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Für die IceHogs gibt es in dieser Bayernliga-Saison bislang auswärts nichts zu holen – vier Pleiten in vier Spielen und reichlich Gegentore

(oex) Auf fremdem Terrain gibt es nicht viel zu holen für die IceHogs. Im vierten Auswärts-Match setzte es am Sonntagabend – wie bereits kurz berichtet – die vierte Niederlage. Der EC Pfaffenhofen ist derzeit in den Stadien der Eishockey-Bayernliga ein gern gesehener Gast, lieferte er doch bislang stets brav die Punkte beim jeweiligen Gastgeber ab. So auch am Sonntag wieder in Memmingen, als die IceHogs bei der 2:7 (1:2; 1:3; 0:2)-Niederlage erneut chancenlos waren.

Lediglich beim knappen 2:3 in Peißenberg waren die Pfaffenhofener in dieser Saison nah dran an einem Punktgewinn auf fremdem Eis – in Moosburg, Dorfen und Memmingen setzte es dagegen jeweils deutliche Abfuhren. In allen drei Partien kassierte man sieben Gegentore und erzielte selbst höchstens zwei eigene Treffer. 

Dabei hatte sich Meisterschaftsfavorit Memmingen gerade vor eigenem Publikum bisher auch nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert. Lediglich ein schwer erkämpfter Heimsieg gegen Aufsteiger Pegnitz stand bisher neben zwei Niederlagen zu Buche – eindeutig zu wenig für eine Mannschaft, die vor der Saison mit einer Reihe klangvoller Namen verstärkt worden ist, allen voran Ex-Nationalspieler Jan Benda. 

Und zunächst sah es am Sonntag auch so aus, als würden auch die IceHogs die Indians ärgern können. Denn nach noch nicht einmal einer Minute hatte David Vokaty nach Vorarbeit von Marco Deubler und Bogdan Selea den Außenseiter aus Pfaffenhofen in Führung gebracht. Halten konnten die Gäste ihren Vorsprung indes nicht lange. Nur eine Minute später hatte Jan Kouba ausgeglichen. Nach diesem furiosen Auftakt war es aber erst einmal vorbei mit dem Toreschießen.

Die Hausherren taten sich schwer, zu ihrem Spiel zu finden, was den Pfaffenhofenern durchaus gelegen kam. So hatten sie im ersten Spielabschnitt auch nur wenige gefährliche Situationen zu überstehen. Als alle im Stadion mit einem 1:1 zur ersten Pause rechneten, gelang den Gastgebern 13 Sekunden vor der Sirene durch Mike Dolezal doch noch der Führungstreffer. 

Und der schien den IceHogs gewaltig auf den Magen geschlagen zu haben, denn nach dem Wechsel dauerte es gerade einmal 17 Sekunden, bis Ville Eskelinen die Führung ausbaute. Als dann in der 28. Minute Michael Folk gar auf 4:1 stellte, deutete sich bereits an, dass für die Mannen von ECP-Coach Topias Dollhofer auch an seiner alten Wirkungsstätte nichts zu holen sein wird. Daran änderte auch der Anschlusstreffer von Martin Kuritko in der 32. Minute nichts, weil Mike Dolezal umgehend den alten Abstand wieder herstellte (34.)

Inzwischen hatten die Indians eindeutig das Kommando übernommen und mit der sicheren Führung im Rücken setzte sich dies auch im letzten Drittel so fort. Jan Kouba (46.) und Ville Eskelinen (59.) schraubten mit ihren jeweils zweiten Treffern an diesem Abend das Ergebnis schließlich auf 7:2. Letztendlich ein standesgemäßer und auch in dieser Höhe verdienter Sieg des Favoriten in einem sehr fairen Spiel mit insgesamt nur zehn Strafminuten. 

Am kommenden Freitag (20 Uhr) empfangen die IceHogs den ESC Geretsried, am Sonntag (17 Uhr) müssen sie beim ESV Buchloe ran – hier sind Punkte Pflicht, denn diese beiden Mannschaften rangieren am Tabellenende.

EC Pfaffenhofen: Banzer, Weiner, Jeske, Schuster, Wolf, Eder, Berger, Hofbauer, Tahedl, Bauer,  Gebhardt Rick, Dörfler, Gebhardt Robert, Vokaty, Selea, Neubauer, Kuritko, Deubler, Weicht. Tore:  0:1 (1.) Vokaty (Selea, Deubler); 1:1 (3.) Kouba (Dolezal), 2:1 (20.) Dolezal (Benda, Eskelinen); 3:1 (21.) Eskelinen (Dolezal, Rott); 4:1 (28.) Folk (Miettinen, Sikora); 4:2 (32.) Kuritko (Dörfler); 5:2 (34.) Dolezal (Kouba, Benda); 6:2 (46.) Kouba (Jainz); 7:2 (59.) Eskelinen (Krafczyk). Strafen: ECDC 6, IceHogs 4. Zuschauer:1200


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