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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Neuer Stiftungs-Beirat nimmt Arbeit auf

(ty) Nachdem bei der konstituierenden Sitzung im Mai bereits die Zusammensetzung des Beirats der von der Stadt Pfaffenhofen verwalteten Heilig-Geist-und Gritsch'schen-Fundations-Stiftung festgelegt worden war, hat das Gremium laut Mitteilung aus dem Rathaus in der Zwischenzeit Willi Käser, den langjährigen Gesamt-Leiter von Regens-Wagner in Hohenwart, zum Vorsitzenden sowie Emilie Bergmeister, langjährige Vorsitzende der katholische Erwachsenen-Bildung (KEB) in Pfaffenhofen, zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Das ehrenamtliche Gremium berate den Stadtrat und die Stadtverwaltung dabei, die Ziele der Stiftung umzusetzen: Menschen in Pfaffenhofen zu unterstützen, insbesondere ältere und beeinträchtigte Personen, sowie die Spitalkirche am oberen Hauptplatz zu erhalten. Dem Beirat gehören neben den beiden Vorsitzenden je ein Mitglied der vier Stadtrats-Fraktionen an: Thomas Röder (CSU), Max Hechinger (FW), Claudia Daniel (SPD) und Reinhard Haiplik (Grüne/ÖDP). Als weiteres externes Mitglied bringt der ehemalige Stadtrat Quirin Schratt seine Erfahrung ein.

In seiner jüngsten Sitzung befasste sich der Beirat laut Stadtverwaltung unter anderem mit dem aktuell größten Vorhaben, dem Neubau der Wohnanlage "St. Franziskus", durch den Wohnraum und Hilfsangebote für Menschen geschaffen werden sollen. Ebenso sei über die Restaurierung der Spitalkirchen-Krippe gesprochen worden, die demnächst im Rahmen einer Ausstellung zu sehen sein werde.

Die Stiftung entstand anno 1923 durch den Zusammenschluss der Heilig-Geist-Spital-Stiftung und der Gritsch'schen Fundations-Stiftung. Im Jahre 1956 kamen dann drei weitere Stiftungen hinzu: die Thaller- und Hörl-Stiftung, die Lettner'sche Stipendien-Stiftung und die Kohnle-Stiftung. "Das gemeinsame Anliegen aller Stiftungen war und ist es, sozial bedürftige Menschen in Pfaffenhofen zu unterstützen", fasst die Stadtverwaltung zusammen.

Gratis-Konzert in Pfaffenhofen

(ty) Am kommenden Freitag, 16. Oktober, veranstaltet die "Künstler-Werkstatt" von Pfaffenhofen in Kooperation mit dem "Birdland"-Jazz-Club aus Neuburg das zweite Konzert ihres Herbst-Programms. Zu erleben ist an diesem Abend der Ankündigung zufolge ein echter Hochkaräter: Der Brite Alex Hitchcock spiele mit seinem Quartett live im Pfarrsaal an der Schrobenhausener Straße 20 in Pfaffenhofen-Niederscheyern. Beginn ist nach Angaben der Organisatoren um 20 Uhr. Der Eintritt sei kostenfrei, wie betont wird. 

Straßen-Sanierung in Reichertshausen

(ty) Zu Verkehrs-Behinderungen kommt es in der nächsten Woche in Reichertshausen. Wie das Landratsamt von Pfaffenhofen bekannt gegeben hat, muss die Staatsstraße 2237 im Bereich der Kreuzung von Schloßsstraße und "Am Hofberg" von Montag, 19. Oktober, bis Mittwoch, 21. Oktober, halbseitig gesperrt werden. Als Grund dafür werden Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahn genannt. Der Verkehr werde mit Hilfe einer Ampel-Anlage geregelt, so die Kreis-Behörde. In der Straße "Am Hofberg" gelte eine Einbahnstraßen-Regelung.

Neues Angebot für Lesefreunde

(ty) Das städtische Senioren-Büro von Pfaffenhofen bietet ein breites Spektrum an Kursen und Angeboten. Neu im Programm ist laut aktueller Ankündigung ein monatlicher "Buchclub". Wer gerne lese, sich über Lieblingsbücher austauschen und neue Anregungen für die nächste Lektüre sammeln wolle, sei zum ersten Treffen am Donnerstag, 5. November, um 14.30 Uhr im Bürger-Zentrum am Hofberg (hinter dem Landratsamt) eingeladen, heißt es aus dem Rathaus. Gemeinsam mit Adelheid Berghammer und anderen Lesefreunden werde über Bücher gesprochen – "ganz egal, ob klassisches Buch, E-Book oder Hörbuch". Das Angebot sei kostenfrei, eine Anmeldung sei nicht erforderlich. Weitere Infos gibt es beim Senioren-Büro telefonisch unter (0 84 41) 87 92 0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Gedenk-Gottesdienst für "Sternenkinder"

(ty) Am kommenden Freitag, 16. Oktober, findet um 14.30 Uhr am Nordfriedhof in Ingolstadt wieder eine Gedenk-Feier für stillgeborene Kinder statt. "Eltern, deren Kind in den letzten Monaten vor dem oder am Geburts-Termin verstorben ist und die einen Ort und eine Begleitung in der Trauer suchen, sind herzlich zu diesem Gedenken eingeladen", teilt das Klinikum von Ingolstadt mit und unterstreicht: "Selbstverständlich sind auch Angehörige willkommen." Die ökumenische Andacht werde von der Klinik-Seelsorgerin Claudia Wilk und Pfarrerin Anna-Katharina Stangler gehalten.

Eine Musik-Gruppe umrahmt der Ankündigung zufolge die Feier musikalisch, die bei der Aussegnungshalle beginnt und am Begräbnisort der "Sternenkinder" endet. Gedenksteine seien beim Nordfriedhof kostenfrei zu erhalten. Für die Gestaltung, beispielsweise mit den Namen des Kindes, sei ein Steinmetz zu beauftragen. Der Friedhof übernehme die Einbringung am Begräbnisort. Termin-Anfrage für Gespräche nimmt die Klinik-Seelsorge telefonisch unter der Rufnummer (08 41) 88 0 - 10 11 entgegen.

Umsetzung der Krankenhaus-Reform

(ty) Die bayerische Gesundheits-Ministerin Judith Gerlach treibt nach eigenem Bekunden die Umsetzung der Krankenhaus-Reform des Bundes im Freistaat voran. Sie teilte heute zur Tagung der bayerischen Krankenhaus-Direktoren und -Direktorinnen in Bad Wörishofen mit: "Das Gesundheitsministerium hat Ende September mit dem Versand der ersten Zuweisungen für die künftigen Leistungs-Gruppen begonnen. Die Kliniken bekommen damit Gewissheit und Planungs-Sicherheit. Sie können ihr medizinisches Angebot entsprechend für die Zukunft ausrichten."

Bislang wurden laut Gerlach knapp 2000 positive Zuweisungen versandt. Dies betreffe in einem ersten Schritt Krankenhäuser, bei denen der "Medizinische Dienst" die Voraussetzungen für die Leistungs-Gruppen positiv bewertet habe und keine Auswahl-Entscheidung etwa wegen eines regionalen Überangebots anstehe. Insgesamt hatte der "Medizinische Dienst" nach Angaben des bayerischen Gesundheits-Ministeriums bis Ende August rund 3400 Anträge der Klinikträger für etwa 260 Krankenhaus-Standorte geprüft.

"Der Zuweisungs-Prozess wird noch bis Ende des Jahres weiterlaufen", so Gerlach. "Denn gerade bei den Kliniken, denen der Medizinische Dienst ein negatives Gutachten ausgestellt hat, gehen wir in einen engen Abstimmungs-Prozess mit den Krankenhausträgern. Es wird vor einer etwaigen Ablehnung in jedem Einzelfall ein Anhörungs-Verfahren geben, und die Kliniken bekommen die Gelegenheit zur Nachbesserung bei der Erfüllung der Leistungs-Gruppen-Voraussetzungen, sodass der Medizinische Dienst gegebenenfalls ein positives Gutachten erstellen kann."

Zu konkreten Einzelfällen kann sich das Gesundheits-Ministerium laut heutiger Mitteilung jedoch nicht öffentlich äußern. Sowohl positive als auch negative Bescheide würden "nur gegenüber den Betroffenen kommuniziert, da es sich um einen engen Abstimmungs-Prozess mit den Klinikträgern im Rahmen eines Verwaltungs-Verfahrens handelt".

Gerlach ergänzte: "Es gibt Leistungs-Bereiche wie die Geburtshilfe und die Pädiatrie, bei denen es in Einzelfällen nötig sein wird, Ausnahme-Regelungen zu treffen, damit die Versorgung weiterhin flächendeckend gewährleistet wird. Von diesen Ausnahme-Möglichkeiten, für die sich Bayern beim Bund ausdrücklich stark gemacht hat, werden wir Gebrauch machen, wenn und soweit es erforderlich ist." Umgekehrt sei bei einigen planbaren Leistungen vor allem im Bereich der Endoprothetik mit regionalen Überangeboten zu rechnen, sodass hier nicht jeder Träger die beantragten Leistungs-Gruppen bekommen werde, auch wenn deren Qualitäts-Voraussetzungen an sich erfüllt seien.

"Wir sind bei der Umsetzung der Krankenhaus-Reform ein großes Stück vorangekommen und auf einem guten Weg", findet Gerlach. Auch einige Entwicklungen auf Bundes-Ebene seien positiv. So zeichne sich die zeitnahe Umsetzung der vom Bund zugesagten zusätzlichen Mittel im Bereich der Krankenhaus-Vergütungen ab. "Und auch beim Thema Entbürokratisierung will Bundes-Gesundheits-Minister Carsten Linnemann noch in diesem Jahr einen Gesetz-Entwurf vorlegen."

Gerlach weiter: "Unser gemeinsames Ziel im Freistaat in der Abstimmung mit allen Akteuren ist, die Krankenhaus-Landschaft in Bayern zukunftsfest aufzustellen. Dabei gehen wir mit der gebotenen krankenhaus-planerischen Weitsicht vor. Struktur-Veränderungen, wirtschaftliche Herausforderungen und die Sicherstellung der Versorgung denken wir nicht isoliert voneinander, sondern zusammen. Mir ist es wichtig zu betonen, dass wir verantwortungsvoll und immer mit dem Blick auf die Patientinnen und Patienten entscheiden."


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