen-Wolnzach wurde von den knapp 60 Anwesenden einstimmig gewählt. Er erklärte sich bereit, ab Mai entschlossen die Geschicke der Gemeinde anzupacken.

Florian Werther ist 29 Jahre alt, angestammter Wolnzacher. Er hat bei der Hallertauer Volksbank eine Lehre zum Kundenberater absolviert. Nach sieben Jahren wechselte er 2009 zur Sparkasse Pfaffenhofen-Wolnzach. Dort ist er für die Betreuung von Geschäftskunden und Gewerbetreibende zuständig. Momentan strebt er den akademischen Grad des Bachelor of Science an.

In seiner Rede erläuterte Werther, welche zentralen Punkte er für die Bürger umsetzen möchte. Er wolle nicht nur als Kandidat, sondern auch als Bürgermeister intensiven Kontakt mit den Menschen pflegen. In allen Ortsteilen wolle er „die Leute ins Boot holen“, betonte er. Neben der stärkeren Einbindung des Bürgerwillens möchte Werther eine starke Führung zeigen. „Ich will, dass das Gemeindeoberhaupt Führungsqualitäten beweist. Dafür stehe ich bereit.“

Unter anderem müsse mehr in die Zukunft investiert werden, als sich zu Tode zu sparen, stellte Werther heraus. Die fehlende Erfahrung in der Kommunalpolitik will er mit Engagement und seiner beruflichen Erfahrung wettmachen. Außerdem sei er als Neueinsteiger weniger voreingenommen und habe eine sachorientierte Sichtweise.

Christian Dierl, der erst kürzlich gewählte neue Kreisvorsitzende der Freien Wähler, begrüßte das Ergebnis der Nominierung. Er sieht in Werther genau den richtigen Kandidaten für die Wahl im März. Dierl freue sich auf den Wahlkampf in den kommenden Monaten und versicherte: „Florian kann auf meine Unterstützung bauen.“

 


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