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Das seit 2022 laufende Projekt für Begegnung, Beratung und Integration wird auch in den nächsten Jahren von der Europäischen Union bezuschusst.

(ty) Seit Juli 2022 gibt es den Dialog-Raum "Alte Druckerei" der Stadt Pfaffenhofen an der Ingolstädter Straße. Als offener Ort für Begegnung, Beratung und Integration soll das Projekt interessierte Menschen beim Ankommen in der Kreisstadt unterstützen und gleichzeitig Möglichkeiten für alle Bürgerinnen und Bürger schaffen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Für die ersten Jahre wurde die Aktion laut Mitteilung aus dem Rathaus mit rund 405 000 Euro aus Mitteln der Europäischen Union (EU) gefördert. Nun sei die Förderung für weitere drei Jahre bis 2029 bewilligt worden – mit insgesamt 398 000 Euro. Damit könne man "die erfolgreichen Angebote fortführen, weiterentwickeln und noch stärker im Stadtgebiet verankern".

Ein Schwerpunkt der kommenden Förder-Periode liegt laut Stadtverwaltung auf der zunehmenden Digitalisierung des Alltags. Die Angebote der "Alten Druckerei" würden deshalb weiterentwickelt, um Menschen dabei zu unterstützen, sich sicher und selbstständig in der digitalen Welt zurechtzufinden. Auch im öffentlichen Leben der Stadt solle die "Alte Druckerei" künftig noch sichtbarer werden. Geplant sei eine stärkere Beteiligung an Festen, Veranstaltungen und weiteren Aktivitäten. "Dadurch entstehen zusätzliche Gelegenheiten für Begegnung und Austausch." Gleichzeitig könnten noch mehr Menschen die "Alte Druckerei" als offenen und einladenden Ort kennenlernen.

Die "Alte Druckerei" sei eine erste Anlaufstelle für Menschen aus Drittstaaten mit legalem Aufenthalt. Sie biete Orientierung, Information und Beratung und unterstütze bei den ersten Schritten in Pfaffenhofen. Dazu gehörten unter anderem "Hilfen beim Ankommen, Möglichkeiten zum unkomplizierten Einstieg in die deutsche Sprache sowie Angebote zur Freizeitgestaltung und zum Kennenlernen neuer Menschen". Dabei arbeite man eng mit Institutionen, Verbänden, Vereinen und engagierten Bürgern zusammen. Man vermittele bei Bedarf passende Ansprechpartner sowie Angebote und übernehme eine wichtige koordinierende Funktion.

"So werden Menschen, Unterstützungs-Angebote und bestehende Strukturen rund um das Thema Integration zusammengebracht", betont die Stadtverwaltung. Gleichzeitig richte sich die "Alte Druckerei" ausdrücklich an alle Pfaffenhofenerinnen und Pfaffenhofener – unabhängig von Herkunft oder Migrations-Geschichte. "Als offener Begegnungsraum bietet sie Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen, Nachbarinnen und Nachbarn kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen", heißt es aus dem Rathaus. 

"Integration findet vor allem dort statt, wo Menschen miteinander in Kontakt kommen, sich kennenlernen und gegenseitiges Verständnis entwickeln", so der Grundgedanke des Projekts.  Ob neu in Pfaffenhofen, auf der Suche nach Informationen und Kontakten, interessiert an einem Engagement oder einfach neugierig: In der "Alten Druckerei" seien alle herzlich willkommen. Weitere Infos zu Angeboten, Veranstaltungen und Ansprech-Partnern gebe es vor Ort an der Ingolstädter Straße 18 oder online unter diesem Link.


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