In den Paarwiesen brüten laut Landratsamt unter anderem der Große Brachvogel, der Kiebitz, die Feldlerche und das Rebhuhn.
(ty) Bereits in den vergangenen Jahren waren laut Landratsamt in den Wiesenbrüter-Gebieten und Feldvogel-Kulissen im Kreis Pfaffenhofen zahlreiche Schutz-, Aufwertungs- und Renaturierungs-Maßnahmen umgesetzt worden. Ziel sei es, "die stark bedrohten Bestände heimischer Bodenbrüter zu erhalten und zu unterstützen". Seit dieser Woche werden nach Angaben der Behörde die Maßnahmen auch in den Paarwiesen zwischen Freinhausen und Hohenwart fortgeführt. "In dem dortigen Schutzgebiet brüten unter anderem der Große Brachvogel, der Kiebitz, die Feldlerche und das Rebhuhn."
Die Arbeiten sollen laut Landratsamt eine möglichst offene Wiesenlandschaft erhalten und damit den Vögeln freie Sicht sowie geeignete Nahrungs- und Wasserstellen bieten. "Dazu werden unter anderem Gehölze entfernt, die sich durch natürliche Verbuschung ausgebreitet haben. Außerdem werden zugewachsene Gräben und Wasserstellen wieder freigestellt." Von den Maßnahmen profitierten nicht nur die Wiesenbrüter. Auch typische Pflanzenarten und Insekten fänden dadurch bessere Lebensbedingungen. "Die Aufwertung der Flächen trägt somit insgesamt zur Förderung der biologischen Vielfalt in den Paarwiesen bei."





