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Dreiste Betrugsmasche hatte bei einem Ehepaar aus Bergheim fast Erfolg – die Überweisung nach Thailand war schon getätigt

(ty) Ein Ehepaar aus Bergheim im Kreis Neuburg-Schrobenhausen wurde gestern von der angeblichen Rentenversicherung Berlin angerufen und aufgefordert, 2150 Euro per Western-Union nach Thailand zu transferieren – ansonsten würde die Rente gekürzt. Die Eheleute überwiesen laut Polizei auch tatsächlich bei der Postbank den geforderten Betrag, konnte die Transaktion aber noch rechtzeitig stornieren.

Später erhielten die Ehepaare nach Angaben der Neuburger Polizei erneut einen Anruf – diesmal von einem angeblichen Polizeibeamten. Der meinte, dass alles klar sei und die Überweisung gemacht werden könne. Diese neuerlich geforderte Überweisung wurde aber glücklicherweise nicht mehr durchgeführt. Dem Ehepaar entstand unterm Strich lediglich ein Schaden in Höhe der angefallenen Überweisungsgebühren.

Eine Überprüfung der Ermittler ergab, dass es sich bei der angezeigten Telefonnummer um die Fax-Nummer der Deutschen Rentenversicherung (Auskunft und Beratungsstelle) handelt. "Diese Fax-Nummer wurde von den Tätern in Betrugsabsicht zu dem Zweck verwendet, den Geschädigten vorzuspiegeln, dass der Anruf von der Rentenversicherung ausgeht", berichtet ein Polizeisprecher. Bekannt ist diese Masche unter der Bezeichnung Call-ID-Spoofing.


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