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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Musik-Frühschoppen in Geisenfeld

(ty) Die Veranstaltungs-Reihe "Sommergfui" in Geisenfeld geht am kommenden Samstag, 10. Oktober, auf dem Stadtplatz in die nächste Runde. Laut Mitteilung aus dem Rathaus tritt ab 10 Uhr diesmal Sophia Berger (Foto oben) auf; sie ist eine bayerische Liedermacherin, Sängerin und Gitarristin. "Mit ihren eigenen Liedern erzählt Sophia Berger Geschichten aus dem Alltag. Bekannte Cover-Songs ergänzen ihr Programm und laden zum Zuhören und Verweilen ein", heißt es in der Ankündigung. Der Eintritt zu dem Musik-Frühschoppen sei kostenfrei. 

Mario-Kart-Turnier in Pfaffenhofen

(ty) Am kommenden Dienstag, 13. Oktober, veranstaltet das Pfaffenhofener Jugend-Parlament im Jugend-Zentrum "Atlantis" an der Ingolstädter Straße in der Kreisstadt ein Mario-Kart-Turnier. Das wurde aus dem Rathaus angekündigt. Los geht es den Angaben zufolge um 16 Uhr. Junge Leute im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren könnten sich auf rasante Rennen, spannende Begegnungen und Nervenkitzel freuen. Der Eintritt sei kostenlos.

"Für die Teilnehmenden gibt es neben dem Fahrspaß auch Snacks und Getränke zu jugendfreundlichen Preisen", erklärt die Stadtverwaltung. "Auf die besten Fahrerinnen und Fahrer warten außerdem spannende Gewinne." Das Jugend-Zentrum habe während des Turniers ganz regulär geöffnet. "Auch Jugendliche, die nicht am Mario-Kart-Turnier teilnehmen möchten, sind herzlich willkommen", wird betont.

Gratis-Vortrag in Reichertshausen

(ty) Der Grünen-Ortsverband von Reichertshausen lädt für Freitag, 16. Oktober, zu einem Vortrag unter dem Titel "Erfolgreich Gärtnern im Klimawandel" ein. Die Veranstaltung mit Referentin Ulrike Windsperger findet im Saal des Gasthofs Fuchs in Reichertshausen statt und beginnt um 18.30 Uhr. Der Eintritt sei kostenfrei, wird betont. Schwerpunkte seien nachhaltiges Wasser-Management, richtige Pflanzen-Auswahl, Bodenpflege, Mulchen, Artenvielfalt sowie effiziente Bewässerungs-Methoden. Darüber hinaus gebe es praktische Tipps dazu, wie man Gärten an die veränderten Klimabedingungen anpassen könne.

Windsperger ist Garten-Beraterin, Garten-Planerin, Permakulturistin, Kräuter-Pädagogin und Autorin. Sie setzt sich seit vielen Jahren mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Pflanzen und Gärten auseinander. Im Vortrag erläutert sie der Ankündigung zufolge, welche Pflanzen zu den Gewinnern und Verlierern des Klimawandels zählen und warum widerstandsfähige Sorten, eine gute Bodenpflege und biologischer Pflanzenschutz immer wichtiger werden. Gleichzeitig böten längere Vegetationszeiten neue Möglichkeiten für den Anbau und die Ernte von Gemüse, Kräutern und Salaten.

Drei-Tages-Fahrt nach Berlin

(ty) Der Pfaffenhofener Kreisverband des bayerischen Bauernverbands (BBV) sowie die weiteren BBV-Kreisverbände aus der Region 10 bieten mit der BBV-Touristik-GmbH für alle Interessierten eine Busfahrt nach Berlin mit einem Besuch der "Grünen Woche" an. Die Tour findet der Ankündigung zufolge von Donnerstag, 21. Januar, bis Samstag, 23. Januar, statt. Unterkunft sei das Vier-Sterne-Hotel "Park Inn" in der Nähe des Alexanderplatzes. Anmeldungen seien bis 30. Oktober möglich bei der BBV-Geschäftsstelle in Ingolstadt unter der Rufnummer (08 41) 49 29 4 - 17 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Dort gebe es auch weitere Infos sowie das detaillierte Programm.

Am ersten Tag legen die Teilnehmenden der Ankündigung zufolge bei der Anreise nach Berlin einen Stopp beim Agrarhof Gospersgrün ein. Die Agrar-Genossenschaft in der Nähe von Zwickau bewirtschafte rund 2400 Hektar mit Getreide- und Kartoffel-Anbau. Bei einer Betriebs-Erkundung gewinne man Einblicke und besichtige unter anderem die Abpackerei für Kartoffeln. Nach einer Stärkung in der hofeigenen Kantine trete man die Weiterfahrt in die Bundeshauptstadt an; am späten Nachmittag checke man im Hotel ein. Der zweite Tag stehe für den Besuch der "Grünen Woche" zur Verfügung.

Die "Grüne Woche" gilt als einzigartige internationale Ausstellung der Ernährungs- und Landwirtschaft sowie des Gartenbaus. Nahrungs- und Genussmittel-Produzenten aus aller Welt nutzen sie in Form von Länder-Gemeinschafts-Schauen und Produktmärkten als Absatz- und Testmarkt sowie zur Image-Festigung; Sonder-Schauen runden das Programm. Am Abend besuche man den legendären Friedrichstadtplast mit der spektakulären Show "Blinded by delight". Am dritten Tag stehe nach dem Frühstrück eine Stadtrundfahrt an. Nach dem Genuss einer typischen Currywurst könne Berlin auf eigene Faust erkundet werden, ehe die Heimreise starte.

Bayerischer Demografie-Preis

(ty) "Ob im Verein, in der Gemeinde, im Ehrenamt oder in einem Unternehmen: Gerade bei uns in der Region Pfaffenhofen und Neuburg-Schrobenhausen gibt es viele Menschen, die sich Gedanken machen, anpacken und mit guten Ideen etwas bewegen", heißt es aus dem Büro des hiesigen Landtags-Abgeordneten Karl Straub. Der CSU-Politiker ermutigt dazu, sich mit diesen Projekte um den diesjährigen "Demografie-Preis Bayern" zu bewerben. "Es muss nicht immer das große, spektakuläre Projekt sein", sagt er. "Oft sind es die Ideen, die ganz konkret vor Ort helfen und von Menschen mit viel Herzblut getragen werden. Genau solche Projekte wollen wir sichtbar machen."

Der demografische Wandel sei eine große Aufgabe, weiß Straub. "Aber ich erlebe bei uns jeden Tag, dass die Menschen nicht nur darüber reden, sondern Lösungen suchen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen. Genau dieses Engagement verdient Anerkennung und vor allem auch die entsprechende Sichtbarkeit." Teilnehmen könnten beim Demografie-Preis unter anderem Bürger, Vereine, Verbände, kommunale Gebietskörperschaften, Unternehmen und sonstige Initiativen mit Sitz oder Tätigkeits-Schwerpunkt in Bayern. Für die ausgezeichneten Projekte gebe es jeweils 2000 Euro Preisgeld. Die Bewerbungsfrist laufe bis 12. November. Die Bewerbung sei online beim bayerischen Ministerium der Finanzen und für Heimat möglich.

"Gesucht werden Projekte, die das Leben vor Ort zukunftssicher gestalten, Familien und Beruf besser miteinander verbinden, die Lebensqualität stärken oder Menschen zusammenbringen", heißt es weiter. Damit seien ganz unterschiedliche Initiativen angesprochen – von innovativen Angeboten in Gemeinden über Projekte für Jung und Alt bis hin zu ehrenamtlich getragenen Begegnungs-Angeboten. "Ich bin überzeugt, dass wir gerade im ländlichen Raum viele gute Beispiele haben, von denen auch andere profitieren können", so Straub. "Deshalb mein Appell an unsere Vereine, Kommunen, Unternehmen und Initiativen: Wenn Sie ein Projekt haben, das unsere Heimat ein Stück lebenswerter und zukunftsfester macht, dann bewerben Sie sich!"

Weniger Erwerbstätige im Freistaat

(ty) Wie das Landesamt für Statistik mitgeteilt hat, waren in Bayern im zweiten Quartal dieses Jahres rund 7,81 Millionen Menschen mit Arbeitsort im Freistaat beschäftigt. Das waren rund 36 700 Personen oder 0,5 Prozent weniger als im Vorjahres-Quartal. Treiber des Rückgangs war das produzierende Gewerbe, in dem zuletzt rund 29 100 Personen weniger tätig waren als im Vorjahres-Quartal. Das entspricht einem Minus von 1,4 Prozent, bundesweit sind es minus 1,7 Prozent.

Im produzierenden Gewerbe verlor vor allem das verarbeitende Gewerbe als größter Wirtschafts-Abschnitt mit einem Minus von rund 30 600 Erwerbstätigen überdurchschnittlich stark (minus 2,1 Prozent; Deutschland: minus 2,4 Prozent). Im Baugewerbe als zweitgrößtem Wirtschafts-Abschnitt fiel der Rückgang mit rund 2000 Erwerbstätigen beziehungsweise 0,4 Prozent dagegen geringer aus (Deutschland: minus 0,7 Prozent). Zuletzt erfuhr das verarbeitende Gewerbe nach dem Corona-Einbruch in den Jahren 2022 und 2023 einen Beschäftigungs-Anstieg. Seit Anfang 2024 sank die Zahl der Beschäftigten jedoch kontinuierlich. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2019, also vor der Corona-Pandemie, waren zuletzt in der Branche rund 114 700 Personen oder 7,3 Prozent weniger tätig.

Gegenüber dem Vorquartal stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Freistaat im zweiten Quartal des laufenden Jahres saisonüblich um rund 34 100 Personen (plus 0,4 Prozent). Dieser Frühjahrs-Anstieg fiel damit so gering aus wie in keinem anderen Jahr seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2014 – ausgenommen das Jahr 2020, in dem die Erwerbstätigkeit corona-bedingt im zweiten Quartal sogar zurückging.

In den Dienstleistungs-Bereichen insgesamt blieb die Beschäftigung in Bayern nahezu unverändert: Die Zahl der Erwerbstätigen lag mit rund 5200 Personen um knapp 0,1 Prozent unter dem Wert aus dem Vorjahres-Quartal (Deutschland: minus 0,1 Prozent). Stabilisierend wirkte dabei allein der Bereich "Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit", der um rund 21 700 Erwerbstätige wuchs (plus 0,9 Prozent; Deutschland: plus 1,0 Prozent).

Dagegen verloren die marktnahen Bereiche Beschäftigung. Besonders deutlich war der Rückgang im Bereich "Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation": Hier waren zuletzt rund 17 800 Erwerbstätige weniger tätig (minus 0,9 Prozent; Deutschland: minus 1,2 Prozent). Auch bei den Finanz-, Versicherungs- und Unternehmens-Dienstleistern einschließlich Grundstücks- und Wohnungswesen sank die Beschäftigung um rund 9100 Personen (minus 0,7 Prozent; Deutschland: minus 0,6 Prozent).

Im Kontrast dazu steht die wirtschaftliche Entwicklung des Dienstleistungs-Sektors: Dort wuchs die Brutto-Wertschöpfung im ersten Halbjahr heuer gegenüber dem Vorjahres-Zeitraum preisbereinigt um 1,6 Prozent und bildete damit derzeit die tragende Säule des gesamtwirtschaftlichen Wachstums in Bayern, wie die "Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Länder" zeigen. In der Erwerbstätigkeit war dieser Impuls bislang nicht abzulesen.

In der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei sank die Zahl der Erwerbstätigen in Bayern um rund 2300 Personen oder 2,0 Prozent (Deutschland: minus 1,5 Prozent). Der Bereich ist mit rund 112 000 Erwerbstätigen vergleichsweise klein. Auf ihn entfielen zuletzt 1,4 Prozent aller Erwerbstätigen im Freistaat. Schon geringe absolute Veränderungen führen deshalb zu großen Ausschlägen: Rund 1000 Personen entsprechen knapp einem Prozent. Entsprechend stark schwanken die Veränderungsraten; seit 2022 bewegt sich der Rückgang zwischen 0,1 und 4,1 Prozent. Dahinter steht ein längerfristiger Trend: Gegenüber dem zweiten Quartal 2019, also vor der Corona-Pandemie, waren zuletzt rund 18 700 Personen oder 14,3 Prozent weniger in der Land- und Forstwirtschaft tätig. 


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