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Heute hat der ERC Ingolstadt in Augsburg zu bestehen – Und am Sonntag folgt Red Bull München 

(ty) Weiß-blaues Wochenende für den ERC Ingolstadt. Nach dem Spiel heute in Augsburg empfangen die Schanzer Panther am Sonntag den EHC Red Bull München (17.45 Uhr, Saturn Arena). Das Heimspiel ist nicht nur das Oberbayern-Derby, sondern auch ein Spitzenspiel: Der Tabellendritte trifft auf den Zweiten. ERC-Trainer Larry Huras sagt mit einem Lächeln: „Wir werden sehen, wer der König von Bayern ist.“

Während die Favoritenrolle am Sonntag also noch nicht klar ausgemacht ist, liegt sie am Freitag den Zahlen nach beim ERC. Augsburg ist ein Kellerkind und hat mit 144 Gegentoren die meisten der Liga bekommen. Derbys haben jedoch ihre eigenen Gesetze. Gegen den Erzrivalen aus Ingolstadt laufen die Schwaben zu Höchstform auf und haben den ERC schon zweimal in dieser Saison geschlagen.

Im letzten Vergleich hatten die Schanzer den Sieg schon so gut wie in der Tasche, ehe Augsburg den Spieß im Panther-Duell doch noch drehte. Auch die Partie heute verspricht wieder Spannung: Augsburg hat 13 seiner 15 Saisonsiege im eigenen Stadion errungen. ERC-Coach Larry Huras: „Augsburg wird im Derby hungrig sein. Der hungrigere Hund schnappt sich den Knochen.“

Am vergangenen Spieltag bezwangen die Schwaben den ERC-Verfolger Iserlohn mit 7:4, im Heimspiel zuvor schlugen sie gar Tabellenführer Mannheim mit 3:1. Der ERC kann bis auf den gesperrten John Laliberte aus dem Vollen schöpfen und mit den Förderlizenzspielern ihre Partnerclubs unterstützen. Jeffrey Szwez und Petr Taticek stehen nämlich vor ihren Comebacks.

Am Sonntag kommt München zum dann Oberbayern-Derby. Don Jacksons Mannschaft steht auf dem zweiten Tabellenplatz und hat sich schon vor zwei Wochen mit dem ERC ein spektakuläres Duell geliefert. Nach 60 hochklassigen Minuten mit fragwürdigen Entscheidungen der Unparteiischen gewannen die Münchner mit 2:4. ERC-Sportdirektor Jiri Ehrenberger: „Wie die Niederlage zu Stande kam, haben wir heute noch im Magen. Wir wollen Revanche nehmen.“

 

Drei heiße Fakten zum Spiel in Augsburg:


Wiedergutmachung: Augsburg fühlt sich in seiner Außenseiterrolle pudelwohl. Die Schwaben gewannen vier der vergangenen fünf Panther-Duelle.


Raubein: Augsburgs Daniel Weiß hat mit 93 die drittmeisten Strafminuten der Liga gesammelt. Sein Team brummt im Durchschnitt am häufigsten in der Kühlbox (knapp 19 Minuten pro Partie). Ingolstadt sitzt rund vier Minuten weniger pro Spiel Strafen ab.


Gleichgewicht: Ingolstadts Ryan MacMurchy führt in der Plus-Minus-Wertung der DEL. Er war bei 24 ERC-Toren mehr auf dem Eis als bei Gegentoren.


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