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Verkehrsbilanz des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord zum Fasching 2016

(ty) Aschermittwoch – die närrischen Tage sind vorbei und somit Zeit für die Polizei, ein Resümee der vergangenen Wochen zu ziehen. Wie angekündigt führten die Polizeidienststellen des Präsidialbereichs Oberbayern Nord auch dieses Jahr wieder während der Faschingszeit von 25. Januar bis 10. Februar verstärkt Alkohol- und Drogenkontrollen durch.

Die meisten Verkehrsteilnehmer verhielten sich vernünftig und setzten sich nicht „benebelt“ ans Steuer. In den zehn Landkreisen und der Stadt Ingolstadt wurden insgesamt 9610 Verkehrsteilnehmer kontrolliert. Bei 2665 Fahrzeugführer führten die Polizeibeamten Alkoholtests durch. 88 Führerscheininhaber hatten Glück und wurden noch vor einem beabsichtigten Fahrtantritt kontrolliert. Sie mussten lediglich ihren Fahrzeugschlüssel abgeben. Bei 100 Fahrzeugführern wurden Blutentnahmen angeordnet und 62 Führerscheine sichergestellt. Es wurden 81 Alkoholdelikte und 16 Drogendelikte registriert.

 

Dazu ereigneten sich im Überwachungszeitraum 37 Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol oder Drogen im Spiel waren. Besonders folgenschwer war ein Verkehrsunfall am 29. Januar im Schernfelder Ortsteil Sappenfeld. Gegen 4.15 Uhr kam dort ein mit vier alkoholisierten Personen besetzter Opel auf der Schernfelder Straße von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Dabei wurde ein 20-jähriger Mann aus dem Landkreis Eichstätt getötet, der sich nach ersten Erkenntnissen der Polizei auf der Rücksitzbank des Fahrzeugs befand. Die drei weiteren Insassen im Alter von 17, 18 und 22 Jahren wurden zum Teil schwer verletzt. Darüber hinaus wurden heuer bei solchen Unfällen insgesamt 24 Personen verletzt.

Im Hinblick auf die nun anstehende Starkbierzeit appelliert die Polizei an die Vernunft jedes Einzelnen, sich nicht angetrunken ans Steuer zu setzen. Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord wird auch in nächster Zeit verstärkte Verkehrskontrollen für mehr Sicherheit auf den Straßen durchführen.

 

 


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